Bei der Wurmkompostierung handelt es sich um eine alte Technik. Bei diesem Prozess wird mit Hilfe von Kompostwürmern und Mikroorganismen aus Bioabfall wertvoller und nährstoffreicher Humus. Die Wurmkompostierung für den Wohnraum ermöglicht die unkomplizierte Verwertung organischer Abfälle. Du ahnst es vermutlich schon, Würmer sind unsere persönlichen Superhelden!

Wir bekommen immer wieder Fragen von (noch) zweifelnden Wurmkiste-Interessent:innen: Was kann man mit Wurmhumus machen? Wie gut ist Wurmhumus?

Anstatt lange und mit vielen Worten zu erklären, haben wir uns gedacht, wir zeigen es euch einfach in einem Experiment, in dem wir das Pflanzenwachstum direkt vergleichen und die Kraft von Wurmhumus zeigen können:

Das Experiment: Wurmhumus im Test

Die Idee kam von unserer Kollegin Sani und sie hat deshalb kurzerhand den Versuch gestartet, indem sie Wurmhumus gegen gewöhnliche Anzuchterde aus dem Supermarkt antreten lässt.

4 tontöpfe mit wurmhumus und anzuchterde. davor samentüten für tomate und basilikum.

Für das Experiment wurden vier Töpfe vorbereitet: zwei davon wurden zu 100% mit gekaufter Anzuchterde aus dem Supermarkt befüllt und in den anderen 2 Töpfen wurden etwa 10% Wurmhumus unter die gekaufte Anzuchterde gemischt. Danach wurde je ein Samenkorn Tomate bzw. Basilikum eingesetzt.

Damit der Vergleich auch fair bleibt, bekommen alle vier Töpfe täglich die gleiche Menge Wasser (in unserem Fall eine Espressotasse pro Tag).

 

Wer hat ein paar Wochen später die Nase vorne?

 

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Wir finden: Der unglaubliche Unterschied zeigt sehr deutlich die Power von Wurmhumus.

 

Erfahre mehr über die Eigenschaften, Nährstoffgehalt sowie Studienergebnisse und Anwendungstipps von Wurmhumus in der Produktbeschreibung in unserem Onlineshop:

 

Bist auch du bereit deinen eigenen Wurmhumus zu produzieren? Mit der Wurmkiste geht das ganz nebenbei:

Wenn mir jemand vor ein paar Jahren gesagt hätte, dass ich einmal eine Toilette mitentwickeln würde…

…wäre ich wahrscheinlich sehr überrascht gewesen – und ich glaube ich hätte es auch nicht cool gefunden. Aber mein Weg führte über ein Umwelttechnik-Studium zur Wurmkiste.  Vor genau einem Jahr war ich hier zum Vorstellungsgespräch. Ich war auf der Suche nach einem Praktikum und wusste gar nicht was auf mich zukommen würde – David, der Gründer meinte, ich solle einfach mal vorbeikommen. Als ich ihm dann erzählte, ich würde gerne ein sechsmonatiges Praktikum machen und dabei ein Projekt mit meiner Masterarbeit wissenschaftlich begleiten, erzählte er mir von der Wurmtoilette.

Die Idee der Wurmtoilette war damals schon geboren und meine Kollegin Marion hatte sich auch schon mit dem Thema beschäftigt. David präsentierte sie mir als perfektes Projekt für meine Masterarbeit.

 Lena Pramerdorfer BSc FH Wels Wurmkiste Wurmtoilette

Es traf sich gut – Vor ein paar Tagen hatte ich mich noch im Hörsaal darüber aufgeregt, dass in Österreich tausende Tonnen an Klärschlamm verbrannt und deponiert werden und mit Ihnen wertvolle Pflanzennährstoffe, die doch so dringend gebraucht werden, einfach verloren gehen.

Ich konnte zwar das “große Problem” immer noch nicht lösen – aber ich konnte einen wertvollen Beitrag dazu leisten, dass das Problem im Kleinen gelöst werden kann: Mit der Wurmtoilette können zumindest einzelne Personen ihre ausgeschiedenen Nährstoffe der Natur wieder zurückgeben.

Ich fand das Projekt super und sagte sofort zu.

Mittlerweile bin ich über ein halbes Jahr bei der Wurmkiste. Ich habe seit dem sehr viel gelesen, gesehen und gelernt. Über Würmer, Ausscheidungen und alle möglichen Themen. Ich habe gelernt Würmer zu züchten, Würmer zu füttern – Ich habe gelernt was Würmer mögen und was nicht. Ich habe gesehen, dass Würmer Fäkalien lieben – und gelesen dass sie Urin hassen. Es hat mich überrascht zu sehen welche Menge an Ausscheidungen wir Menschen produzieren und wie schnell die Würmer sie beseitigen können und es hat mich erschreckt zu lernen wie viel Trinkwasser täglich für die Spülung einer Toilette draufgeht (30% unseres täglichen Wasserverbrauches!)  Ich habe mit Leuten geredet, die sich schon lange mit dem Thema beschäftigen und mit Leuten die dringend auf der Suche nach einem Produkt wie der Wurmtoilette sind.

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Mit diesem Wissen im Kopf habe ich die Wurmtoilette mitkonzipiert, beim Bauen geholfen, sie auf Herz und Nieren getestet, die Kompostproben im Labor analysiert und meine Masterarbeit über das Thema verfasst.

Wenn mich die Leute fragen, wo ich mein Praktikum mache und ich die Wurmtoilette erkläre, dann sind die Reaktionen sehr gemischt. Manche nicken es einfach ab und fragen nicht genauer nach – es ist halt immer noch ein Tabuthema. Andere sind sehr interessiert und finden das Projekt total cool und möchten am liebsten sofort selbst eine Wurmtoilette zuhause haben. Anfangs ist es mir sicher schwer gefallen, die richtigen Worte zu finden, mittlerweile erwähne ich die Kompostierung von Fäkalien und das Fermentieren von Urin sehr regelmäßig und auch ganz nebenbei (ja, auch beim gemeinsamen Mittagessen kommt das Thema öfters auf). 

Fäkalien und Urin sind nichts mehr vor dem ich mich ekele oder dass ich komisch finde – es gehört halt einfach zum Kreislauf des Lebens dazu. Und ich glaube so geht es auch allen KollegInnen die gerade die Wurmtoilette zum Testen zu hause haben – man verliert die Scheu und man erfreut sich daran, zu Hause den natürlichen Kreislauf schließen zu können. 

Ich hatte definitiv meine emotionalen Ups- und Downs bei dem Projekt, das liegt in der Natur der Forschung. Aber wenn etwas nicht funktioniert geben wir nicht auf, sondern wir verbessern das Produkt solange bis es perfekt funktioniert. 

Design ohne Titel

Das Projekt hat etwas in mir verändert: Es hat mir die Scheu vor Ausscheidungen genommen und mich sensibler gegenüber Wasserverschwendung gemacht. 

Ich bin sehr gespannt wohin das Projekt mit der Wurmtoilette weitergeht und wie das fertige Produkt zum Schluss aussehen wird – aber ich bin mir sicher: Es wird ein tolle, sinnvolle Innovation werden und in sehr vielen Haushalten Kreisläufe schließen. 

wurmtoilette

Jeder Rest ist eine Ressource: Hier gibt’s alle Infos über unsere Forschungsreise zur fertigen Wurmtoilette

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Du möchtest erstmal mit deinem Biomüll loslegen? Schau dich in unserem Onlineshop um:

 

Wie alles begann

Vor einigen Jahren war ich mit zwei Studienkolleginnen am Fesch’markt in Linz. Dort habe ich das erste Mal die Wurmkiste gesehen. Würmer in einer Kiste und das in der Küche oder als Wohnzimmerhocker. Ich bin ehrlich, ich war zu Beginn skeptisch, aber zugleich auch fasziniert, wie das genau funktioniert. Die Neugierde hat überwogen und so stellten wir vor Ort gleich einmal ein paar Fragen:

  • Krabbeln die Würmer nicht aus der Kiste?
  • Fängt das nicht zu stinken an?
  • Wie viel Futter verarbeiten die Würmer?
  • Wie lange brauchen die Würmer, um die Reste umgewandelt zu haben?
  • Ab wann kann man die Erde benutzen und wie entnimmt man diese aus der Wurmkiste?

Mittlerweile weiß ich, dass wir mit diesen Fragen nicht allein waren. Unter FAQs bekommst du die Antworten und noch viel mehr Hintergrundinformation.

Zu Hause habe ich meinem Freund von den Würmern und ihrer tollen Arbeit erzählt. Kurze Zeit später haben wir uns eine Wurmkiste zum Selbstbauen bestellt. Die Anleitung war verständlich und der Zusammenbau sehr schnell erledigt. Somit konnten wir kurze Zeit später unsere neuen Mitbewohner begrüßen.

Glückliche Wurmkistenbesitzerin mit Kompostwürmern und Wurmkiste auf Balkon

Sichtlich zufrieden mit der Arbeit der Würmer :) Die Kiste hat Petra mit einem dunklen Holzöl behandelt, damit sie auch optisch gut zu ihrem Balkon passt.

Aller Anfang ist schwer

Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass es keine Eingewöhnungsphase gab, um mit der Wurmkiste warm zu werden. Gerade zu Beginn war ich mir unsicher. Haben meine Würmer auch genug Futter, oder füttere ich sie vielleicht zu viel? Ist die Kiste zu feucht oder doch zu trocken? Auf der Webseite gibt es zum Glück viele nützliche Tipps. Doch auch diese muss man erst einmal verinnerlichen. Die empfohlene Faustprobe zum Beispiel kann man optimal zum Prüfen der Feuchtigkeit nutzen. Alles Erfahrungen, die man mit der Zeit sammelt.

Um nochmal auf die Frage zurückzukommen, ob die Würmer nicht aus der Kiste raus krabbeln. Normalerweise bleiben die Würmer sehr gerne bei ihrem Futter, jedoch hatten wir zu Beginn 1 bis 2 lebensmüde Würmer mit dabei, die ich dann leider vor der Kiste vertrocknet vorgefunden habe. Zum Glück blieb es bei dieser Anzahl und der Rest schlug sich lieber den Bauch mit Lebensmittelresten voll.

Mein Leben als diaetologische Wurm-Mama

Meine Würmer sind mittlerweile zu Haustieren geworden. Nennt mich verrückt, aber ich spreche auch mit ihnen, wenn ich das klein geschnittene Obst und Gemüse in die Kiste gebe.

„Hallo meine Lieben! Wie geht es euch heute?“

Wenig verwunderlich, dass ich bis heute auf eine Antwort warte. 😉

Nun zurück zum Alltag als diaetologische Wurm-Mama.
Also, immer wenn ich mir in der Früh einen Porridge mache oder mir einen Salat und Gemüse zubereite, kommen die Lebensmittelreste in einen separaten Behälter, den ich dann im Kühlschrank aufbewahre. Zuvor schneide ich das Futter noch in kleine Stückchen, damit sich meine Würmchen leichter tun.

Sobald der Behälter voll ist, bekommen die Würmer nach drei bis vier Tagen ihre Futterportion. Zwischendurch gibt es auch Kartonschnipsel und etwas Mineralstoffmischung damit der pH-Wert und auch die Feuchtigkeit stimmt. Die genauen Details des Ablaufs kannst du hier nachlesen.

Jetzt erzähle ich dir die ganze Zeit schon von den Vorteilen Lebensmittelreste weiterzuverwenden und noch kein einziges Wort, warum die Wurmkiste auch unseren Körper unterstützen kann. Das hole ich jetzt gleich nach.

„Es ist sozusagen eine Win-win-Situation für Körper & Wurm.“

Zu einer nachhaltigen und ausgewogenen Ernährung gehören eine Vielzahl von Lebensmitteln. Gleich eines vorweg, Verbote solltest du dir hierbei auf keinen Fall auflegen.
Damit du dir nicht den Kopf zerbrechen musst, wie du die ganzen Nährstoffe deinem Körper zuführst, halte dich einfach an die Grundpfeiler des Mahlzeitenteller-Prinzips.

Grafik Mahlzeiten-Teller-Prinzip

Diese Telleraufteilung passt zum Beispiel wunderbar für ein pikantes Frühstück, als Mittag- oder Abendessen. Solltest du zu den süßen Frühstückern gehören, dann kann die Verteilung folgendermaßen aussehen:

Grafik MZT-Obst

In der richtigen Kombination liefert uns eine solche pflanzenbetonte Ernährung ausreichend Vitamine, Mineralstoffe, Eiweiß, Kohlenhydrate und Fett. Verwendest du zusätzlich eine bunte Vielfalt beim Gemüse und Obst, bekommt dein Körper zusätzliche Unterstützung durch die sekundären Pflanzenstoffe (z.B. natürliche Farbstoffe in den Schalen). Karottenenden, Apfelputz und Salatstrunk bekommen im Anschluss deine Würmer. Es ist sozusagen eine Win-win-Situation für Körper & Wurm.

Warum ich mich für Würmer in der Wohnung entschieden habe?

Zum Abschluss noch mein persönliches „Warum“. Es hat mich tierisch genervt, wenn ich den Biomüll in der Küche aufgemacht habe und ein Geruch von Vergorenem entgegengekommen ist. Meist war dieser von zahlreichen Fliegen begleitet. Das Schlimmste war aber, wenn das Müllsackerl schon so richtig gesaftelt hat und eine Spur durch die Wohnung runter zur grünen Tonne gezogen wurde.

Seitdem ich die Wurmkiste habe, weiß ich den Saft im grauen Auffangbehälter zu schätzen. Der sogenannte Wurmtee kann verdünnt als Düngemittel für die Pflanzen verwendet werden.
Neben dem Wurmtee gibt es auch noch den Wurmhumus, das schwarze Gold. Diesen ernte ich etwa ein bis zweimal im Jahr. Wenn ich etwas brauche, vermenge ich ihn mit gekaufter torffreier Erde. Diese Kombination lässt meine Pflanzen gesund wachsen, was gerade beim Anbau von eigenem Gemüse und Kräutern ein großer Vorteil ist.

Ich schätze auch den gesamten Kreislauf, den ich dadurch schaffen kann. Apfelputz, Bananenschalen, Karottenenden oder Salatstrunk wird mit Hilfe der Würmer zu einem neuen Rohstoff. Ein Recyclingprozess den ich Privat, als Diaetologin und Naturmensch sehr schätze.

„Unser tägliches Verhalten entscheidet nicht nur wie es unserem Körper geht, sondern auch unserer Natur, unserem Lebensraum, unserer Mutter Erde.“

Grüner Salat wird von Frau mit weißer Bluse und blonden haaren gehalten

Petra von Diaetologie Eberharter
www.diaetologie-eberharter.at

 

Wenn man an die Wiener Börse denkt, ist wohl nicht der erste Gedanken daran, dass dort natürlich auch viele Menschen arbeiten und entsprechend Müll und Biomüll anfällt.

Sie hatten aber – wie viele andere Firmen und Haushalte auch – die Herausforderung, dass es keine Biomülltonne im Haus oder in realistischer Gehentferung gibt.

Was nun? 

Eine Mitarbeiterin hatte die überraschende Idee, es doch mit Wurmkompostierung zu versuchen! Uns bei wurmkiste.at ist am nächsten Tag bei den Bestellungen die doch für Würmer ungewöhnliche Lieferadresse aufgefallen, da haben wir uns kurzerhand gemeldet. Und diese Woche war es so weit:

Unsere Wiener Wurmkistendelegation Bettina und Anna spazierten mit WormBag und Würmern unterm Arm in den ersten Wiener Gemeindebezirk:

Die Würmer sind an die Börse gegangen. 

Blogbeitrags Titelbild 2
Direkt in der – tatsächlich schönen – ‘Müllinsel’ hat der WormBag sein zu Hause gefunden. Ein angenehm schattiges Plätzchen, direkt an der Hausmauer, ein wenig überdacht und somit teils von Regen geschützt.

Gemeinsam haben Mitarbeiter der Wiener Börse und wurmkiste.at den WormBag in flink aufgebaut und gleich gestartet. Jetzt machen sich 500 Kompostwürmer an die Arbeit und kümmern sich um Teebeutel, Kaffeesud und weiteren Biomüll der Mitarbeiter.

 

 

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Schön zu sehen, dass im Corporate Context immer mehr darauf geachtet wird, Müll zu trennen und Biomüll nicht zu verschwenden – der Kurs stimmt!

 

Hier geht es zu unseren Topsellern aus dem wurmkiste.at Onlineshop:

Wurmtee ist ein pflanzlicher Flüssigdünger, der Pflanzen mit Nährstoffen versorgt und vor Krankheiten schützt. Im Grunde genommen ist er ein Nebenprodukt der Wurmkompostierung.

 

Was ist Wurmtee?

Als Wurmtee bezeichnet man sowohl Komposttee als auch das Sickerwasser aus der Wurmkiste. Beides hat tolle Eigenschaften und ist außerdem eine wahre Wunderwaffe in der Sprühflasche für jeden Kleingärtner, was Prävention und Abwehr von Schädlingen und Krankheiten bei Pflanzen angeht.

Was ist der Unterschied zwischen Komposttee und Sickerwasser aus der Wurmkiste?

Sickerwasser aus der Wurmkiste sammelt sich sozusagen von selbst in der Wurmteetasse, die sich unter dem Wurmkompost befindet. Darin sammelt sich die überschüssige Flüssigkeit, welche beim Kompostierprozess entsteht, und ist wie ein “Energietrank” für deine Zimmer- & Balkonpflanzen. Der Wurmtee ist reich an Nährstoffen und lebendigen Mikroorganismen und wirkt er daher auch bodenbelebend. Optimalerweise sollte er rasch eingesetzt werden, kann allerdings für kurze Zeit auch in einer (dunklen Glas-) Flasche gelagert werden. Dazu gibst du den Wurmtee in die Flasche und machst ein paar Löcher in den Deckel, damit ein Gasaustausch erfolgen kann. Wie auch beim Wurmhumus gilt: je frischer, desto nützlicher.

In diesem Video erzählt dir unser Wurmkisten-Gründer David, wieso er Wurmtee gerne mit dem Zaubertrank von Asterix & Obelix vergleicht:

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Alternativ dazu kann man aus reifem Wurmhumus auch Komposttee selber machen und als Flüssigdünger einsetzen. Dadurch werden die nützlichen und im Wurmhumus enthaltenen Mikroorganismen gezielt angesiedelt und gefördert. Hierzu löst du einfach etwas Wurmkompost in Flüssigkeit auf und einige Stunden später kannst du den Komposttee schon verwenden.

Rezept für 1l Wurmtee aka. Komposttee:

    • 1 Liter chlorfreies Wasser (Regenwasser ist optimal)
    • 1 EL fertiger Wurmhumus aus der Wurmkiste oder dem Wurmkomposter (erkennt man an der schönen schwarz-braunen Färbung und dem angenehmen Waldboden-Geruch)
    • Den Humus in einen selbstgemachten Stoffbeutel (zB. alte Socken)** füllen, zubinden und wie einen Teebeutel 2 – 12 Stunden in das Wasser geben.
    • Immer wieder kräftig umrühren, um das Wasser mit Sauerstoff anzureichern. Danach als Gießwasser für die Pflanzen verwenden. Die Gefahr der “Überdüngung” im Gegensatz zu anderen Flüssigdüngern besteht dabei nicht.

** Das Verwenden einer Socke ist nicht unbedingt notwendig, damit man den Matsch später nicht in der Gießkanne hat. Manche geben den Wurmtee auch in eine Sprühflasche und hier würden die Düsen verstopfen.

 

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Wie du siehst, kannst du mithilfe der Wurmkiste ganz einfach die Wunderwaffe Wurmtee selbst herstellen und für deine Pflanzen verwenden. Sie werden es dir bestimmt danken!

 

Wie kann man den Wurmtee verwenden?

Gartenbloggerin Ursula ist überzeugte Anwenderin von Wurmtee aus der Wurmkiste für ihre Jungpflanzen:

“Wie bei einer Impfung kommen all die guten Mikroorganismen, Nematoden und Düngemittel in die Erde.”

 

In diesem Video zeigt und erklärt Ursula euch wie sie den Wurmtee anwendet:

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Auf ihren Blogs zum Thema Gärtnern am Balkon und erzählt euch Ursula mehr über ihre Erfahrungen mit der Wurmkiste und wie sie Wurmkompost und Wurmtee in ihrem Garten und bei ihren Jungpflanzen einsetzt:

 

Mehr Informationen und detailliertes Hintergrundwissen zu Wurmkompost und Wurmtee findest du übrigens in diesem Artikel.

 

Worauf wartest du noch? Bestelle jetzt deine Wurmkiste in unserem Onlineshop und braue deinen eigenen Zaubertrank für deine Pflanzen:

Hier unsere besten Sommer-Tipps aus über sechs Jahren Wurmkisten-Support:

Standort bei hohen Temperaturen

Deine Wurmkiste steht im Innenraum: wähle den kühlsten Raum für deine Kiste. Tendenziell ist dies der Vorraum, das Badezimmer oder am Gang. Es sollte zu keiner direkten Sonnenbestrahlung kommen. Lüfte den Wohnraum und die Kiste in den kühlen Morgen- oder Abendstunden: Deckel auf, Wurmteeblende weggeben. Wenn es im Wohnraum wirklich warm wird, könntest du sie vorübergehend auch in den Keller stellen.

Deine Wurmkiste steht draußen: Morgen- und Abendsonne ist ok, ansonsten sollte deine Kiste definitiv im Schatten stehen. Als Faustregel gilt: dort wo es für dich nicht zu heiß ist, passt es auch für die Würmer in der Kiste. Feuchtigkeit regelmäßig überprüfen und Austrocknung vermeiden.

Kühlung für die Kiste

Wenn es trotzdem einfach unpackbar heiß ist in deiner Wohnung oder draußen, kannst du mit einer simplen “Plastikflaschen-Klimaanlage” für Kühlung sorgen. Lege eine Plastikflasche mit Wasser über Nacht ins Gefrierfach und gib sie am nächsten Tag wenn die Temperaturen steigen in die Wurmkiste. Einfach reinlegen. In Extremfällen – oder bei der größeren Familienwurmkiste – kann man auch 2 Plastikflaschen gleichzeitig verwenden. Auch wenn wir generell Plastik sparen möchten: Hier bitte keine Glasflasche verwenden, diese würde zersplittern.

Ich fahre in den Urlaub – meine Wurmkiste bleibt zuhause. Was gilt es zu bedenken?

Standort: wähle den kühlsten Raum bei dir zuhause. Meist Gang, Badezimmer oder Keller. Achte darauf, dass die Wurmkiste keine direkte Sonneneinstrahlung abbekommt.

Futter:
Unter einer Woche: Deine Würmer brauchen keine extra Betreuung.
Unter drei Wochen: Futter für etwa eine Woche hineingeben, befeuchten und mit Kartonschnipseln mischen.
Über drei Wochen: Suche einen Wurm-Sitter. Ansonsten stelle sicher, die Wurmkiste an einen kühleren Standort zu platzieren und gib wie oben beschrieben Futter für eine Woche und viele Kartonschnipsel dazu.

Ideales Wurmkisten-Futter für deinen Urlaub sind ungedüngte Kokosfasern. Du findest sie bei uns im Shop einzeln als gepressten Kokos-Block oder als Bestandteil des großen Pflegesets. Wenn du zwei Wochen weg bist, sind deine Würmer mit einem halben Block – Fasern vorher in Wasser einweichen – bestens versorgt. Die Fasern speichern und halten auch gut die Feuchtigkeit.

Wurmteetasse leeren vor der Abreise. Schadet nicht :-)

Oje, doch zu heiß geworden: Kisten-Hitze-Stau

Du kommst aus dem Urlaub zurück und leider wurde es deiner Wurmkiste doch zu warm (was sich aber eigentlich mit den Tipps hier auf dieser Seite gut vermeiden lässt). Erkennen kannst du dies am plötzlich zusammengefallenen und matschigen Material in der Kiste. Die Würmer sind nicht mehr in den oberen Schichten zu finden, sondern haben sich nach ganz unten zurückgezogen. Zuerst denkst du wahrscheinlich, sie wären komplett verschwunden. Doch in den allermeisten Fällen sind sie einfach nur in Deckung nach unten verschwunden und tauchen bei rascher Hilfe zügig wieder nach oben auf.

Was die Würmer jetzt brauchen, ist Belüftung. Der zusammengefallene Inhalt bietet sonst nur unzureichende Sauerstoffzufuhr. Rasch helfen kannst du, in dem zu eine großzügige Menge Kartonschnipsel untermischt. Sieh sicherheitshalber ggf. auch unter der grünen Kiste nach. Wahrscheinlich ist auch hier eine Kartonschnipselgabe sinnvoll. Dies sorgt für gute Belüftung und saugt das Zuviel an Feuchtigkeit rasch auf. Gib auch die Blende der Wurmteetasse weg und lüfte regelmäßig mit offenem Deckel. Am besten gleichzeitig, wenn du den Wohnraum ohnehin lüftest. Wenn du deine Wurmkiste vor Fliegen schützen möchtest, hänge ein Fliegennetz oder ein großes Tuch darüber.

Nach wenigen Tagen sollte sich deine Wurmkiste erholen, ggf. aufgetretener Geruch verschwunden und die Würmer wieder in die oberen Schichten zurückgekehrt sein.

Für alle visuellen Wesen, hier noch unser Wurmhotline-Video. Wir wünschen einen schönen Sommer und angenehme Urlaubszeit.

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Eure Wurmkisten haben Müll gesammelt. Nein, keinen Biomüll. Darin sind wir ja schon Profis. 😉 Diesmal haben sich die Wurmkisten sogar um Dosen, Flaschen und Zigarettenstummel gekümmert. Ein Scherz? Nein… nur um die Ecke gedacht.

 

Im November 2021 haben wir den Clean Friday ausgerufen und groß angekündigt: “Jede bestellte Wurmkiste von 26.11 bis 29.11. sammelt eine Stunde lang Müll.”
Die Wurmkiste ist auch in seinen Versprechen nachhaltig, aber den Beweis für das Cleanup sind wir euch noch schuldig…. bis jetzt.

Eure Clean-Friday-Bestellungen haben über den Verein Green Heroes im April eine Müllsammel-Aktion für Jugendliche aus einkommensschwachen Familien in Wien gesponsert.

Hier könnt ihr euch ein Bild davon machen, wie das ausgesehen hat:

 

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Für Green Heroes ist es immer wieder spannend zu sehen und hören, wie die Jugendlichen auf den Müll reagieren. Sie haben daher sogar ein paar Statements von der Müllsammel-Aktion zukommen lassen:

 

„Das sieht so aus, als hätten die Leute den Müll extra liegen gelassen damit wir ihn aufheben.“

“Es liegen überall Zigarettenstummel, als wäre die Natur ein Aschenbecher.“

“Ich habe sogar Dosen aus dem Wasser gefischt, mir tun die Fische leid.“

“Ich wusste gar nicht, dass in Wien so viel Müll rumliegt.“

zwei jugendliche heben müll vom boden auf

Was heißt das jetzt alles in Zahlen?

Die 60 Müllsammel-Stunden wurden von insgesamt 29 Jugendlichen und 2 Lehrkräften geleistet und dabei von den Green Heroes gecoacht, was richtige Mülltrennung und Müllvermeidung angeht. 

 

Die aussagekräftigen Ergebnisse:

  • 27kg Müll 
  • 100 Dosen 
  • 25 PET Flaschen 
  • 16 Glasflaschen 
  • 4750 Zigarettenstummel 

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Vielen Dank an Green Heroes für eure wundervolle Arbeit und Initiative Jugendliche für den Umweltschutz zu begeistern!

DIE Wurmkiste am Rücksitz, die Familienwurmkiste im Kofferraum, Kübelchen mit Würmern am Schoß … anschnallen … und auf ging’s zu den ersten Österreichischen Konsumdialogen ins schöne Hallein.

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Wurmkiste.at war eingeladen, bei den ersten Österreichischen Konsumdialogen 11. bis 13. Mai 2022 teilzunehmen. David und Judith fuhren mit viel Neugierde mit dem vollgepackten E-Auto Richtung Salzburg ins sonnige Hallein. Die Veranstalter machten es spannend. Ein neues Veranstaltungsformat sollte ausprobiert werden. Mit viel Dialog auf Augenhöhe. Alle gemeinsam auf der riesigen Bühne. Ohne Stage-Publikum-Gefälle. Menschen mit viel Macht einerseits, wie z.B. Politiker*innen, sollten mit Menschen in Dialog treten die in unserem Alltag üblicherweise weniger Macht haben, wie die Produzent*innen unserer Lebensmittel und natürlich auch deren Konsument*innen. Expert*innen aus den unterschiedlichsten Bereichen von ökologischem Landbau bis Ökologie waren versammelt. Schüler*innen mischten sich immer wieder in die Gruppe und diskutierten mit.

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Es ging um Mut und Vernetzung. Um Vordenken und Anpacken. Nicht darum, die eine große Lösung für alle Probleme zu finden, sondern viele kleine Puzzle-Teile, die insgesamt das Bild der Veränderung ergeben.

Unsere Welt wird sich definitiv verändern. Sie hat es so oft in den letzten 200 Jahren getan, wie ein kultur-ökonomischer Exkurs zeigte. Woher kommt unser heutiges Bild von Natur und unser Selbstverständnis von kapitalistischer Wirtschaftsweise? Wie kann dieses Bild in Zukunft aussehen? Wir können beeinflussen, wohin die Reise geht und die zukünftigen Generationen werden bewerten, ob die aktuelle Zeit tatsächlich “the black years” waren, damals, als der Klimaschutz immer wieder beiseite geschoben wurde. Oder ob endlich mehr Umweltschutz, mehr Demokratie und neues Denken in der Wirtschaft Einzug hält.

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Wir konnten uns mit anderen Unternehmen vernetzen, die ebenfalls das Beste aus unseren Resten machen möchten und gegen unnötigen Müll ankämpfen: Wie hier am (optisch weniger ansprechenden, dafür umso bequemeren) Sofa mit Elke Oberhauser von BestOfTheRest und Theo Koch von TooGoodToGo.  Aber es gab auch mit Personen aus anderen Bereichen entwickelten sich spannende Dialoge, so unterhielt sich Wurmzüchter David mit Hannah Lichtenwagner von Rinderzucht Austria über die Wurmkiste. Wir konnten einen echten Anhänger für Rindertransporte besichtigen und mit dem Fahrer sprechen. Es herrschte ein offener Austausch, es wurde viel diskutiert und es trafen Personen und Meinungen respektvoll aufeinander, die einander ansonsten vielleicht eher aus dem Weg gehen würden. Es gab Burger mit Fleisch und veganen Leberkäse. Und unsere Würmer wurden überdurchschnittlich gut mit Apfelbutzn versorgt.

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Wir hatten dann auch noch unseren persönlichen Fan-Moment und es ist uns ein Distance-Selfie mit Frau Bundesministerin Leonore Gewessler gelungen. Es ist schön zu fühlen, dass wir auch in diesen Zeiten etwas bewirken können. Es ist schön zu wissen, wo unsere Lebensmittel herkommen und was wir aus den “Resten” machen können. Es wäre möglich und wichtig, dass die Produzenten einen fairen Preis für Lebensmittel erhalten – wenn sie diese schon unter Einhaltung hoher Standards erzeugen – und sich auch alle gesunde Lebensmittel leisten können. Dass ein Kreislauf und ein Zusammengehörigkeitsgefühl möglich ist. Zwischen Lebensmittelherstellung und deren Konsum. Und irgendwo dazwischen hat die Wurmkiste mittlerweile mit einiger Bekanntheit ihren guten Platz gefunden.

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Was versteht man unter Urban Gardening und wie kann mir eine Wurmkiste dabei helfen? Wir liefern dir 5 Tipps zum Gärtnern auf dem Balkon.

 

Was ist Urban Gardening?

Darunter versteht man das Gärtnern auf kleinem Raum d.h. auf dem Stadtbalkon oder der Dachterrasse – ganz nach der Devise, dass auch bei wenig verfügbarem Platz etwas wachsen und ein kleiner Garten entstehen kann. Mit Urban Gardening nutzt du kleine Anbauflächen in der Stadt optimal um Blumen und Kräuter, aber auch Obst und Gemüse selber anzubauen. Dabei zählt jede noch so kleine Fläche, egal ob horizontal oder vertikal.

Hast auch du Lust auf ein bisschen Grün in deinem Innenhof, auf deiner Terrasse, Balkon oder sogar Fensterbrett? Dann ist dieser Trend genau richtig für dich & mit diesen Tipps kannst du dein Urban Gardening Projekt gleich starten.

Schnell wirst du merken, dass Gärtnern mehr als ein tolles Hobby ist und gute Laune macht. Wahrscheinlich entdeckst du bald noch viele weitere Vorteile, denn mit deinem urbanen Gartenprojekt kannst du einfach ein bisschen Farbe & Blumenduft zwischen die grauen Mauern deiner Stadt bringen oder gleich dein eigenes Obst und Gemüse anbauen.

Du verbesserst mit Urban Gardening das Stadtklima sowie die Luftqualität und wenn du sogar dein Essen selbst anbaust, reduzierst du auch noch Transportwege, Verpackungsmüll, giftige Pestizide und gewinnst Raum, um dich an der Natur und in deiner Kreativität auszuleben. Auch wenn es nur ein paar Kräuter sind, die du dir zu Beginn vornimmst, sind diese eine Bereicherung für jeden Salat.

Eine Frau hält ihre von Erde geschwärzten Hände in die Kamera. Sie lächelt. Endlich wieder Erde unter den Fingernägeln!

Unsere 5 Tipps zum Gärtnern auf deinem kleinen Balkon:

 

  1. Pflanzenerde selbst machen

    Mit Wurmhumus, den du durch Kompostierung deiner Grün- & Küchenabfälle in der Wurmkiste gewinnst, kannst du ganz einfach deine (alte) Pflanzenerde aufwerten. Wie das geht, warum du das unbedingt machen solltest und wie du den Wurmkompost am besten zum Gärtnern am Balkon einsetzt, erfährst du hier.

  2. Dünger selber machen

    Mithilfe von Wurmkompostierung kannst du nicht nur hochwertige Pflanzenerde für deinen Urban Garden selbst herstellen, sondern auch Dünger für deine Balkon- & Zimmerpflanzen. Neben dem Wurmkompost sind auch Wurmtee und Komposttee sind wahre Wunderdünger – und das beste: 100% natürlich. Hier findest du die wissenschaftlichen Erklärungen, warum Würmer den besten Dünger machen.

  3. Hochbeet, Vertical garden, Blumenkasten oder Fensterbank

    Die gute Nachricht: Gärtnern funktioniert auch auf einem kleinen Balkon. Denn: ganz egal wie groß dein Urban Garden ist, es gibt für jeden Platz die passende Lösung. Küchenkräuter kannst du zum Beispiel ganz einfach auf die Fensterbank stellen oder mit passenden Töpfen an die Wand hängen. Beete für Vertical Gardening hingegen ermöglichen dir auch auf einem kleinen Balkon, viel Obst & Gemüse anzubauen, wenn du nicht genügend Platz für Beetkästen und Pflanzkübel hast, denn hier werden die Pflanzgefäße übereinander montiert. Ein beeindruckendes Beispiel dafür ist übrigens der Balkongarten von der preisgekrönten Balkonbotschafterin Birgit Schattling.

  4. Sorten & Standort

    Je nach Lage deiner Außenfläche eigenen sich ganz unterschiedliche Pflanzen. Passe beim Kauf der Samen oder Jungpflanzen daher auf, welcher Standort empfohlen wird und wie viel Platz sie zur Wurzelentwicklung und Entfaltung ihrer Blätter, Blüten und Früchte brauchen.
    Blattsalate und Spinat wachsen super in kleinen Pflanzgefäßen; Tomaten, Paprika, Gurken oder Zucchini brauchen unbedingt etwas größere Pflanztöpfe. Und der Klassiker sind natürlich Gewürze wie Rosmarin, Oregano oder Schnittlauch.

    Pro-Tipp: Achte am besten auf regionale Sorten und Bio-Qualität bei deinen Samen oder Jungpflanzen, sie sind kräftiger und wetterbeständiger.

  5. Weiterverarbeitung der Ernte & wohin mit den Grünabfällen?

    Gurkenschalen, welke Salatblätter, Tomatenstrunk und Paprikagehäuse kannst du nach der Ernte deines Balkongartens übrigens problemlos wieder in die Wurmkiste geben. Diese Grün- & Küchenabfälle sind die Basis für den Wurmkompost, der deine Jungpflanzen im nächsten Frühjahr wieder mit vielen Nährstoffen und Mikroorganismen versorgt. So schließt sich der Nährstoffkreislauf wieder.

 

Ganz egal wie du es nennen magst – sei es Balkongärtnern oder Urban Gardening – es liegt auf jeden Fall voll im Trend und ergänzt sich wunderbar mit der Wurmkiste. Denn so wie der Balkongarten das Gärtnern auf kleinem Raum möglich macht, funktioniert auch die Kompostierung mithilfe der Wurmkiste kompakt, effizient & platzsparend in deiner Wohnung.

 

Du willst mit dem Gärtnern auf deinem Balkon starten? Die Wurmkiste ist die ideale Begleitung für dich und deinen Balkongarten: