Hier kommen die jeweils aktuellen Top 3 Beiträge hinein.

Du weißt schon, dass du deine Biomüll-Reste in Zukunft kompostiert willst. Und dein Biomüll freut sich auch schon? Wunderbar.
Doch hast du alles, was du für einen guten Start brauchen wirst? Wir haben eine Checkliste für dich zusammengestellt, für den perfekten Start:

 

1. Die richtige Kiste wählen

Wahrscheinlich hast du schon eine Idee, welchen Heim-Komposter du möchtest. Um sicher zu gehen, beantworte diese beiden Fragen:

Wieviele Personen leben im Haushalt?

Wo soll die Wurmkiste stehen?

Du hast vermutlich schon einen guten Platz für die Wurmkiste ausgesucht, am besten natürlich gleich nahe an dem Ort, wo der Biomüll entsteht, damit er ohne Umwege in die Wurmkiste wandern kann. Wir haben noch diese Tipps zum Standort für dich:

  • drinnen, in der guten Stube/Küche/Esszimmer/Wohnzimmer/Vorzimmer/Garage… Gute Nachrichten! Alle Wurmkistenmodelle und auch den WormBag kannst du für drinnen verwenden.
  • draußen, bei milden Temperaturen = für alle Modelle möglich, sofern vor Nässe und direkter Sonneneinstrahlung geschützt. Wähle besser ein Modell mit Holzdeckel (und/oder abnehmbarem Hirsekissen)
  • ganzjährig draußen = Familienwurmkiste und Wormbag; diese sollten überdacht und geschützt stehen (z.B.: an der Hauswand). Direkte Sonneneinstrahlung im Sommer vermeiden. Für einen Start im Winter besser drinnen beginnen. Bei geringem Füllstand hätten die Würmer nicht genug Rückzugsmöglichkeiten.

Faustregel für die Standortwahl: Dort wo es wir Menschen den ganzen Tag gut aushalten würden, ist es auch für die Würmer in der Wurmkiste ideal. Ein schattiger Platz ist zu bevorzugen. Nicht passend wäre ein Balkon mit Mittags- und Nachmittagssonne im Sommer.

 

2. Selbstbauset oder Fertige Kiste?

Gleich vorweg: Du bekommst eine erprobte Schritt-für-Schritt Anleitung fürs Zusammenbauen von uns PLUS Videobauanleitung (auf ‘Österreichisch’, aber die meisten verstehen es ganz gut). Alle Teile sind passend zugeschnitten, gefräst und vorgebohrt.
Trotzdem bleibt dir die Wahl zwischen:

  • Du hast Freude daran, das Zuhause für deine neuen Haustiere selber zusammenzubauen – vielleicht gleich gemeinsam mit deiner Familie, Kindern oder Mitbewohner:innen. Ihr könnt die Wurmkiste noch nach euren Vorstellungen selber gestalten und bemalen. In der beigelegten Bauanleitung und unseren Videoanleitungen ist alles Schritt-für-Schritt erklärt und falls es doch Fragen gibt beim Zusammenbauen, sind wir auch für dich telefonisch oder per E-Mail erreichbar.
  • Wenn du allerdings denkst “Ich habe keinen Akkuschrauber, und das ist gut so!” ;-) gibt es natürlich auch die Variante: Paket öffnen, auspacken und mit der mitbestellten Wurmpopulation gleich loslegen.

Die Selbstbausets der Wurmkiste und Familienwurmkiste sind natürlich deutlich günstiger. Da wir die Wurmkisten selbst in unserer Werkstatt in Andorf, OÖ sorgfältig zusammenbauen, nicht “irgendwo” fertigen lassen und dafür auch normale Löhne bezahlen, schlägt sich das natürlich auch im Preis nieder. Und das was davon übrig bleibt, stecken wir ohnehin gleich in neue Wurmkompostierungs-Forschungsprojekte.

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3. Würmer gleich mitbestellen?

Du erhältst bei uns die passenden Würmer für dein Kompostier-Projekt: Egal ob Wurmkiste, WormBag oder Komposthaufen. Wir verschicken sie in ausreichend Substrat, damit es ihnen auf der Reise mit der Post zu dir an nichts fehlt. Ob du sie gleich gemeinsam mit deiner Kiste bestellst, oder erst später, hängt davon ab, wie rasch die Würmer nach ihrer Ankunft bei dir einziehen können:

  • Die Würmer ziehen rasch ein < 3 Wochen
    Wenn du eine fertig zusammengebaute Wurmkiste (egal welches Modell) oder den WormBag bestellst, kannst du eine Wurm-Startpopulation auf jeden Fall gleich mitbestellen. Die Würmer können ja nach Erhalt gleich in ihr neues Zuhause einziehen.
    Wenn du dich für ein Selbstbauset entschieden hast, sollten zwischen Erhalt der Kiste und dem Zusammenbauen nicht mehr als 3 Wochen liegen. In dem Fall kannst du die Würmer auch gleich mitbestellen. Das spart natürlich Versandkosten.
  • Die Würmer können nicht gleich einziehen > 3 Wochen
    Sollten allerdings mehr als 3 Wochen zwischen Zustellung und möglichem Einzug der Würmer liegen, dann bestelle die Wurmpopulation besser erst, wenn ihr Zuhause bereit ist.

Gut zu wissen: Wenn du eine Wurmkiste bei uns bestellst, sind die Würmer nicht automatisch dabei, du musst sie im Warenkorb noch hinzufügen.

Wurmkiste kompostwuermer zucht

4. Praktisches Zubehör für den Start

Es ist hilfreich, eine Sprühflasche zu Hause zu haben, um das Substrat in der Kiste mit Wasser zu befeuchten. Beim Hineinsprühen kann das Substrat die Flüssigkeit leichter aufnehmen, als wenn man das Wasser einfach nur hineinschütten würde.

Für die Selbstbausets brauchst du einen Akkuschrauber und etwas Speise-Leinöl (aus dem Supermarkt), damit du gleich mit dem Zusammenbauen loslegen kannst (für das Selbstbauset der Familienwurmkiste brauchst du das Leinöl nicht).

Wenn du gleich für die nächsten 6-12 Monate vorsorgen möchtest, kannst du bei deiner Wurmkistenbestellung gleich ein Pflegeset oder ein Pflegeset groß dazunehmen. Darin sind Hanfmatten und ggf. weiteres Zubehör wie Kokosblock und Mineralmischung enthalten. Eine Hanfmatte reicht für ca. 1-2 Monate. Spätestens dann hat sie als Kinderstube ausgedient und die Würmer haben sie vermutlich auch schon angeknabbert. (Eine Hanfmatte und eine Packung Mineralmischung sind bei der Kistenbestellung automatisch enthalten)

Auch nicht unwichtig: Sind alle Haushaltsmitglieder auf den Einzug der Wurmkiste eingestimmt oder zumindest informiert? Für uns sind Würmer natürlich coole Haustiere. Manche brauchen allerdings ein bisschen Zeit, um sich an den Gedanken zu gewöhnen. Vielleicht schaut ihr euch noch gemeinsam die 9+1 gute Gründe für eine Wurmkiste oder unsere Videos an :-)

5. Wie wird die erste Zeit mit den neuen Haustieren?

Am Anfang brauchen die Wurmis noch etwas Eingewöhnungszeit. Das Substrat, in dem sie geliefert werden ist gleichzeitig auch Futter für sie.

Die erste Biomüll-Fütterung ist am 3. Tag, nachdem sie in die Wurmkiste eingezogen sind. Am Anfang ist die notwendige Futtermenge auch wirklich gering: 1 Esslöffel bis max. 1 kleine Tasse pro Tag, denn zu Beginn ist es wirklich wichtig, die Würmer und die Mikroorganismen nicht zu überfordern und mit kleinen Mengen zu starten. Aber das wird sich rasch ändern.

Innerhalb von 6 Monaten verspeisen die Würmer, gemeinsam mit den Mikroorganismen, dann bis zu 500g (DIE Wurmkiste), 1000g (Familienwurmkiste) oder sogar bis zu 2000g (WormBag) pro Tag.

Nach circa 3 Monaten entsteht dann auch zum ersten Mal Wurmtee, den man zum Gießwasser für die Pflanzen beimischen kann und als Dünger gilt – möglichst frisch verwenden! Und nach 6 Monaten wird man auch mit der ersten Humus-Ernte belohnt.

Es macht große Freude, die Wurmkiste und ihre Bewohner zu beobachten. Es ist auch wichtig, in Kontakt zu bleiben. Auch wenn sich die Wurmkiste langsam vom aufregenden neuen Forschungsobjekt zum normalen – wenn auch innen lebendigem – Einrichtungsgegenstand wandelt, ist es gut, immer wieder mal ausgiebig reinzuschauen um Veränderungen wahrzunehmen und ggf. frühzeitig reagieren zu können.

Wir hoffe, du hast die für dich passende Kiste gefunden und bist jetzt optimal für das Abenteuer Kompostieren in den eigenen 4 Wänden vorbereitet.

Falls noch Fragen offen sind, schau mal bei den FAQs vorbei!

wurmtee u humus

Du fragst dich, ob die Wurmkiste in deinen Haushalt passt, hast aber noch Zweifel? Hier findest du 10 gute Gründe, warum eine Wurmkiste einfach Sinn macht:

1. weil sie Biomüll nicht “entsorgt”, sondern verwertet und somit eine echte Lösung darstellt.

Während es Menschen auf dem Land gewohnt sind, ihre Bioabfälle auf dem hauseigenen Kompost zu entsorgen oder gar eine kostenpflichtige Biotonne nutzen, stehen vor allem Menschen in Großstädten häufig vor dem Problem, keine andere Option zu haben, als den Biomüll über den Restmüll zu entsorgen. Die nachfolgende Aufarbeitung in einer Müllverbrennungsanlage ist nicht nur immens energieintensiv, sondern vernichtet auch wertvolle Nährstoffe, die eigentlich dem Boden rückgeführt werden sollten.

Wir sind überzeugt: Biomüll im Restmüll ist Verschwendung. Deshalb haben wir die wohnungstaugliche Wurmkiste entwickelt. Damit ist Kompostieren auch in deinem Zuhause möglich, und zwar einfach, sauber und nachhaltig. Das Kompostieren mit der Wurmkiste spart jede Menge CO2 und produziert noch dazu wunderbare, nährstoffreiche Erde. Hier kannst du gerne über Biomüll & Klima weiterlesen.

Altes Ich vs. neues Ich

2. weil sie gut durchdacht, praktisch und einfach zu bedienen ist – und obendrein noch gut aussieht.

Wir finden: Kompostieren darf auch bequem sein. Deshalb haben wir mit der Wurmkiste einen praktischen Heimkomposter entwickelt, der funktioniert. Das bestätigen uns auch immer wieder zahlreiche zufriedene Kund:innen, die sich über die praktische Kompostlösung freuen – vor allem weil sie dadurch weniger oft zur (stinkenden) Bio- oder Restmülltonne gehen müssen. Dank des einfachen Erntesystems und umfangreichem Informationsmaterial ist sie außerdem einfach zu bedienen und lässt sich im Wohnbereich gut als Sitzhocker integrieren.

Durch die Parkettrollen kannst du dich mit der Wurmkiste auch sitzend in der Wohnung bewegen. Weiters dient die Wurmkiste auch als Fußhocker, spontane Bügelfläche, Trainingsgerät, Buchabstellplatz, Katzenlieblingsplatz und vieles mehr! Details zum Wurmhocker findest du hier: https://wurmkiste.at/wurmkomposter/

Eine junge Frau entsorgt ihren Biomüll von einem Schneidbrett in die Wurmkiste

 

3. weil du mit der Wurmkiste gute Erde & Dünger in deinem Zuhause selbst herstellen kannst.

Warum regelmäßig Dünger für Gemüse und Zimmerpflanzen kaufen, wenn man diesen mit seinen Abfällen auch kostenlos herstellen kann? Die Endprodukte der Wurmkompostierung, Wurmhumus und Wurmtee, sind perfekte natürliche Pflanzendünger und sollten als solche auch verwendet werden. 

Wurmhumus verfügt über die Eigenschaft Wasser gut zu speichern. Des Weiteren enthält dieser eine Vielzahl von Mikroorganismen, die sich positiv auf das Pflanzenwachstum und die Pflanzengesundheit auswirken. Außerdem ist, im Gegensatz zur Verwendung von kommerziellen Flüssigdüngern, ein Überdüngen mit Wurmhumus nicht möglich.

In diesem Beitrag beschreiben wir warum du Erde lieber selber machen solltest statt zu kaufen, wie du deine eigene Erde mit der Wurmkiste herstellst und wie du den Wurmkompost am besten nutzt.

Wurmhumus und Wurmtee und stolze Wurm web

 

4. weil du etwas Gutes für die Umwelt tun möchtest und ein Zeichen setzen willst für einen nachhaltigen Lebensstil.

Wusstest du eigentlich, dass in einer Stadt wie Wien etwa ein Drittel des Restmülls aus Biomüll besteht? Dabei könnte der organische Abfall ganz einfach wieder zu Humus umgewandelt werden. Wie? Durch Kompostierung – die natürlichste Sache der Welt. Dadurch wird der Bioabfall nicht mehr verschwendet und jede Menge CO2 gespart. 

Es macht also einfach Sinn

Deshalb ist es unser Ziel, dass jeder Haushalt kompostiert. Und darum strengen wir uns an Lösungen für alle zu entwickeln, ganz egal ob 1-Personen-Stadtwohnung oder Familienhaushalt in der Vorstadt.

Mit einem Wurmkomposter trägt also jede:r aktiv zum Umweltschutz bei und dadurch ist die Wurmkiste zum Symbol für einen nachhaltigen Lebensstil geworden.

Auf den Seiten Biomüll & Klimaschutz sowie Die Wurmkiste ist klimapositiv kannst du gerne weiterlesen. 

Eine Handvoll Erde mit Regenwürmern

 

5. weil es eine tolle Erfahrung ist den Würmern bei ihrer Arbeit zuzusehen.

Du lebst in einer Stadt fernab der Natur? Mit einer Wurmkiste holst du dir ein kleines Ökosystem nach Hause. Das spielerische Erleben des natürlichen Nährstoffkreislaufs und anderer komplexer Zusammenhänge aus der Natur ist für große und kleine Wurmfans eine spannende und vor allem lehrreiche Erfahrung. Kinder, die das Füttern der Würmer übernehmen, lernen nebenbei, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen.

 

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Ein Beitrag geteilt von Die Lösung für deinen Biomüll (@wurmkiste.at)

 

6. weil mit der Wurmkiste das Kompostieren auch in deinem Zuhause klappt: egal ob in der Küche, dem Balkon oder im Stiegenhaus.

Wusstest du eigentlich, dass David seinen Biomüll in einem Wiener Park vergrub bevor er seine erste Wurmkiste gebaut und das Unternehmen gegründet hat?

Mittlerweile ist er Wurmkisten-Profi und baut große Familienwurmkisten und kleine Wurmkisten, für Drinnen aber auch für Draußen, für ganz viel Biomüll und mittlerweile gibt es mit der Beetbox auch schon eine Möglichkeit für die Kompostierung direkt im Gemüsebeet. 

Natürlich gibt es auch nach wie vor das Standardmodell, als Selbstbauset oder Fix-Fertig zusammengebaut und mit verschiedenen Deckel-Varianten. Zusätzlich haben wir auch eine Low-Budget-Version in unser Sortiment aufgenommen.

Es gibt also wirklich für jeden Haushalt die passende Kompostlösung.

Dazu wird unser Onlineshop laufend um nützliches Zubehör sowie Upgrade-Möglichkeiten erweitert. 

Wurmkiste Standardmodell, Familienwurmkiste und Wormbag

 

7. weil du bestimmt nicht allein gelassen wirst.

Die Würmer, die Wurmkiste-Community und wir von wurmkiste.at sind immer für dich da.

Kompostwürmer sind nicht nur die wahrscheinlich pflegeleichtesten Haustiere der Welt, sondern sorgen auch noch ganz gewiss für viel Gesprächsstoff: Du leidest an einer Tierhaarallergie? Bist an Wochenenden oft unterwegs? Hast keinen Auslauf oder Garten? Du verreist für 2 Wochen? Kein Problem! Würmer sind sehr genügsame Tiere. Falls einige Tage keine Futterzugabe erfolgt, stellt dies kein Problem dar. Gib den Würmern Futter für etwa eine Woche im Voraus, befeuchte alles ein wenig und füge Papierschnipsel hinzu. Solange du deinen Würmern eine Postkarte schickst, bleiben sie glücklich!

Wenn dir die Gesellschaft von 500-2000 Kompostwürmern noch nicht genug ist, dann kannst du dich mit unserer wurmkiste.at-Community auf Facebook in Verbindung setzen. Hier kannst du Fragen stellen, Erfahrungen teilen und anderen Wurmeltern helfen. Schau doch einfach mal vorbei!

Und wir von wurmkiste.at sind natürlich auch gerne für dich da – ganz egal ob du vor dem Kauf Beratung brauchst welche Wurmkiste zu dir passt, beim Aufbauen deines Selbstbausets gerne parallel die Videoanleitung abspielen möchtest, einen Blick auf die Futterliste werfen möchtest oder ganz individuellen Support brauchst. Neuigkeiten, Tipps & Tricks teilen wir übrigens regelmäßig in unserem Wurmgeflüster-Blog.

Judith Andlinger mit besorgtem Blick am Support Telefon von wurmkiste.at

 

8. weil die Wurmkiste vorhandene Ressourcen nutzt und zur Müllreduktion beiträgt – ganz im Sinne von Zero Waste

Mit einer Wurmkiste schaffst du dir selbst ein Bewusstsein, wie aus „unnötigem Müll“ etwas sehr Wertvolles entsteht: Kompost, die beste Pflanzenerde für unser Obst und Gemüse sowie auch für die Zimmerpflanzen. Gesunde Böden sind die Grundlage unserer Nahrungsmittelversorgung. Du führst dir vor Augen, wie viele deiner Lebensmittel verderben und kannst dein Einkaufsverhalten optimieren.

Manche Wurmkistenbesitzer:innen planen beim Einkauf gleich für die kleinen Mitbewohner mit: Sie greifen beim Einkaufen zu mehr Obst & Gemüse und ernähren sich dadurch gesünder.

Kind mit Handvoll Erde

 

9. weil es eine gute Investition ist, mit der du noch dazu Geld sparst.

Du lebst umweltbewusst & Regionalität ist dir wichtig? Uns auch! Von Oberösterreich aus arbeiten wir von Hand und mit viel Liebe und Herzblut an unseren Produkten. Wir sind ein Klimabündnis Betrieb, kooperieren mit integrativen Betrieben, achten auf die Produktionsbedingungen unserer Rohstoffe und dass es unseren Mitarbeiter:innen (den menschlich und den tierischen) an nichts fehlt. Kaufst du bei uns, finanzierst du nicht den neuen Sportwagen eines Konzernchefs mit, sondern erlaubst uns, unsere Ideen weiterzuentwickeln und eine Unternehmenskultur zu etablieren, in der faire und ehrliche Rahmenbedingungen zum Standard gehören.

Hier kannst du gerne mehr “Über Unslesen.

wurmkiste bau holz

Dank dieser Wunderkiste musst du außerdem kein Geld mehr für Dünger und Komposterde ausgeben; und das schwere Schleppen der Erdsäcke sparst du dir auch. Die Biotonne – oft gebührenpflichtig – entfällt in Zukunft ebenso.

Bist du knapp bei Kasse und hast Panik vor den vielen Geburtstagen die bevorstehen? Verschenke doch Wurmhumus! Abgepackt in einem Einmachglas mit schöner Schleife herum ist das ein wunderbares DIY-Geschenk, das Pflanzenfans begeistern wird. Auch selbstgezogene Topfpflanzen bringen Freude. Nerdwissen: Wurmkompost wird „schwarzes Gold“ genannt und ist mehr wert als Erdöl.

 

10. weil die Wurmkiste bestimmt als spontaner Eisbrecher herhält

Noch nicht überzeugt? Wie wäre es damit: Du hast ein Date bei dir und willst die angespannte Stimmung auflockern? Setze die Person auf den Hocker und lass sie/ihn erraten, was sich darin befinden könnte. Deine geräusch- und geruchlosen Mitbewohner sind die perfekten „Wingmen“ und lassen dich als experimentierfreudigen Menschen gleich viel interessanter wirken.

Wir garantieren: Es wird keine Party und kein Familientreffen mehr geben, ohne dass nach den Würmern gefragt wird.

 

Dann bleibt eigentlich nur noch die letzte Frage an Dich: Bist du bereit für die Wurmkiste?

Wenn du noch unsicher bist, welcher Wurmkomposter aus unserem Onlineshop der richtige für dich ist, nimm dir doch 1 Minute Zeit für unser Quiz. Am Ende bekommst du die Modelle, die am besten zu dir und deinen Wünschen passen, präsentiert.

Pflanzenerden gibt es viele zu Kaufen – praktisch jeder Supermarkt hat sie in großen Plastiksäcken vor dem Geschäft. Hier verliert man schnell den Überblick, denn auch die Begriffe Blumenerde, Bio-Spezial-Dünger, torfreduziert usw. können verwirrend sein. Aber: die beste Pflanzenerde ist selbstgemacht!

In diesem Beitrag erfährst du, worauf es bei der Wahl der Pflanzenerde ankommt, und welche Gründe für die Herstellung deiner eigenen Erde sprechen.

Plastik in der Kompostieranlage

Wusstest du, dass das Plastik aus der Biotonne, sich in deiner gekauften Blumenerde finden lässt? Leider kennen wir alle die Situation, du bringst deinen Biomüll zur Biotonne und entdeckst, dass deine Nachbar*innen zuvor ein „normales“ Plastiksackerl voll mit Küchenabfällen reingeworfen haben. Der Faulheit halber mit dem Sackerl. Was passiert damit auf der Kompostanlage? Im besten Fall wird es aussortiert. In den meisten Fällen allerdings (wegen dem erhöhten Aufwand) wird es gehäckselt und mischt sich unter die fertige Erde. Das kann soweit gehen, dass es nicht mehr sichtbar ist. Ohne zu wissen, schleppst du dir dadurch jede Gartensaison Plastik mit verschiedensten Additiven (BPA) in den Garten. Eine Regulierung oder einen Grenzwert gibt es hier leider nicht. Nach dem Motto: „Aus den Augen, aus dem Sinn.“

Nährstoffe & Mikroorganismen zählen

Neben Stickstoff, dem wichtigsten Nährstoff für die Pflanze, gibt es weitere Makro- und Mikronährstoffe. Die Pflanze braucht die Makronährstoffe in größeren Mengen und die Mikronährstoffe nur in kleinen Dosen – manche ausschließlich in bestimmten Wachstumsphasen.

Aber es sind nicht nur die Nährstoffe, die zählen. Mindestens genauso wichtig: Die vorhanden Mikroorganismen.Diese sind verantwortlich für die Speicherung von Nährstoffen (Lebendverbau) und den Transport der Nährstoffe zur Pflanze. Und auch für die Kommunikation der Pflanze sind Mikroorganismen im Einsatz: Die Pflanze sendet Botenstoffe aus und teilt so mit, dass sie beispielsweise Phosphor braucht – die Mikroorganismen in der Erde machen sich auf die Suche und transportieren diesen zu Wurzel – im Austausch erhält das Bakterium Zucker, sozusagen als Aufwandsentschädigung.

Leider ist es so, dass in vielen gekauften Erden sehr wenige und einseitige Mikroorganismen zu finden sind. Grund dafür ist die lange Lagerung (bis zu mehreren Jahren) auf betonierten Lagerplätzen, die Sonne, Schnee und Regen ausgesetzt sind. Zudem ist diese Erde meist in Plastiksäcke verpackt, wodurch kein Luftaustausch mehr stattfinden kann. Bakterien brauchen jedoch Sauerstoff.

Somit ist klar: Damit die Pflanze gedeihen kann, braucht sie nicht nur Nährstoffe, sondern auch eine Vielfalt an Mikroorganismen.

Kompostqualität

Wie kann ein 40 Liter Sack Pflanzerde im Baumarkt weniger als 2€ kosten? Die Herstellungskosten müssen unter 0,5€ liegen, da Transport, Handel, Werbung und Steuern den Großteil verschlingen. In der Praxis ist es so, dass die Kompostqualität sehr stark variieren kann. Auch unter hochwertigen Erden kann es vorkommen, dass die Herstellung von Kompost aus Biomüll zu schnell, zu langsam, zu nass oder zu heiß verlaufen ist und somit chemische Verbindungen (Wasserstoffverbindungen) entstehen können, die eher zu vermeiden sind. 2018 haben wir einen Versuch zum Pflanzenwachstum durchgeführt. Neben unseren Wurmkompost kamen auch (scheinbar) hochwertige Erden vom Supermarkt zum Einsatz und auch hier zeigte sich, dass eine den Test nicht schaffte. Je günstiger die Erde ist, desto höher die Chance, dass die Qualität nicht passt.

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Ausgangsmaterial für Kompost

Es gibt verschiedene Methoden, um Kompost herzustellen. Die meist bekannten sind der Biomüll aus der Biotonne, Rasenschnitt und Strauchschnitt. Dazu noch die weniger bekannten wie Torf und Klärschlamm. Torf ist nicht sehr ökologisch, da er kein nachwachsender Rohstoff ist und Klärschlamm beinhaltet Hormone, Chemikalien und Schwermetalle.

Kompost aus den ersten drei genannten Quellen ist unproblematisch. Aber wie kann ich sicher gehen, dass keine Schwermetalle von Klärschlamm in meine Erde kommen oder Torf verwendet wird? Klärschlamm darf nicht in Pflanzenerden, die für Gemüse und Obst beworben werden, enthalten sein. Der Grund dafür ist, dass die Schwermetalle in die Pflanze wandern können und toxisch auf den menschlichen Organismus wirken. Deshalb wird Klärschlamm primär für Blumenerden verwendet. Diese sind auch gleich 1-2 Euro günstiger und leider greifen viele Leute nach der Blumenerde und verwenden sie für’s Gemüse. Und auch wenn die Blumenerde tatsächlich für die Blumen zum Einsatz kommt – was geschieht damit nach der Saison? Meistens wird sie auf den Komposthaufen geschüttet. So bringst du dann diese Problemstoffe in den eigenen Nährstoffkreislauf.

Darum solltest du deine Erde in der  Wurmkiste oder im WormBag am besten selbst herstellen:

  1. Du weißt, was du hineingeworfen hast. Kein Mikroplastik, keine Schwermetalle oder andere Stoffe die du sonst auch nicht essen würdest.
  2. Der Humus wird zu dem Zeitpunkt geerntet, wann er gebraucht wird und ist somit absolut frisch.
  3. Auf und im Kompostwurm leben eine Vielzahl an Mikroorganismen, die sich natürlich auch in der Erde ansiedeln und wichtig für die Pflanzen sind – Wurmhumus ist belebte Erde, die gesunde Pflanzen hervorbringt.
  4. Langfristig gesehen, ist eine Wurmkiste günstiger, als jährlich qualitativ hochwertige Erde zu kaufen. Wer diesen Blogbeitrag gelesen hat, wird wahrscheinlich ab nun nicht mehr zur € 2.- Erde greifen.
  5. Es entsteht kein Plastikmüll, da die Verpackung wegfällt.
  6. Eigene Erde ist nachhaltig ökologischer, da die Transportwege eingespart werden.

 

Spannend! Erzählt mir mehr!

Warum du deine Erde lieber selbst machen solltest, anstatt sie zu kaufen, wie du deine eigene Erde machst und wie du den Wurmkompost als Dünger nutzt, erzählen wir dir hier:

 

Die beste Pflanzenerde ist selbstgemacht!

Kompost ist die beste Pflanzenerde

Damit Tomate, Basilikum und Co. auch gut anwachsen und gedeihen können, braucht es vor allem eins: gute und ausgewogene Anzuchterde bzw. Pflanzenerde. Warum du diese am besten selbst machst, wie das geht und wie du deinen Kompost am besten nutzt, erklären wir dir hier.

 

 

 

Weiterführende Links:
Plastik im Biomüll: https://www.umweltprofis.at/allgemein/wissenswertes/bioabfall_und_kompost.html
Kompostverordnung: https://www.bmnt.gv.at/umwelt/abfall-ressourcen/abfall-altlastenrecht/awg-verordnungen/kompostvo.html