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Mit dem Start eines neuen Jahres überlegt man oft, welche nachhaltigen Neujahrsvorsätze man sich im kommenden Jahr vornehmen will. Wenn du heute das Gefühl hast, dass es höchste Zeit ist, nachhaltiger und bewusster zu leben, kann der unscheinbare Komposter ein sinnvoller Schritt sein, denn neben dem direkten Nutzen der Heimkompostierung bringt die Wurmkiste noch viele weitere Benefits mit sich.

Die Wurmkiste: So viel mehr als eine Kompostierlösung für die Wohnung. 

Mit dem Einzug einer Wurmkiste in dein Leben verhält es sich etwa so, wie wenn ein kleiner Regentropfen ins Wasser fällt und viele große Kreise um sich zieht. 

Wir haben uns im vergangenen Jahr umgehört und Wurmkistenbesitzer:innen gefragt, was sie durch und mit der Wurmkiste gelernt haben und inwiefern sich ihr Leben verändert hat. Dabei haben wir festgestellt, dass es sich um viele nachhaltige Neujahrsvorsätze handelt und möchten euch hier einen Einblick in die am häufigsten genannten Antworten geben. 

1. Bewusster Leben & gesünder ernähren

DIE Wurmkiste - Details & Erfahrungen

DIE Wurmkiste – Details & Erfahrungen

Die Wurmkiste motiviert zu einem allgemein bewussteren und nachhaltigeren Lebensstil. Dazu gehören sich gesünder zu ernähren, mehr kochen, bewusster einkaufen und der Umgang mit Lebensmitteln verändert sich. Schließlich ist ein Teil davon ja auch Wurmfutter. Die Wurmkiste erdet und lehrt Achtsamkeit und Dankbarkeit durch das Erleben des Kreislaufs mitten in der Küche.

„Es ist durchaus meditativ, den Inhalt und die Würmer jeden Tag in Augenschein zu nehmen und den Prozess zu verfolgen.“

2. Das Zuhause wohnlicher machen

Der beste Dünger ist selbstgemacht

Der beste Dünger ist selbstgemacht

Man produziert selbst Wurmhumus und Wurmtee, besten Dünger für die Pflanzen und diese bedanken sich, in dem sie einzigartig grün und gesund sind und es in eine grüne Oase verwandeln. Die Erkenntnis, dass Kompost nichts anderes als Regenwurmkacke ist, ist ebenfalls sehr wertvoll. :D

Es ist faszinierend zu sehen, dass mit Hilfe der Würmer aus Biomüll so schöner Humus entsteht.“

3. (Bio)müll reduzieren & Klimaretter:in werden

Bioabfälle sind plötzlich kein Müll mehr. Selbst unterwegs überlegt man, ob man den Apfelbutzen nicht doch lieber einpacken sollte, um ihn zu Hause in die Wurmkiste zu geben. Es tut einfach gut, zu wissen, dass Ressourcen nicht verschwendet sondern genutzt werden. Dadurch trägt man aktiv zum Klimaschutz bei, denn jede aktive Wurmkiste bindet Jahr für Jahr 67kg CO2. Mehr dazu hier.

Die Müllreduktion breitet sich dann langsam aus auf weitere Bereiche und man versucht, generell weniger Müll zu produzieren.
Ah, und praktisch noch dazu: man muss den Biomüll nicht runtertragen bzw. weit weg tragen und der Restmüll entwickelt auch weniger unangenehmen Geruch. 

Bereichert auf jeden Fall, jeden Tag aufs Neue. Gelernt habe ich, dass Müll nicht stinken muss. Wobei ‘Müll’ die falsche Bezeichnung ist – wir denken nur noch in ‘Wurmfutter’ oder eben nicht.“

 

 

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4. Mehr Zeit mit und in der Natur verbringen

Du bist niemals zu klein, um einen Unterschied zu machen.

Du bist niemals zu klein, um einen Unterschied zu machen.

So spannend, Biomüll als etwas, dem man nahezu kaum Beachtung geschenkt hat, steht plötzlich im Fokus. Ein faszinierendes Ökosystem, ein Stück Natur direkt in der Küche – man lernt, man beobachtet. Wie lange braucht eine Bananenschale, bis sie weg ist? Wie sieht ein Wurmkokon aus? Oh, was machen diese Würmer da? Paaren die sich? … Tag für Tag einfach bereichernd.

Ich hab Kreisläufe in der Natur kennen gelernt, und dass oft ganz kleine, einfache Sachen große Effekte haben.“

 

5. Platz machen für Neues

Würmer sind Freunde, kein Futter

Wir verstehen, dass sich manche mit dem Gedanken, Würmer in der Wohnung zu haben, erst mal anfreunden müssen. Doch sind sie erst mal da, merkt man, Würmer sind nicht überhaupt nicht eklig. Sich um sie zu kümmern und sie zu füttern macht Spaß und dient auch irgendwie zum Abschalten.
Die Entwicklung der Wurmfans geht von Würmer sind nicht eklig (andere Kleintiere übrigens auch nicht) über Ich mag die Wurmis bis hin zu Ich liebe meine Wurmis. Und, wo stehst du gerade? Schon bereit für deine neuen Mitbewohner?

Würmer sind Freunde, kein Futter!

Die ‘Kleinen’ werden doch irgendwie zu Haustieren und es ist einfach ein tolles Gefühl, die Ressource Müll zu nutzen … Würmer sind wilde Fressmaschinen.“

6. Kinder öfter sinnvoll beschäftigen

Eine sinnvolle Beschäftigung für Kinder

Eine sinnvolle Beschäftigung für Kinder

Kinder bekommen das vielleicht spannendste Haustier und sie können Verantwortung übernehmen. Sie bekommen plötzlich ein sehr positives Verhältnis zu Biomüll und können den Kreislauf miterleben, beobachten und spüren. Wissens- und Wertevermittlung auf eine ganz besondere Weise. Wurmkisten sind übrigens auch in Kindergärten und Schulen sehr beliebt. 

„Mein Sohn ist fasziniert von der Umwelt. Gute Möglichkeit für die Kinder, auch ohne Garten das Prinzip ‘vom Reststoff zur Erde’ zu erleben.“

7. Etwas Neues lernen

Wusstest du, dass Würmer täglich ihr halbes Körpergewicht umsetzen?

Wusstest du, dass Würmer täglich ihr halbes Körpergewicht umsetzen?

Schritt für Schritt lernt man mit der Wurmkiste, was man beachten soll bei der Kompostierung. Was darf rein, welche Mithelfer gibt es in der Wurmkiste, was kann ich mit dem Dünger machen. Wer uns auf Social Media folgt, bekommt nebenbei auch viele Facts rund um unsere Stars, die Kompostwürmer. Wie z.B.:, dass sie täglich ihr halbes Körpergewicht an Biomüll fressen.
Die Wurmkiste an sich und auch die Facts rund herum sind übrigens ein sehr beliebtes und spannendes Gesprächsthema.

„Existenz von Wurmkompost im Unterschied zu ‘herkömmlichem Kompost’, diverses über die Würmer, Bewusstsein über verschiedenes Gemüse/Obst (Inhaltsstoffe), Habe auch etwas Neues über meine Freund:innen und Familie gelernt (durch ihre unterschiedlichen Reaktionen).“

Zusammenfassend könnten wir es nicht besser sagen, als diese Wurmkistenbesitzerin: 

 

„Die Wurmkiste hat mein Leben verändert.“

 

 

Dein Biomüll kann mehr

Jede bestellte Wurmkiste von 26.11 bis 29.11. sammelt eine Stunde lang Müll.

Update: Danke für eure Bestellungen! Wir können 60 Müllsammel-Stunden spenden. Zusätzlich zum so finanzierten Green Heroes Littering-Workshop machen auch wir uns im neuen Jahr für einen Frühjahrsputz in der Natur auf die Socken. Ihr seid herzlich eingeladen, uns zu begleiten! Den Termin werden wir rechtzeitig auf unserer Website und in den Socials bekannt geben. 

 

Müllreduktion ist uns ein Anliegen. In allen Bereichen. Sei es Biomüllverwertung durch Kompostierung, sei es möglichst verpackungsfrei einzukaufen oder sei es, unsere Umwelt vom Müll zu befreien. Deshalb boykottieren wir auch heuer wieder den „Black Friday“ und veranstalten lieber eine Aktion mit Sinn: Für jede bestellte Wurmkiste im Zeitraum von Freitag 26.11.2021 bis einschließlich Montag 29.11.2021 wird in Zusammenarbeit mit den Green Heroes eine Stunde lang Müll gesammelt. 

Setzen wir gemeinsam ein bewusstes Zeichen

Wie sollen Kaufentscheidungen getroffen werden? In dem man Kund:innen ohnehin einkalkulierte Rabatte gewährt und auf eine schnelle Kaufentscheidung hofft? Oder durch gute Information vor dem Kauf und gleichbleibend faire Preisen?

Natürlich geht man als Onlinehandel, wie wir es sind, das Risiko ein, dass die anderen, die mit den verlockenden Angeboten, das Rennen um die Weihnachtsgeschenke machen – und trotzdem wollen wir ein Zeichen setzen. Dieses Zeichen kommt vor allem unserem Planeten zugute, dem ohnehin etwas Zuwendung ganz gut tut.

Kein „Schnäppchen“

Eine Wurmkiste soll kein „Schnäppchen“ sein, sondern eine schöne und bewusste Erweiterung der eigenen Lebensweise bedeuten, die dich lange begleitet. Zudem kommen mit ihr auch neue Haustiere in die eigenen vier Wände, und damit auch eine gewisse Verantwortung ihnen gegenüber.

Wir bei wurmkiste.at handeln nicht gewinnmaximierend: Was zählt, ist die Menge an „geretteten“ Bioabfällen durch jede einzelne Wurmkiste. Gleich bedeutsam sind für uns gute Arbeitsbedingungen, die Zusammenarbeit auf Augenhöhe untereinander und mit vier integrativen Betrieben in Oberösterreich, die Bezahlung von fairen Löhnen und das Wurm-Wohl in allen Arbeitsbereichen. Daran messen wir unseren Erfolg.

Wir freuen uns über jede Wurmkiste, die einen neuen Platz in einem Haushalt bekommt. Das bedeutet, dass der Nährstoffkreislauf geschlossen bleibt, Freude beim Kompostieren entsteht und vor allem noch weniger Bioabfälle im Restmüll landen. Daher setzen wir ein Zeichen und machen den „Black Friday“ zum „CLEAN FRIDAY“.

Wo und von wem wird der Müll gesammelt?

In enger Zusammenarbeit mit der Organisation „Green Heroes” wird von uns pro bestellter Wurmkiste eine Stunde lang Müll gesammelt. Dies bedeutet zum Teil, dass wir als Team im selbst auf die Straßen, in die Parks, in die Grünzonen und öffentlichen Plätze gehen und Müll einsammeln, andererseits werden wir ein Schul-Cleanup der Green Heroes finanzieren. Wir wissen: Je früher Kinder mit dieser Thematik in Berührung kommen und informiert werden, desto eher werden sie später richtig mit Abfällen umgehen. Der Workshop ist also nicht nur eine „Aufräumaktion“ sondern trägt aktiv zur Bewusstseinsbildung bei.

Die Cleanups werden im Frühjahr stattfinden, wenn man sich wieder deutlich lieber ein paar Stunden draußen aufhält.

Wusstest du’s? 4.200 Kilogramm Plastik werden jeden Tag durch die Donau in das Schwarze Meer gespült. Das soll und muss nicht sein, findet Elizabeth Toth, und hat deshalb den Verein „Green Heroes“ gegründet. Die Green Heroes Austria sind ein österreichischer Umwelt- und Naturschutzverein zur Bewusstseinsförderung im Bereich Abfallvermeidung und -entsorgung. Ziel ist es, die Bevölkerung über die Folgen eines verantwortungslosen Umgangs mit Abfallstoffen und nachlässigen Konsumverhaltens aufzuklären und somit einen Weckruf zu senden, der die Bürger:innen zu Eigeninitiativen in ihrem Zuhause, in ihren Gemeinden veranlasst. Dafür werden sowohl Workshops für Schulen als auch Events organisiert, bei denen alle Mitglieder der Gesellschaft zur aktiven Beteiligung an Umweltaktionen motiviert werden sollen. Diese großen Freiwilligenbewegungen tragen dazu bei, Stadtparks, Grünzonen und andere öffentliche Plätze in unseren Städten aufzuräumen.

Jede bestellte Wurmkiste von 26.11 bis 29.11. sammelt eine Stunde lang Müll.

 

Mit dem Start eines neuen Jahres überlegt man oft, welche nachhaltigen Neujahrsvorsätze man sich im kommenden Jahr vornehmen will. Wenn du heute das Gefühl hast, dass es höchste Zeit ist, nachhaltiger und bewusster zu leben, kann der unscheinbare Komposter ein sinnvoller Schritt sein, denn neben dem direkten Nutzen der Heimkompostierung bringt die Wurmkiste noch viele weitere Benefits mit sich.

Die Wurmkiste: So viel mehr als eine Kompostierlösung für die Wohnung. 

Mit dem Einzug einer Wurmkiste in dein Leben verhält es sich etwa so, wie wenn ein kleiner Regentropfen ins Wasser fällt und viele große Kreise um sich zieht. 

Wir haben uns im vergangenen Jahr umgehört und Wurmkistenbesitzer:innen gefragt, was sie durch und mit der Wurmkiste gelernt haben und inwiefern sich ihr Leben verändert hat. Dabei haben wir festgestellt, dass es sich um viele nachhaltige Neujahrsvorsätze handelt und möchten euch hier einen Einblick in die am häufigsten genannten Antworten geben. 

1. Bewusster Leben & gesünder ernähren

DIE Wurmkiste - Details & Erfahrungen

DIE Wurmkiste – Details & Erfahrungen

Die Wurmkiste motiviert zu einem allgemein bewussteren und nachhaltigeren Lebensstil. Dazu gehören sich gesünder zu ernähren, mehr kochen, bewusster einkaufen und der Umgang mit Lebensmitteln verändert sich. Schließlich ist ein Teil davon ja auch Wurmfutter. Die Wurmkiste erdet und lehrt Achtsamkeit und Dankbarkeit durch das Erleben des Kreislaufs mitten in der Küche.

„Es ist durchaus meditativ, den Inhalt und die Würmer jeden Tag in Augenschein zu nehmen und den Prozess zu verfolgen.“

2. Das Zuhause wohnlicher machen

Der beste Dünger ist selbstgemacht

Der beste Dünger ist selbstgemacht

Man produziert selbst Wurmhumus und Wurmtee, besten Dünger für die Pflanzen und diese bedanken sich, in dem sie einzigartig grün und gesund sind und es in eine grüne Oase verwandeln. Die Erkenntnis, dass Kompost nichts anderes als Regenwurmkacke ist, ist ebenfalls sehr wertvoll. :D

Es ist faszinierend zu sehen, dass mit Hilfe der Würmer aus Biomüll so schöner Humus entsteht.“

3. (Bio)müll reduzieren & Klimaretter:in werden

Bioabfälle sind plötzlich kein Müll mehr. Selbst unterwegs überlegt man, ob man den Apfelbutzen nicht doch lieber einpacken sollte, um ihn zu Hause in die Wurmkiste zu geben. Es tut einfach gut, zu wissen, dass Ressourcen nicht verschwendet sondern genutzt werden. Dadurch trägt man aktiv zum Klimaschutz bei, denn jede aktive Wurmkiste bindet Jahr für Jahr 67kg CO2. Mehr dazu hier.

Die Müllreduktion breitet sich dann langsam aus auf weitere Bereiche und man versucht, generell weniger Müll zu produzieren.
Ah, und praktisch noch dazu: man muss den Biomüll nicht runtertragen bzw. weit weg tragen und der Restmüll entwickelt auch weniger unangenehmen Geruch. 

Bereichert auf jeden Fall, jeden Tag aufs Neue. Gelernt habe ich, dass Müll nicht stinken muss. Wobei ‘Müll’ die falsche Bezeichnung ist – wir denken nur noch in ‘Wurmfutter’ oder eben nicht.“

 

 

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4. Mehr Zeit mit und in der Natur verbringen

Du bist niemals zu klein, um einen Unterschied zu machen.

Du bist niemals zu klein, um einen Unterschied zu machen.

So spannend, Biomüll als etwas, dem man nahezu kaum Beachtung geschenkt hat, steht plötzlich im Fokus. Ein faszinierendes Ökosystem, ein Stück Natur direkt in der Küche – man lernt, man beobachtet. Wie lange braucht eine Bananenschale, bis sie weg ist? Wie sieht ein Wurmkokon aus? Oh, was machen diese Würmer da? Paaren die sich? … Tag für Tag einfach bereichernd.

Ich hab Kreisläufe in der Natur kennen gelernt, und dass oft ganz kleine, einfache Sachen große Effekte haben.“

 

5. Platz machen für Neues

Würmer sind Freunde, kein Futter

Wir verstehen, dass sich manche mit dem Gedanken, Würmer in der Wohnung zu haben, erst mal anfreunden müssen. Doch sind sie erst mal da, merkt man, Würmer sind nicht überhaupt nicht eklig. Sich um sie zu kümmern und sie zu füttern macht Spaß und dient auch irgendwie zum Abschalten.
Die Entwicklung der Wurmfans geht von Würmer sind nicht eklig (andere Kleintiere übrigens auch nicht) über Ich mag die Wurmis bis hin zu Ich liebe meine Wurmis. Und, wo stehst du gerade? Schon bereit für deine neuen Mitbewohner?

Würmer sind Freunde, kein Futter!

Die ‘Kleinen’ werden doch irgendwie zu Haustieren und es ist einfach ein tolles Gefühl, die Ressource Müll zu nutzen … Würmer sind wilde Fressmaschinen.“

6. Kinder öfter sinnvoll beschäftigen

Eine sinnvolle Beschäftigung für Kinder

Eine sinnvolle Beschäftigung für Kinder

Kinder bekommen das vielleicht spannendste Haustier und sie können Verantwortung übernehmen. Sie bekommen plötzlich ein sehr positives Verhältnis zu Biomüll und können den Kreislauf miterleben, beobachten und spüren. Wissens- und Wertevermittlung auf eine ganz besondere Weise. Wurmkisten sind übrigens auch in Kindergärten und Schulen sehr beliebt. 

„Mein Sohn ist fasziniert von der Umwelt. Gute Möglichkeit für die Kinder, auch ohne Garten das Prinzip ‘vom Reststoff zur Erde’ zu erleben.“

7. Etwas Neues lernen

Wusstest du, dass Würmer täglich ihr halbes Körpergewicht umsetzen?

Wusstest du, dass Würmer täglich ihr halbes Körpergewicht umsetzen?

Schritt für Schritt lernt man mit der Wurmkiste, was man beachten soll bei der Kompostierung. Was darf rein, welche Mithelfer gibt es in der Wurmkiste, was kann ich mit dem Dünger machen. Wer uns auf Social Media folgt, bekommt nebenbei auch viele Facts rund um unsere Stars, die Kompostwürmer. Wie z.B.:, dass sie täglich ihr halbes Körpergewicht an Biomüll fressen.
Die Wurmkiste an sich und auch die Facts rund herum sind übrigens ein sehr beliebtes und spannendes Gesprächsthema.

„Existenz von Wurmkompost im Unterschied zu ‘herkömmlichem Kompost’, diverses über die Würmer, Bewusstsein über verschiedenes Gemüse/Obst (Inhaltsstoffe), Habe auch etwas Neues über meine Freund:innen und Familie gelernt (durch ihre unterschiedlichen Reaktionen).“

Zusammenfassend könnten wir es nicht besser sagen, als diese Wurmkistenbesitzerin: 

 

„Die Wurmkiste hat mein Leben verändert.“

 

 

Dein Biomüll kann mehr

Jede bestellte Wurmkiste von 26.11 bis 29.11. sammelt eine Stunde lang Müll.

Update: Danke für eure Bestellungen! Wir können 60 Müllsammel-Stunden spenden. Zusätzlich zum so finanzierten Green Heroes Littering-Workshop machen auch wir uns im neuen Jahr für einen Frühjahrsputz in der Natur auf die Socken. Ihr seid herzlich eingeladen, uns zu begleiten! Den Termin werden wir rechtzeitig auf unserer Website und in den Socials bekannt geben. 

 

Müllreduktion ist uns ein Anliegen. In allen Bereichen. Sei es Biomüllverwertung durch Kompostierung, sei es möglichst verpackungsfrei einzukaufen oder sei es, unsere Umwelt vom Müll zu befreien. Deshalb boykottieren wir auch heuer wieder den „Black Friday“ und veranstalten lieber eine Aktion mit Sinn: Für jede bestellte Wurmkiste im Zeitraum von Freitag 26.11.2021 bis einschließlich Montag 29.11.2021 wird in Zusammenarbeit mit den Green Heroes eine Stunde lang Müll gesammelt. 

Setzen wir gemeinsam ein bewusstes Zeichen

Wie sollen Kaufentscheidungen getroffen werden? In dem man Kund:innen ohnehin einkalkulierte Rabatte gewährt und auf eine schnelle Kaufentscheidung hofft? Oder durch gute Information vor dem Kauf und gleichbleibend faire Preisen?

Natürlich geht man als Onlinehandel, wie wir es sind, das Risiko ein, dass die anderen, die mit den verlockenden Angeboten, das Rennen um die Weihnachtsgeschenke machen – und trotzdem wollen wir ein Zeichen setzen. Dieses Zeichen kommt vor allem unserem Planeten zugute, dem ohnehin etwas Zuwendung ganz gut tut.

Kein „Schnäppchen“

Eine Wurmkiste soll kein „Schnäppchen“ sein, sondern eine schöne und bewusste Erweiterung der eigenen Lebensweise bedeuten, die dich lange begleitet. Zudem kommen mit ihr auch neue Haustiere in die eigenen vier Wände, und damit auch eine gewisse Verantwortung ihnen gegenüber.

Wir bei wurmkiste.at handeln nicht gewinnmaximierend: Was zählt, ist die Menge an „geretteten“ Bioabfällen durch jede einzelne Wurmkiste. Gleich bedeutsam sind für uns gute Arbeitsbedingungen, die Zusammenarbeit auf Augenhöhe untereinander und mit vier integrativen Betrieben in Oberösterreich, die Bezahlung von fairen Löhnen und das Wurm-Wohl in allen Arbeitsbereichen. Daran messen wir unseren Erfolg.

Wir freuen uns über jede Wurmkiste, die einen neuen Platz in einem Haushalt bekommt. Das bedeutet, dass der Nährstoffkreislauf geschlossen bleibt, Freude beim Kompostieren entsteht und vor allem noch weniger Bioabfälle im Restmüll landen. Daher setzen wir ein Zeichen und machen den „Black Friday“ zum „CLEAN FRIDAY“.

Wo und von wem wird der Müll gesammelt?

In enger Zusammenarbeit mit der Organisation „Green Heroes” wird von uns pro bestellter Wurmkiste eine Stunde lang Müll gesammelt. Dies bedeutet zum Teil, dass wir als Team im selbst auf die Straßen, in die Parks, in die Grünzonen und öffentlichen Plätze gehen und Müll einsammeln, andererseits werden wir ein Schul-Cleanup der Green Heroes finanzieren. Wir wissen: Je früher Kinder mit dieser Thematik in Berührung kommen und informiert werden, desto eher werden sie später richtig mit Abfällen umgehen. Der Workshop ist also nicht nur eine „Aufräumaktion“ sondern trägt aktiv zur Bewusstseinsbildung bei.

Die Cleanups werden im Frühjahr stattfinden, wenn man sich wieder deutlich lieber ein paar Stunden draußen aufhält.

Wusstest du’s? 4.200 Kilogramm Plastik werden jeden Tag durch die Donau in das Schwarze Meer gespült. Das soll und muss nicht sein, findet Elizabeth Toth, und hat deshalb den Verein „Green Heroes“ gegründet. Die Green Heroes Austria sind ein österreichischer Umwelt- und Naturschutzverein zur Bewusstseinsförderung im Bereich Abfallvermeidung und -entsorgung. Ziel ist es, die Bevölkerung über die Folgen eines verantwortungslosen Umgangs mit Abfallstoffen und nachlässigen Konsumverhaltens aufzuklären und somit einen Weckruf zu senden, der die Bürger:innen zu Eigeninitiativen in ihrem Zuhause, in ihren Gemeinden veranlasst. Dafür werden sowohl Workshops für Schulen als auch Events organisiert, bei denen alle Mitglieder der Gesellschaft zur aktiven Beteiligung an Umweltaktionen motiviert werden sollen. Diese großen Freiwilligenbewegungen tragen dazu bei, Stadtparks, Grünzonen und andere öffentliche Plätze in unseren Städten aufzuräumen.

Jede bestellte Wurmkiste von 26.11 bis 29.11. sammelt eine Stunde lang Müll.

 

Ein Gastbeitrag von Marie Gandl, Zero Waste Austria

Meine Würmer sind Zero Heroes. Sie helfen mir tagtäglich, meinen Alltag ein Stück weit nachhaltiger zu gestalten und meinen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern. Doch was hat eine Kiste voll Würmern mit einem nachhaltigen Lebensstil zu tun? Und wie werden dadurch eigentlich Ressourcen eingespart? Hier gibt’s die Antworten:

Jemand, der/die keinen Garten mit Kompost zur Verfügung hat, kennt folgendes Szenario: Man kocht leckeres Essen mit frischen Zutaten, schält und zerkleinert Gemüse, schnippelt noch Obst fürs Dessert und freut sich auf eine ausgiebige Mahlzeit. Was (neben dreckigem Geschirr) nach dem Essen übrig bleibt, sind Küchenabfälle bzw. wertvoller Biomüll, der normalerweise im Restmüll oder in der nicht gerade geruchsneutralen Biotonne landet.

Weniger Müll dank fleißigen Mitbewohnern

Doch seit vor einem halben Jahr rund 500 Kompostwürmer in einer robusten Wurmkiste in meine Wohnung eingezogen sind, hat sich mein Küchenabfall drastisch reduziert. Die fleißigen Mitbewohner zerkleinern den Großteil meiner Gemüse- und Obstschalen, Kaffeesatz und Teebeutel mit Links, arbeiten geruchs- und geräuschlos und produzieren dabei wertvolles, schwarzes Gold: frischen Wurmhumus!

Tatsächlich fressen die Würmer pro Tag rund die Hälfte ihres Eigengewichts an organischen Abfällen. So entstehen in einer Wurmkiste aus 80 bis 200 Litern Biomüll etwa 15 bis 30 Liter Wurmkompost. Bio-„Müll“, der in Städten oft der thermischen Verwertung zugeführt und verbrannt wird, kann durch den Prozess in der Wurmkiste zu einem wertvollen Dünger verwandelt werden. Neben dem schon erwähnten Wurmhumus, der unter Pflanzenerde gemischt werden kann, entsteht auch Dünger in flüssiger Form: der sogenannte Wurmtee. Dieser ist voller Nährstoffe und wunderbar für Zimmer- und Balkonpflanzen geeignet.

Doch was hat das jetzt eigentlich mit Ressourcenschonung zu tun?

Durch den Verwertungsprozess können Obst- und Gemüsereste, Zeitungspapier-Schnipsel und Kaffeesatz im Kreislauf gehalten werden. Dies hat viele Vorteile: Wichtige Nährstoffe bleiben erhalten, dienen als wertvoller Dünger und gehen nicht in der Biotonne verloren. Es ist spannend zu beobachten, wie durch die Wurmkiste das Bewusstsein für Kreisläufe wächst und man ganz automatisch auch beim Einkauf auf die Qualität und die Verpackung von Lebensmitteln achtet. Meine Würmer freuen sich auf jeden Fall, wenn ich Obst und Gemüse mit nach Hause bringe, das in Karton verpackt ist – es handelt sich dabei ja schließlich um Futter und kann, anders als Plastik, wunderbar in der Wurmkiste kompostiert werden.

Durch die Wurmhumus-Produktion im eigenen Haushalt entfällt zudem der Kauf von konventionellen Düngemitteln, welche oft in Plastik verpackt sind. Positiver Nebenfaktor: Auch das Tragen der oft schweren Dünger-Säcke bleibt einem erspart!

Würmer als Klimaretter?!

All die bereits genannten Faktoren finde ich persönlich toll, weil sie positive, sicht- und spürbare Ergebnisse im Haushalt liefern. Doch die Wurmkiste wirkt sich zusätzlich auch positiv auf die Klimabilanz und den ökologischen Fußabdruck aus: Ein Großteil des Biomülls wird in den eigenen vier Wänden verwertet und muss nicht erst mit dem Müllwagen weite Strecken zur Müllverwertungsanlage zurücklegen. Durch den Transport, der entfällt, wird hochgerechnet jede Menge C02 eingespart.

Auch die heimische Produktion der Wurmkiste an sich trägt zu ökonomischer Nachhaltigkeit bei. Der Produktionsstandort befindet sich im schönen Oberösterreich, wo die Holzkisten per Hand aus regionalen Rohstoffen gefertigt werden. Die Wertschöpfung bleibt in der Region und Betriebe in der Umgebung profitieren ebenfalls davon.

Rundum ein ressourcenschonender Ansatz

Wie man sieht, trägt die Wurmkiste direkt und indirekt zu einem nachhaltigeren Lebensstil bei. Die Würmer helfen, die Zero Waste Philosophie im Alltag zu integrieren und gleichzeitig wertvolle Ressourcen zu verwenden, statt zu verschwenden. Ich bin stolz auf meine wurmigen Mitbewohner und geb‘ sie so schnell nicht mehr her!

Die Familienwurmkiste ist für große Haushalte gemacht und verarbeitet täglich bis zu 1kg Biomüll.