Wurmtee ist ein pflanzlicher Flüssigdünger, der Pflanzen mit Nährstoffen versorgt und vor Krankheiten schützt. Im Grunde genommen ist er ein Nebenprodukt der Wurmkompostierung.

 

Was ist Wurmtee?

Als Wurmtee bezeichnet man sowohl Komposttee als auch das Sickerwasser aus der Wurmkiste. Beides hat tolle Eigenschaften und ist außerdem eine wahre Wunderwaffe in der Sprühflasche für jeden Kleingärtner, was Prävention und Abwehr von Schädlingen und Krankheiten bei Pflanzen angeht.

Was ist der Unterschied zwischen Komposttee und Sickerwasser aus der Wurmkiste?

Sickerwasser aus der Wurmkiste sammelt sich sozusagen von selbst in der Wurmteetasse, die sich unter dem Wurmkompost befindet. Darin sammelt sich die überschüssige Flüssigkeit, welche beim Kompostierprozess entsteht, und ist wie ein “Energietrank” für deine Zimmer- & Balkonpflanzen. Der Wurmtee ist reich an Nährstoffen und lebendigen Mikroorganismen und wirkt er daher auch bodenbelebend. Optimalerweise sollte er rasch eingesetzt werden, kann allerdings für kurze Zeit auch in einer (dunklen Glas-) Flasche gelagert werden. Dazu gibst du den Wurmtee in die Flasche und machst ein paar Löcher in den Deckel, damit ein Gasaustausch erfolgen kann. Wie auch beim Wurmhumus gilt: je frischer, desto nützlicher.

In diesem Video erzählt dir unser Wurmkisten-Gründer David, wieso er Wurmtee gerne mit dem Zaubertrank von Asterix & Obelix vergleicht:

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Alternativ dazu kann man aus reifem Wurmhumus auch Komposttee selber machen und als Flüssigdünger einsetzen. Dadurch werden die nützlichen und im Wurmhumus enthaltenen Mikroorganismen gezielt angesiedelt und gefördert. Hierzu löst du einfach etwas Wurmkompost in Flüssigkeit auf und einige Stunden später kannst du den Komposttee schon verwenden.

Rezept für 1l Wurmtee aka. Komposttee:

    • 1 Liter chlorfreies Wasser (Regenwasser ist optimal)
    • 1 EL fertiger Wurmhumus aus der Wurmkiste oder dem Wurmkomposter (erkennt man an der schönen schwarz-braunen Färbung und dem angenehmen Waldboden-Geruch)
    • Den Humus in einen selbstgemachten Stoffbeutel (zB. alte Socken)** füllen, zubinden und wie einen Teebeutel 2 – 12 Stunden in das Wasser geben.
    • Immer wieder kräftig umrühren, um das Wasser mit Sauerstoff anzureichern. Danach als Gießwasser für die Pflanzen verwenden. Die Gefahr der “Überdüngung” im Gegensatz zu anderen Flüssigdüngern besteht dabei nicht.

** Das Verwenden einer Socke ist nicht unbedingt notwendig, damit man den Matsch später nicht in der Gießkanne hat. Manche geben den Wurmtee auch in eine Sprühflasche und hier würden die Düsen verstopfen.

 

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Wie du siehst, kannst du mithilfe der Wurmkiste ganz einfach die Wunderwaffe Wurmtee selbst herstellen und für deine Pflanzen verwenden. Sie werden es dir bestimmt danken!

 

Wie kann man den Wurmtee verwenden?

Gartenbloggerin Ursula ist überzeugte Anwenderin von Wurmtee aus der Wurmkiste für ihre Jungpflanzen:

“Wie bei einer Impfung kommen all die guten Mikroorganismen, Nematoden und Düngemittel in die Erde.”

 

In diesem Video zeigt und erklärt Ursula euch wie sie den Wurmtee anwendet:

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Auf ihren Blogs zum Thema Gärtnern am Balkon und erzählt euch Ursula mehr über ihre Erfahrungen mit der Wurmkiste und wie sie Wurmkompost und Wurmtee in ihrem Garten und bei ihren Jungpflanzen einsetzt:

 

Mehr Informationen und detailliertes Hintergrundwissen zu Wurmkompost und Wurmtee findest du übrigens in diesem Artikel.

 

Worauf wartest du noch? Bestelle jetzt deine Wurmkiste in unserem Onlineshop und braue deinen eigenen Zaubertrank für deine Pflanzen:

Pflanzenerden gibt es viele zu Kaufen – praktisch jeder Supermarkt hat sie in großen Plastiksäcken vor dem Geschäft. Hier verliert man schnell den Überblick, denn auch die Begriffe Blumenerde, Bio-Spezial-Dünger, torfreduziert usw. können verwirrend sein.

In diesem Beitrag erfährst du, worauf es bei der Wahl der Pflanzenerde ankommt, und welche Gründe für die Herstellung deiner eigenen Erde sprechen.

Plastik in der Kompostieranlage

Wusstest du, dass das Plastik aus der Biotonne, sich in deiner gekauften Blumenerde finden lässt? Leider kennen wir alle die Situation, du bringst deinen Biomüll zur Biotonne und entdeckst, dass deine Nachbar*innen zuvor ein „normales“ Plastiksackerl voll mit Küchenabfällen reingeworfen haben. Der Faulheit halber mit dem Sackerl. Was passiert damit auf der Kompostanlage? Im besten Fall wird es aussortiert. In den meisten Fällen allerdings (wegen dem erhöhten Aufwand) wird es gehäckselt und mischt sich unter die fertige Erde. Das kann soweit gehen, dass es nicht mehr sichtbar ist. Ohne zu wissen, schleppst du dir dadurch jede Gartensaison Plastik mit verschiedensten Additiven (BPA) in den Garten. Eine Regulierung oder einen Grenzwert gibt es hier leider nicht. Nach dem Motto: „Aus den Augen, aus dem Sinn.“

Nährstoffe & Mikroorganismen zählen

Neben Stickstoff, dem wichtigsten Nährstoff für die Pflanze, gibt es weitere Makro- und Mikronährstoffe. Die Pflanze braucht die Makronährstoffe in größeren Mengen und die Mikronährstoffe nur in kleinen Dosen – manche ausschließlich in bestimmten Wachstumsphasen.

Aber es sind nicht nur die Nährstoffe, die zählen. Mindestens genauso wichtig: Die vorhanden Mikroorganismen.Diese sind verantwortlich für die Speicherung von Nährstoffen (Lebendverbau) und den Transport der Nährstoffe zur Pflanze. Und auch für die Kommunikation der Pflanze sind Mikroorganismen im Einsatz: Die Pflanze sendet Botenstoffe aus und teilt so mit, dass sie beispielsweise Phosphor braucht – die Mikroorganismen in der Erde machen sich auf die Suche und transportieren diesen zu Wurzel – im Austausch erhält das Bakterium Zucker, sozusagen als Aufwandsentschädigung.

Leider ist es so, dass in vielen gekauften Erden sehr wenige und einseitige Mikroorganismen zu finden sind. Grund dafür ist die lange Lagerung (bis zu mehreren Jahren) auf betonierten Lagerplätzen, die Sonne, Schnee und Regen ausgesetzt sind. Zudem ist diese Erde meist in Plastiksäcke verpackt, wodurch kein Luftaustausch mehr stattfinden kann. Bakterien brauchen jedoch Sauerstoff.

Somit ist klar: Damit die Pflanze gedeihen kann, braucht sie nicht nur Nährstoffe, sondern auch eine Vielfalt an Mikroorganismen.

Kompostqualität

Wie kann ein 40 Liter Sack Pflanzerde im Baumarkt weniger als 2€ kosten? Die Herstellungskosten müssen unter 0,5€ liegen, da Transport, Handel, Werbung und Steuern den Großteil verschlingen. In der Praxis ist es so, dass die Kompostqualität sehr stark variieren kann. Auch unter hochwertigen Erden kann es vorkommen, dass die Herstellung von Kompost aus Biomüll zu schnell, zu langsam, zu nass oder zu heiß verlaufen ist und somit chemische Verbindungen (Wasserstoffverbindungen) entstehen können, die eher zu vermeiden sind. 2018 haben wir einen Versuch zum Pflanzenwachstum durchgeführt. Neben unseren Wurmkompost kamen auch (scheinbar) hochwertige Erden vom Supermarkt zum Einsatz und auch hier zeigte sich, dass eine den Test nicht schaffte. Je günstiger die Erde ist, desto höher die Chance, dass die Qualität nicht passt.

Ausgangsmaterial für Kompost

Es gibt verschiedene Methoden, um Kompost herzustellen. Die meist bekannten sind der Biomüll aus der Biotonne, Rasenschnitt und Strauchschnitt. Dazu noch die weniger bekannten wie Torf und Klärschlamm. Torf ist nicht sehr ökologisch, da er kein nachwachsender Rohstoff ist und Klärschlamm beinhaltet Hormone, Chemikalien und Schwermetalle.

Kompost aus den ersten drei genannten Quellen ist unproblematisch. Aber wie kann ich sicher gehen, dass keine Schwermetalle von Klärschlamm in meine Erde kommen oder Torf verwendet wird? Klärschlamm darf nicht in Pflanzenerden, die für Gemüse und Obst beworben werden, enthalten sein. Der Grund dafür ist, dass die Schwermetalle in die Pflanze wandern können und toxisch auf den menschlichen Organismus wirken. Deshalb wird Klärschlamm primär für Blumenerden verwendet. Diese sind auch gleich 1-2 Euro günstiger und leider greifen viele Leute nach der Blumenerde und verwenden sie für’s Gemüse. Und auch wenn die Blumenerde tatsächlich für die Blumen zum Einsatz kommt – was geschieht damit nach der Saison? Meistens wird sie auf den Komposthaufen geschüttet. So bringst du dann diese Problemstoffe in den eigenen Nährstoffkreislauf.

Darum solltest du deine Erde in der  Wurmkiste oder im WormBag am besten selbst herstellen:

  1. Du weißt, was du hineingeworfen hast. Kein Mikroplastik, keine Schwermetalle oder andere Stoffe die du sonst auch nicht essen würdest.
  2. Der Humus wird zu dem Zeitpunkt geerntet, wann er gebraucht wird und ist somit absolut frisch.
  3. Auf und im Kompostwurm leben eine Vielzahl an Mikroorganismen, die sich natürlich auch in der Erde ansiedeln und wichtig für die Pflanzen sind – Wurmhumus ist belebte Erde, die gesunde Pflanzen hervorbringt.
  4. Langfristig gesehen, ist eine Wurmkiste günstiger, als jährlich qualitativ hochwertige Erde zu kaufen. Wer diesen Blogbeitrag gelesen hat, wird wahrscheinlich ab nun nicht mehr zur € 2.- Erde greifen.
  5. Es entsteht kein Plastikmüll, da die Verpackung wegfällt.
  6. Eigene Erde ist nachhaltig ökologischer, da die Transportwege eingespart werden.

 

Spannend! Erzählt mir mehr!

Warum du deine Erde lieber selbst machen solltest, anstatt sie zu kaufen, wie du deine eigene Erde machst und wie du den Wurmkompost als Dünger nutzt, erzählen wir dir hier:

Eine erwachsene Frau hockt vor einer Wurmkiste und füllt schwarze Komposterde in zwei Tontöpfchen.

Kompost ist die beste Pflanzenerde

Damit Tomate, Basilikum und Co. auch gut anwachsen und gedeihen können, braucht es vor allem eins: gute und ausgewogene Anzuchterde bzw. Pflanzenerde. Warum du diese am besten selbst machst, wie das geht und wie du deinen Kompost am besten nutzt, erklären wir dir hier.

 

 

Weiterführende Links:
Plastik im Biomüll: https://www.umweltprofis.at/allgemein/wissenswertes/bioabfall_und_kompost.html
Kompostverordnung: https://www.bmnt.gv.at/umwelt/abfall-ressourcen/abfall-altlastenrecht/awg-verordnungen/kompostvo.html

Dies ist eine Frage, die uns oft gestellt wird. :-) Die Antwort dazu lautet: Ja und Nein! In diesem Artikel erfährst du alles was du bezüglich Bioplastik und Wurmkiste wissen solltest und kannst dich am Ende dieses Blogeintrages sogar „Bioplastikfachmensch“ nennen. Bevor wir darauf näher eingehen können, sollten wir zunächst aber klären was Bioplastik ist, denn Bioplastik ist nicht gleich Bioplastik!

Der Zusatz „Bio“ beschreibt nicht den biologischen Anbau der verwendeten Rohstoffe, wie dies bei Bio-Lebensmitteln oder Bio-Baumwolle der Fall ist. Bioplastik, auch Biokunststoffe genannt, können einerseits Kunststoffe sein, welche auf Basis nachwachsender Rohstoffe hergestellt werden oder biologisch abbaubar sind. Biokunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen müssen nicht zwingend biologisch abbaubar sein. Ebenfalls müssen biologisch abbaubare Biokunststoffe nicht zwingend aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden und können somit aus konventionellen Grundstoffen bestehen, wie etwa Erdöl. Die unten angeführte Grafik soll dies leichter verdeutlichen.

Ausgangsstoffe für abbaubare Biokunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen sind vor allem Stärke und Stärkederivate (gewonnen aus Kartoffeln, Getreide und Mais) sowie Cellulose und Cellulosederivate (welche vor allem aus Holz gewonnen werden). Aus ökologischer Sicht haben vor allem oben erwähnte Biokunststoffe einen hohen Stellenwert, da diese weitgehend CO2-neutral sind, somit einen Beitrag für die Reduktion der Treibhausemissionen leisten und die fossilen Ressourcen weitgehend schonen. Ebenfalls werden Landwirtschaftliche Überkapazitäten und Abfall- sowie Restprodukte aus der Forst- und Landwirtschaft sinnvoll als Ressource genutzt.

Bei Biokunststoffen petrochemischen Ursprungs (Erdöl) werden synthetisierte Polymere, Polyvinylalkohole genannt, mit Additiven versetzt um gewünschte Eigenschaften zu erhalten.

Da es keine einheitliche Definition für den Begriff „Biokunststoff“ bzw. „Bioplastik“ gibt, werden meist zwei Gruppen unterschieden:

  • Biologisch abbaubare Biokunststoffe
  • Biologisch nicht abbaubare Biokunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen

Dies ist der knackende Punkt, wenn du mit deiner Wurmkiste Biokunststoffe verwerten willst! Abgesehen davon, dass wir die Ansicht vertreten generell auf Verpackungsmaterial zu verzichten, solltest du bei einem unausweichlichen Kauf auf “biologisch abbaubare Biokunststoffe” achten, denn diese sind auch in unseren Wurmkisten kompostierbar.

Wie kann ich mir sicher sein, ob mein Bioplastik biologisch abbaubar ist?

Da die Eigenschaften des Bioplastiks nicht durch das Erscheinungsbild nachzuvollziehen sind, gibt es zum Glück Zertifizierungen. Diese zeigen dir beispielsweise die Kompostierbarkeit und/oder den Ressourcenursprung an. Solltest du einen Gegenstand ohne Auskunft über die Kompostierbarkeit finden, so kannst du auf Nummer sichergehen und auf diesen lieber verzichten. Vor allem bei Obst- und Gemüseverpackungen, meist biologischen Ursprungs, wirst du vermehrt auf Bioplastik treffen.

Am öftesten wirst du auf den „Keimling“ stoßen. Dieser ist ein international anerkanntes Kompostierbarkeitszeichen, dass in Zusammenarbeit von „DIN CERTCO“ und dem europäischen Branchenverband „European Bioplastics e.V.“ entwickelt wurde.

Falls du dieses Zeichen auf deiner Verpackung siehst, kannst du dir sicher sein.

Kompostieren von Biokunststoffen mit der Wurmkiste: Wir waren im Fernsehen 

Das Unternehmen REPAQ aus Deutschland hat sich den nachhaltigen Verpackungen verpflichtet und stellt Folien her, die in unserer Wurmkiste problemlos kompostiert werden können. Das ZDF hat darüber einen Beitrag in der Reihe „plan b“ veröffentlicht. Im Video siehst du die starke Leistung unserer Wurmkiste anhand von Schokoriegelverpackungen: https://www.zdf.de/gesellschaft/plan-b/plan-b-plastik-ade-100.html 

Und habt ihr das auch schon selber getestet?

Natürlich! :-) Auch wir testen viele Produkte auf Herz und Nieren, um sicher zu gehen was wir unseren WurmkistenbesitzerInnen empfehlen können. Ein wirklich anschaulicher Versuch war jener, bei dem wir die biologische Abbaubarkeit von Obst- und Gemüseverpackungen gängiger Nahrungsmittel getestet haben. 8 x 8 cm große Proben aus Verpackungen wurden in die Wurmkiste gelegt und wöchentlich fotografiert und dokumentiert. Getestet wurden:

Marke Art/Zweck der Verpackung
“Natur Pur” (Spar) Gemüseverpackung Bio Cherrytomaten an der Rispe
“Ja! Natürlich” (Merkur, Billa,…) Obstverpackung Äpfel 6er Schale
“Natur aktiv” (Hofer) Obstverpackung Kiwi 6er Schale

Unsere Proben von links nach rechts: “Natur Pur”, “Ja! natürlich”, “Natur aktiv”

Nach 1 Woche fühlten sich die Probem bereits “dünner” und “fragiler” an. Ebenfalls erkennt man, dass der glanz verloren ging und eine Trübung stattgefunden hat. Bei genauerem Hinsehen erkennt man einen ersten “Zerfall” bei der mittleren Probe.

Nach 2 Wochen erkennt man optisch bereits größere Abbauspuren, vor allem bei der mittleren Probe von “Ja! natürlich” und “Natur aktiv”.

Nach der 3. Woche sieht man, dass die Würmer und Mikroorganismen bereits großes geleistet haben. Die “Ja! Natürlich”-Probe in der Mitte und die “Natur aktiv”-Probe rechts sind bereits zum größten Teil abgebaut. Die “Natur pur”-Probe von Spar wies jetzt ebenfalls Abbauspuren auf, die vor allem am oberen und unteren Rand zu sehen sind.

Nach 4 Wochen sind die Proben von “Ja! Natürlich” und “Natur aktiv” bereits verschwunden. Eine Woche später (nach fünf Wochen) sind die letzten Reste der “Natur pur”-Probe von Spar (am Bild oben zu sehen) ebenfalls vollkommen verschwunden. (Testzeitraum: 2018)

Vieles mehr ist möglich! Die Anzahl der biologisch abbaubaren Gegenstände wächst von Tag zu Tag. Von Zahnbürsten zu Kaffeekapseln, von Kondomen bis hin zu Flip-Flops – Alles als biologisch abbaubar beworben. Ständig testen wir neue Produkte in unseren Wurmkisten bezüglich der Abbaubarkeit und können es euch nur wärmstens empfehlen es uns gleich zu tun. :-)

Schildert uns eure Erfahrungen und schickt uns Produkte zum testen – Wir freuen uns darauf.