Schlagwortarchiv fĂŒr: Zerowaste

Martin und Georg sind die KapitĂ€ne vom Futterkutter. Das ist ein Lastenfahrrad, das – zum Bistro umgebaut – die kulinarische Landschaft Innsbrucks bereichert. Auf der Speisekarte: Gerichte aus aller Welt, zubereitet aus regionalen und saisonalen Zutaten. Was der Umwelt gut tut, nĂ€hrt auch den Körper auf gesunde Weise. Der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen ist fĂŒr die beiden selbstverstĂ€ndlich, da passt der WormBag perfekt ins Konzept: Speisen im Pfandglas, traditionell der Löffel aus Metall statt Plastik. Die Vision: MĂŒll vermeiden wo es geht oder gar nicht erst entstehen lassen – mit eigener Kompostierung schließt sich dieser Kreis.
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Was passt rein?

In diesem Komposter fressen bis zu 4.000 KompostwĂŒrmer tĂ€glich bis zu 2 kg LebensmittelabfĂ€lle. Ideal fĂŒr kleine Restaurants wie uns, fĂŒr große Haushalte oder alle Menschen, die nach einer einfachen Lösung fĂŒr die Gartenkompostierung suchen. Du kannst den WormBag in der Garage, im Keller, geschĂŒtzt im Garten oder drinnen im Abstellraum platzieren.

Oben BiomĂŒll rein, unten Erde raus – Kompostieren darf einfach sein!

Die große Öffnung oben wird von einem Rundum-Reißverschluss geschlossen. Obst- und GemĂŒsereste wandern direkt vom BehĂ€lter in den WormBag hinein, in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden gibt’s noch Papier und Mineralmix dazu. Super alltagstauglich fĂŒr uns und ein Schritt nĂ€her an unserer Vision: Als Restaurantbetreiber so wenig MĂŒll wie möglich produzieren!

Den Wurmkompost sammeln wir ganz easy nach Bedarf. Das geht so einfach, man braucht dazu eigentlich keine Anleitung. An der Unterseite entfernst du eine Klappe mit Klettverschluss, öffnest eine Kordel und holst genau so viel Erde raus, wie du brauchst. Aus 700kg BiomĂŒll entstehen im Laufe des Jahres etwa 70kg feiner Humus, mit dem dann das GemĂŒse im Beet gedĂŒngt wird. Kreislaufwirtschaft, wie sie sein soll!

Unaufregende, stabile Konstruktion, die Sinn macht

Ja, der WormBag ist nicht so fesch wie die hölzerne Wurmkiste. Er besticht aber durch sein robustes Material. Das Gewebe lĂ€sst Luft hinein und ĂŒberschĂŒssige Feuchtigkeit hinaus. WĂŒrmer und Kompost können atmen, unerwĂŒnschte GĂ€ste wie Ratten und andere Nagetiere haben aber keine Chance. Der Leichtmetallrahmen hĂ€lt einer vollen Belastung (etwa 60kg) dauerhaft stand.

Die Formgebung des WormBag respektiert das natĂŒrliche Ökosystem der KompostwĂŒrmer. WĂŒrmer halten sich bevorzugt dort auf, wo es Futter gibt, das ist in den oberen Schichten. Die Trichterform des WormBag komprimiert den fertigen Kompost nach unten, wo du ihn ganz einfach ĂŒber eine Öffnung entnimmst. Die WĂŒrmer schmatzen oben weiter und werden durch die Entnahme nicht gestört. Das Kompostgut rutscht danach wieder nach unten, die WĂŒrmer wandern hinauf zum BiomĂŒll – der Kreislauf beginnt von vorne.

 

 

 

Facts zum WormBag

Der WormBag ist eine gute und kostengĂŒnstige Alternative zur Wurmkiste. Besonders fĂŒr Haushalte, die manchmal mehr und manchmal weniger BiomĂŒll zu verwerten haben, ist er durch seine GrĂ¶ĂŸe optimal.

Insgesamt können bis zu 4000 KompostwĂŒrmer in dieser Wurmfarm leben und tĂ€glich den BiomĂŒll von 1 bis 6 Personen verwerten, das entspricht einer Menge von bis zu 2kg tĂ€glich. Wenn bei dir mehr anfĂ€llt, kannst du mehrere WormBags nebeneinander stellen.

Du startest deinen WormBag mit etwa 500 KompostwĂŒrmern. Im Wurmkiste.at Onlineshop findest du einen auf Wurmkomposter abgestimmten Start-Mix, in dem KompostwĂŒrmer (eisenia foetida, andrei und hortensis) gemeinsam mit Startsubstrat und lebendigen Mikroorganismen enthalten sind.

Willkommen beim Futterkutter

Wir servieren euch frisch gekochtes, gesundes und abwechslungsreiches Mittagessen von unseren LastenfahrrĂ€dern. Außerdem könnt ihr euer Mittagessen auch bei uns in der KutterkĂŒche in der Ing-Etzel-Straße 3 abholen.

Wir freuen uns auf euch! Martin & Georg

https://www.futterkutter-innsbruck.at/

 

 

Schau dir den WORMBAG im Shop an

Der WORMBAG

Der WormBAG – funktionaler Komposter

129,00 €

Mit dem Start eines neuen Jahres ĂŒberlegt man oft, welche nachhaltigen NeujahrsvorsĂ€tze man sich im kommenden Jahr vornehmen will. Wenn du heute das GefĂŒhl hast, dass es höchste Zeit ist, nachhaltiger und bewusster zu leben, kann der unscheinbare Komposter ein sinnvoller Schritt sein, denn neben dem direkten Nutzen der Heimkompostierung bringt die Wurmkiste noch viele weitere Benefits mit sich.

Die Wurmkiste: So viel mehr als eine Kompostierlösung fĂŒr die Wohnung. 

Mit dem Einzug einer Wurmkiste in dein Leben verhĂ€lt es sich etwa so, wie wenn ein kleiner Regentropfen ins Wasser fĂ€llt und viele große Kreise um sich zieht. 

Wir haben uns im vergangenen Jahr umgehört und Wurmkistenbesitzer:innen gefragt, was sie durch und mit der Wurmkiste gelernt haben und inwiefern sich ihr Leben verÀndert hat. Dabei haben wir festgestellt, dass es sich um viele nachhaltige NeujahrsvorsÀtze handelt und möchten euch hier einen Einblick in die am hÀufigsten genannten Antworten geben. 

1. Bewusster Leben & gesĂŒnder ernĂ€hren

DIE Wurmkiste - Details & Erfahrungen

DIE Wurmkiste – Details & Erfahrungen

Die Wurmkiste motiviert zu einem allgemein bewussteren und nachhaltigeren Lebensstil. Dazu gehören sich gesĂŒnder zu ernĂ€hren, mehr kochen, bewusster einkaufen und der Umgang mit Lebensmitteln verĂ€ndert sich. Schließlich ist ein Teil davon ja auch Wurmfutter. Die Wurmkiste erdet und lehrt Achtsamkeit und Dankbarkeit durch das Erleben des Kreislaufs mitten in der KĂŒche.

„Es ist durchaus meditativ, den Inhalt und die WĂŒrmer jeden Tag in Augenschein zu nehmen und den Prozess zu verfolgen.“

2. Das Zuhause wohnlicher machen

Man produziert selbst Wurmhumus und Wurmtee, besten DĂŒnger fĂŒr die Pflanzen und diese bedanken sich, in dem sie einzigartig grĂŒn und gesund sind und es in eine grĂŒne Oase verwandeln. Die Erkenntnis, dass Kompost nichts anderes als Regenwurmkacke ist, ist ebenfalls sehr wertvoll. :D

„Es ist faszinierend zu sehen, dass mit Hilfe der WĂŒrmer aus BiomĂŒll so schöner Humus entsteht.“

3. (Bio)mĂŒll reduzieren & Klimaretter:in werden

BioabfĂ€lle sind plötzlich kein MĂŒll mehr. Selbst unterwegs ĂŒberlegt man, ob man den Apfelbutzen nicht doch lieber einpacken sollte, um ihn zu Hause in die Wurmkiste zu geben. Es tut einfach gut, zu wissen, dass Ressourcen nicht verschwendet sondern genutzt werden. Dadurch trĂ€gt man aktiv zum Klimaschutz bei, denn jede aktive Wurmkiste bindet Jahr fĂŒr Jahr 67kg CO2. Mehr dazu hier.

Die MĂŒllreduktion breitet sich dann langsam aus auf weitere Bereiche und man versucht, generell weniger MĂŒll zu produzieren.
Ah, und praktisch noch dazu: man muss den BiomĂŒll nicht runtertragen bzw. weit weg tragen und der RestmĂŒll entwickelt auch weniger unangenehmen Geruch. 

„Bereichert auf jeden Fall, jeden Tag aufs Neue. Gelernt habe ich, dass MĂŒll nicht stinken muss. Wobei ‘MĂŒll’ die falsche Bezeichnung ist – wir denken nur noch in ‘Wurmfutter’ oder eben nicht.“

 

 

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4. Mehr Zeit mit und in der Natur verbringen

Du bist niemals zu klein, um einen Unterschied zu machen.

Du bist niemals zu klein, um einen Unterschied zu machen.

So spannend, BiomĂŒll als etwas, dem man nahezu kaum Beachtung geschenkt hat, steht plötzlich im Fokus. Ein faszinierendes Ökosystem, ein StĂŒck Natur direkt in der KĂŒche – man lernt, man beobachtet. Wie lange braucht eine Bananenschale, bis sie weg ist? Wie sieht ein Wurmkokon aus? Oh, was machen diese WĂŒrmer da? Paaren die sich? 
 Tag fĂŒr Tag einfach bereichernd.

„Ich hab KreislĂ€ufe in der Natur kennen gelernt, und dass oft ganz kleine, einfache Sachen große Effekte haben.“

 

5. Platz machen fĂŒr Neues

WĂŒrmer sind Freunde, kein Futter

Wir verstehen, dass sich manche mit dem Gedanken, WĂŒrmer in der Wohnung zu haben, erst mal anfreunden mĂŒssen. Doch sind sie erst mal da, merkt man, WĂŒrmer sind nicht ĂŒberhaupt nicht eklig. Sich um sie zu kĂŒmmern und sie zu fĂŒttern macht Spaß und dient auch irgendwie zum Abschalten.
Die Entwicklung der Wurmfans geht von WĂŒrmer sind nicht eklig (andere Kleintiere ĂŒbrigens auch nicht) ĂŒber Ich mag die Wurmis bis hin zu Ich liebe meine Wurmis. Und, wo stehst du gerade? Schon bereit fĂŒr deine neuen Mitbewohner?

WĂŒrmer sind Freunde, kein Futter!

„Die ‘Kleinen’ werden doch irgendwie zu Haustieren und es ist einfach ein tolles GefĂŒhl, die Ressource MĂŒll zu nutzen 
 WĂŒrmer sind wilde Fressmaschinen.“

6. Kinder öfter sinnvoll beschÀftigen

Eine sinnvolle BeschĂ€ftigung fĂŒr Kinder

Eine sinnvolle BeschĂ€ftigung fĂŒr Kinder

Kinder bekommen das vielleicht spannendste Haustier und sie können Verantwortung ĂŒbernehmen. Sie bekommen plötzlich ein sehr positives VerhĂ€ltnis zu BiomĂŒll und können den Kreislauf miterleben, beobachten und spĂŒren. Wissens- und Wertevermittlung auf eine ganz besondere Weise. Wurmkisten sind ĂŒbrigens auch in KindergĂ€rten und Schulen sehr beliebt. 

„Mein Sohn ist fasziniert von der Umwelt. Gute Möglichkeit fĂŒr die Kinder, auch ohne Garten das Prinzip ‘vom Reststoff zur Erde’ zu erleben.“

7. Etwas Neues lernen

Wusstest du, dass WĂŒrmer tĂ€glich ihr halbes Körpergewicht umsetzen?

Wusstest du, dass WĂŒrmer tĂ€glich ihr halbes Körpergewicht umsetzen?

Schritt fĂŒr Schritt lernt man mit der Wurmkiste, was man beachten soll bei der Kompostierung. Was darf rein, welche Mithelfer gibt es in der Wurmkiste, was kann ich mit dem DĂŒnger machen. Wer uns auf Social Media folgt, bekommt nebenbei auch viele Facts rund um unsere Stars, die KompostwĂŒrmer. Wie z.B.:, dass sie tĂ€glich ihr halbes Körpergewicht an BiomĂŒll fressen.
Die Wurmkiste an sich und auch die Facts rund herum sind ĂŒbrigens ein sehr beliebtes und spannendes GesprĂ€chsthema.

„Existenz von Wurmkompost im Unterschied zu ‘herkömmlichem Kompost’, diverses ĂŒber die WĂŒrmer, Bewusstsein ĂŒber verschiedenes GemĂŒse/Obst (Inhaltsstoffe), Habe auch etwas Neues ĂŒber meine Freund:innen und Familie gelernt (durch ihre unterschiedlichen Reaktionen).“

Zusammenfassend könnten wir es nicht besser sagen, als diese Wurmkistenbesitzerin: 

 

„Die Wurmkiste hat mein Leben verĂ€ndert.“

 

 

Dein BiomĂŒll kann mehr

Jede bestellte Wurmkiste von 26.11 bis 29.11. sammelt eine Stunde lang MĂŒll.

Update: Danke fĂŒr eure Bestellungen! Wir können 60 MĂŒllsammel-Stunden spenden. ZusĂ€tzlich zum so finanzierten Green Heroes Littering-Workshop machen auch wir uns im neuen Jahr fĂŒr einen FrĂŒhjahrsputz in der Natur auf die Socken. Ihr seid herzlich eingeladen, uns zu begleiten! Den Termin werden wir rechtzeitig auf unserer Website und in den Socials bekannt geben. 

 

MĂŒllreduktion ist uns ein Anliegen. In allen Bereichen. Sei es BiomĂŒllverwertung durch Kompostierung, sei es möglichst verpackungsfrei einzukaufen oder sei es, unsere Umwelt vom MĂŒll zu befreien. Deshalb boykottieren wir auch heuer wieder den „Black Friday“ und veranstalten lieber eine Aktion mit Sinn: FĂŒr jede bestellte Wurmkiste im Zeitraum von Freitag 26.11.2021 bis einschließlich Montag 29.11.2021 wird in Zusammenarbeit mit den Green Heroes eine Stunde lang MĂŒll gesammelt. 

Setzen wir gemeinsam ein bewusstes Zeichen

Wie sollen Kaufentscheidungen getroffen werden? In dem man Kund:innen ohnehin einkalkulierte Rabatte gewÀhrt und auf eine schnelle Kaufentscheidung hofft? Oder durch gute Information vor dem Kauf und gleichbleibend faire Preisen?

NatĂŒrlich geht man als Onlinehandel, wie wir es sind, das Risiko ein, dass die anderen, die mit den verlockenden Angeboten, das Rennen um die Weihnachtsgeschenke machen – und trotzdem wollen wir ein Zeichen setzen. Dieses Zeichen kommt vor allem unserem Planeten zugute, dem ohnehin etwas Zuwendung ganz gut tut.

Kein „SchnĂ€ppchen“

Eine Wurmkiste soll kein „SchnĂ€ppchen“ sein, sondern eine schöne und bewusste Erweiterung der eigenen Lebensweise bedeuten, die dich lange begleitet. Zudem kommen mit ihr auch neue Haustiere in die eigenen vier WĂ€nde, und damit auch eine gewisse Verantwortung ihnen gegenĂŒber.

Wir bei wurmkiste.at handeln nicht gewinnmaximierend: Was zĂ€hlt, ist die Menge an „geretteten“ BioabfĂ€llen durch jede einzelne Wurmkiste. Gleich bedeutsam sind fĂŒr uns gute Arbeitsbedingungen, die Zusammenarbeit auf Augenhöhe untereinander und mit vier integrativen Betrieben in Oberösterreich, die Bezahlung von fairen Löhnen und das Wurm-Wohl in allen Arbeitsbereichen. Daran messen wir unseren Erfolg.

Wir freuen uns ĂŒber jede Wurmkiste, die einen neuen Platz in einem Haushalt bekommt. Das bedeutet, dass der NĂ€hrstoffkreislauf geschlossen bleibt, Freude beim Kompostieren entsteht und vor allem noch weniger BioabfĂ€lle im RestmĂŒll landen. Daher setzen wir ein Zeichen und machen den „Black Friday“ zum „CLEAN FRIDAY“.

Wo und von wem wird der MĂŒll gesammelt?

In enger Zusammenarbeit mit der Organisation „Green Heroes” wird von uns pro bestellter Wurmkiste eine Stunde lang MĂŒll gesammelt. Dies bedeutet zum Teil, dass wir als Team im selbst auf die Straßen, in die Parks, in die GrĂŒnzonen und öffentlichen PlĂ€tze gehen und MĂŒll einsammeln, andererseits werden wir ein Schul-Cleanup der Green Heroes finanzieren. Wir wissen: Je frĂŒher Kinder mit dieser Thematik in BerĂŒhrung kommen und informiert werden, desto eher werden sie spĂ€ter richtig mit AbfĂ€llen umgehen. Der Workshop ist also nicht nur eine „AufrĂ€umaktion“ sondern trĂ€gt aktiv zur Bewusstseinsbildung bei.

Die Cleanups werden im FrĂŒhjahr stattfinden, wenn man sich wieder deutlich lieber ein paar Stunden draußen aufhĂ€lt.

Wusstest du’s? 4.200 Kilogramm Plastik werden jeden Tag durch die Donau in das Schwarze Meer gespĂŒlt. Das soll und muss nicht sein, findet Elizabeth Toth, und hat deshalb den Verein „Green Heroes“ gegrĂŒndet. Die Green Heroes Austria sind ein österreichischer Umwelt- und Naturschutzverein zur Bewusstseinsförderung im Bereich Abfallvermeidung und -entsorgung. Ziel ist es, die Bevölkerung ĂŒber die Folgen eines verantwortungslosen Umgangs mit Abfallstoffen und nachlĂ€ssigen Konsumverhaltens aufzuklĂ€ren und somit einen Weckruf zu senden, der die BĂŒrger:innen zu Eigeninitiativen in ihrem Zuhause, in ihren Gemeinden veranlasst. DafĂŒr werden sowohl Workshops fĂŒr Schulen als auch Events organisiert, bei denen alle Mitglieder der Gesellschaft zur aktiven Beteiligung an Umweltaktionen motiviert werden sollen. Diese großen Freiwilligenbewegungen tragen dazu bei, Stadtparks, GrĂŒnzonen und andere öffentliche PlĂ€tze in unseren StĂ€dten aufzurĂ€umen.

Jede bestellte Wurmkiste von 26.11 bis 29.11. sammelt eine Stunde lang MĂŒll.

 

Martin und Georg sind die KapitĂ€ne vom Futterkutter. Das ist ein Lastenfahrrad, das – zum Bistro umgebaut – die kulinarische Landschaft Innsbrucks bereichert. Auf der Speisekarte: Gerichte aus aller Welt, zubereitet aus regionalen und saisonalen Zutaten. Was der Umwelt gut tut, nĂ€hrt auch den Körper auf gesunde Weise. Der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen ist fĂŒr die beiden selbstverstĂ€ndlich, da passt der WormBag perfekt ins Konzept: Speisen im Pfandglas, traditionell der Löffel aus Metall statt Plastik. Die Vision: MĂŒll vermeiden wo es geht oder gar nicht erst entstehen lassen – mit eigener Kompostierung schließt sich dieser Kreis.
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Was passt rein?

In diesem Komposter fressen bis zu 4.000 KompostwĂŒrmer tĂ€glich bis zu 2 kg LebensmittelabfĂ€lle. Ideal fĂŒr kleine Restaurants wie uns, fĂŒr große Haushalte oder alle Menschen, die nach einer einfachen Lösung fĂŒr die Gartenkompostierung suchen. Du kannst den WormBag in der Garage, im Keller, geschĂŒtzt im Garten oder drinnen im Abstellraum platzieren.

Oben BiomĂŒll rein, unten Erde raus – Kompostieren darf einfach sein!

Die große Öffnung oben wird von einem Rundum-Reißverschluss geschlossen. Obst- und GemĂŒsereste wandern direkt vom BehĂ€lter in den WormBag hinein, in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden gibt’s noch Papier und Mineralmix dazu. Super alltagstauglich fĂŒr uns und ein Schritt nĂ€her an unserer Vision: Als Restaurantbetreiber so wenig MĂŒll wie möglich produzieren!

Den Wurmkompost sammeln wir ganz easy nach Bedarf. Das geht so einfach, man braucht dazu eigentlich keine Anleitung. An der Unterseite entfernst du eine Klappe mit Klettverschluss, öffnest eine Kordel und holst genau so viel Erde raus, wie du brauchst. Aus 700kg BiomĂŒll entstehen im Laufe des Jahres etwa 70kg feiner Humus, mit dem dann das GemĂŒse im Beet gedĂŒngt wird. Kreislaufwirtschaft, wie sie sein soll!

Unaufregende, stabile Konstruktion, die Sinn macht

Ja, der WormBag ist nicht so fesch wie die hölzerne Wurmkiste. Er besticht aber durch sein robustes Material. Das Gewebe lĂ€sst Luft hinein und ĂŒberschĂŒssige Feuchtigkeit hinaus. WĂŒrmer und Kompost können atmen, unerwĂŒnschte GĂ€ste wie Ratten und andere Nagetiere haben aber keine Chance. Der Leichtmetallrahmen hĂ€lt einer vollen Belastung (etwa 60kg) dauerhaft stand.

Die Formgebung des WormBag respektiert das natĂŒrliche Ökosystem der KompostwĂŒrmer. WĂŒrmer halten sich bevorzugt dort auf, wo es Futter gibt, das ist in den oberen Schichten. Die Trichterform des WormBag komprimiert den fertigen Kompost nach unten, wo du ihn ganz einfach ĂŒber eine Öffnung entnimmst. Die WĂŒrmer schmatzen oben weiter und werden durch die Entnahme nicht gestört. Das Kompostgut rutscht danach wieder nach unten, die WĂŒrmer wandern hinauf zum BiomĂŒll – der Kreislauf beginnt von vorne.

 

 

 

Facts zum WormBag

Der WormBag ist eine gute und kostengĂŒnstige Alternative zur Wurmkiste. Besonders fĂŒr Haushalte, die manchmal mehr und manchmal weniger BiomĂŒll zu verwerten haben, ist er durch seine GrĂ¶ĂŸe optimal.

Insgesamt können bis zu 4000 KompostwĂŒrmer in dieser Wurmfarm leben und tĂ€glich den BiomĂŒll von 1 bis 6 Personen verwerten, das entspricht einer Menge von bis zu 2kg tĂ€glich. Wenn bei dir mehr anfĂ€llt, kannst du mehrere WormBags nebeneinander stellen.

Du startest deinen WormBag mit etwa 500 KompostwĂŒrmern. Im Wurmkiste.at Onlineshop findest du einen auf Wurmkomposter abgestimmten Start-Mix, in dem KompostwĂŒrmer (eisenia foetida, andrei und hortensis) gemeinsam mit Startsubstrat und lebendigen Mikroorganismen enthalten sind.

Willkommen beim Futterkutter

Wir servieren euch frisch gekochtes, gesundes und abwechslungsreiches Mittagessen von unseren LastenfahrrĂ€dern. Außerdem könnt ihr euer Mittagessen auch bei uns in der KutterkĂŒche in der Ing-Etzel-Straße 3 abholen.

Wir freuen uns auf euch! Martin & Georg

https://www.futterkutter-innsbruck.at/

 

 

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Der WORMBAG

Der WormBAG – funktionaler Komposter

129,00 €

Mit dem Start eines neuen Jahres ĂŒberlegt man oft, welche nachhaltigen NeujahrsvorsĂ€tze man sich im kommenden Jahr vornehmen will. Wenn du heute das GefĂŒhl hast, dass es höchste Zeit ist, nachhaltiger und bewusster zu leben, kann der unscheinbare Komposter ein sinnvoller Schritt sein, denn neben dem direkten Nutzen der Heimkompostierung bringt die Wurmkiste noch viele weitere Benefits mit sich.

Die Wurmkiste: So viel mehr als eine Kompostierlösung fĂŒr die Wohnung. 

Mit dem Einzug einer Wurmkiste in dein Leben verhĂ€lt es sich etwa so, wie wenn ein kleiner Regentropfen ins Wasser fĂ€llt und viele große Kreise um sich zieht. 

Wir haben uns im vergangenen Jahr umgehört und Wurmkistenbesitzer:innen gefragt, was sie durch und mit der Wurmkiste gelernt haben und inwiefern sich ihr Leben verÀndert hat. Dabei haben wir festgestellt, dass es sich um viele nachhaltige NeujahrsvorsÀtze handelt und möchten euch hier einen Einblick in die am hÀufigsten genannten Antworten geben. 

1. Bewusster Leben & gesĂŒnder ernĂ€hren

DIE Wurmkiste - Details & Erfahrungen

DIE Wurmkiste – Details & Erfahrungen

Die Wurmkiste motiviert zu einem allgemein bewussteren und nachhaltigeren Lebensstil. Dazu gehören sich gesĂŒnder zu ernĂ€hren, mehr kochen, bewusster einkaufen und der Umgang mit Lebensmitteln verĂ€ndert sich. Schließlich ist ein Teil davon ja auch Wurmfutter. Die Wurmkiste erdet und lehrt Achtsamkeit und Dankbarkeit durch das Erleben des Kreislaufs mitten in der KĂŒche.

„Es ist durchaus meditativ, den Inhalt und die WĂŒrmer jeden Tag in Augenschein zu nehmen und den Prozess zu verfolgen.“

2. Das Zuhause wohnlicher machen

Man produziert selbst Wurmhumus und Wurmtee, besten DĂŒnger fĂŒr die Pflanzen und diese bedanken sich, in dem sie einzigartig grĂŒn und gesund sind und es in eine grĂŒne Oase verwandeln. Die Erkenntnis, dass Kompost nichts anderes als Regenwurmkacke ist, ist ebenfalls sehr wertvoll. :D

„Es ist faszinierend zu sehen, dass mit Hilfe der WĂŒrmer aus BiomĂŒll so schöner Humus entsteht.“

3. (Bio)mĂŒll reduzieren & Klimaretter:in werden

BioabfĂ€lle sind plötzlich kein MĂŒll mehr. Selbst unterwegs ĂŒberlegt man, ob man den Apfelbutzen nicht doch lieber einpacken sollte, um ihn zu Hause in die Wurmkiste zu geben. Es tut einfach gut, zu wissen, dass Ressourcen nicht verschwendet sondern genutzt werden. Dadurch trĂ€gt man aktiv zum Klimaschutz bei, denn jede aktive Wurmkiste bindet Jahr fĂŒr Jahr 67kg CO2. Mehr dazu hier.

Die MĂŒllreduktion breitet sich dann langsam aus auf weitere Bereiche und man versucht, generell weniger MĂŒll zu produzieren.
Ah, und praktisch noch dazu: man muss den BiomĂŒll nicht runtertragen bzw. weit weg tragen und der RestmĂŒll entwickelt auch weniger unangenehmen Geruch. 

„Bereichert auf jeden Fall, jeden Tag aufs Neue. Gelernt habe ich, dass MĂŒll nicht stinken muss. Wobei ‘MĂŒll’ die falsche Bezeichnung ist – wir denken nur noch in ‘Wurmfutter’ oder eben nicht.“

 

 

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4. Mehr Zeit mit und in der Natur verbringen

Du bist niemals zu klein, um einen Unterschied zu machen.

Du bist niemals zu klein, um einen Unterschied zu machen.

So spannend, BiomĂŒll als etwas, dem man nahezu kaum Beachtung geschenkt hat, steht plötzlich im Fokus. Ein faszinierendes Ökosystem, ein StĂŒck Natur direkt in der KĂŒche – man lernt, man beobachtet. Wie lange braucht eine Bananenschale, bis sie weg ist? Wie sieht ein Wurmkokon aus? Oh, was machen diese WĂŒrmer da? Paaren die sich? 
 Tag fĂŒr Tag einfach bereichernd.

„Ich hab KreislĂ€ufe in der Natur kennen gelernt, und dass oft ganz kleine, einfache Sachen große Effekte haben.“

 

5. Platz machen fĂŒr Neues

WĂŒrmer sind Freunde, kein Futter

Wir verstehen, dass sich manche mit dem Gedanken, WĂŒrmer in der Wohnung zu haben, erst mal anfreunden mĂŒssen. Doch sind sie erst mal da, merkt man, WĂŒrmer sind nicht ĂŒberhaupt nicht eklig. Sich um sie zu kĂŒmmern und sie zu fĂŒttern macht Spaß und dient auch irgendwie zum Abschalten.
Die Entwicklung der Wurmfans geht von WĂŒrmer sind nicht eklig (andere Kleintiere ĂŒbrigens auch nicht) ĂŒber Ich mag die Wurmis bis hin zu Ich liebe meine Wurmis. Und, wo stehst du gerade? Schon bereit fĂŒr deine neuen Mitbewohner?

WĂŒrmer sind Freunde, kein Futter!

„Die ‘Kleinen’ werden doch irgendwie zu Haustieren und es ist einfach ein tolles GefĂŒhl, die Ressource MĂŒll zu nutzen 
 WĂŒrmer sind wilde Fressmaschinen.“

6. Kinder öfter sinnvoll beschÀftigen

Eine sinnvolle BeschĂ€ftigung fĂŒr Kinder

Eine sinnvolle BeschĂ€ftigung fĂŒr Kinder

Kinder bekommen das vielleicht spannendste Haustier und sie können Verantwortung ĂŒbernehmen. Sie bekommen plötzlich ein sehr positives VerhĂ€ltnis zu BiomĂŒll und können den Kreislauf miterleben, beobachten und spĂŒren. Wissens- und Wertevermittlung auf eine ganz besondere Weise. Wurmkisten sind ĂŒbrigens auch in KindergĂ€rten und Schulen sehr beliebt. 

„Mein Sohn ist fasziniert von der Umwelt. Gute Möglichkeit fĂŒr die Kinder, auch ohne Garten das Prinzip ‘vom Reststoff zur Erde’ zu erleben.“

7. Etwas Neues lernen

Wusstest du, dass WĂŒrmer tĂ€glich ihr halbes Körpergewicht umsetzen?

Wusstest du, dass WĂŒrmer tĂ€glich ihr halbes Körpergewicht umsetzen?

Schritt fĂŒr Schritt lernt man mit der Wurmkiste, was man beachten soll bei der Kompostierung. Was darf rein, welche Mithelfer gibt es in der Wurmkiste, was kann ich mit dem DĂŒnger machen. Wer uns auf Social Media folgt, bekommt nebenbei auch viele Facts rund um unsere Stars, die KompostwĂŒrmer. Wie z.B.:, dass sie tĂ€glich ihr halbes Körpergewicht an BiomĂŒll fressen.
Die Wurmkiste an sich und auch die Facts rund herum sind ĂŒbrigens ein sehr beliebtes und spannendes GesprĂ€chsthema.

„Existenz von Wurmkompost im Unterschied zu ‘herkömmlichem Kompost’, diverses ĂŒber die WĂŒrmer, Bewusstsein ĂŒber verschiedenes GemĂŒse/Obst (Inhaltsstoffe), Habe auch etwas Neues ĂŒber meine Freund:innen und Familie gelernt (durch ihre unterschiedlichen Reaktionen).“

Zusammenfassend könnten wir es nicht besser sagen, als diese Wurmkistenbesitzerin: 

 

„Die Wurmkiste hat mein Leben verĂ€ndert.“

 

 

Dein BiomĂŒll kann mehr

Jede bestellte Wurmkiste von 26.11 bis 29.11. sammelt eine Stunde lang MĂŒll.

Update: Danke fĂŒr eure Bestellungen! Wir können 60 MĂŒllsammel-Stunden spenden. ZusĂ€tzlich zum so finanzierten Green Heroes Littering-Workshop machen auch wir uns im neuen Jahr fĂŒr einen FrĂŒhjahrsputz in der Natur auf die Socken. Ihr seid herzlich eingeladen, uns zu begleiten! Den Termin werden wir rechtzeitig auf unserer Website und in den Socials bekannt geben. 

 

MĂŒllreduktion ist uns ein Anliegen. In allen Bereichen. Sei es BiomĂŒllverwertung durch Kompostierung, sei es möglichst verpackungsfrei einzukaufen oder sei es, unsere Umwelt vom MĂŒll zu befreien. Deshalb boykottieren wir auch heuer wieder den „Black Friday“ und veranstalten lieber eine Aktion mit Sinn: FĂŒr jede bestellte Wurmkiste im Zeitraum von Freitag 26.11.2021 bis einschließlich Montag 29.11.2021 wird in Zusammenarbeit mit den Green Heroes eine Stunde lang MĂŒll gesammelt. 

Setzen wir gemeinsam ein bewusstes Zeichen

Wie sollen Kaufentscheidungen getroffen werden? In dem man Kund:innen ohnehin einkalkulierte Rabatte gewÀhrt und auf eine schnelle Kaufentscheidung hofft? Oder durch gute Information vor dem Kauf und gleichbleibend faire Preisen?

NatĂŒrlich geht man als Onlinehandel, wie wir es sind, das Risiko ein, dass die anderen, die mit den verlockenden Angeboten, das Rennen um die Weihnachtsgeschenke machen – und trotzdem wollen wir ein Zeichen setzen. Dieses Zeichen kommt vor allem unserem Planeten zugute, dem ohnehin etwas Zuwendung ganz gut tut.

Kein „SchnĂ€ppchen“

Eine Wurmkiste soll kein „SchnĂ€ppchen“ sein, sondern eine schöne und bewusste Erweiterung der eigenen Lebensweise bedeuten, die dich lange begleitet. Zudem kommen mit ihr auch neue Haustiere in die eigenen vier WĂ€nde, und damit auch eine gewisse Verantwortung ihnen gegenĂŒber.

Wir bei wurmkiste.at handeln nicht gewinnmaximierend: Was zĂ€hlt, ist die Menge an „geretteten“ BioabfĂ€llen durch jede einzelne Wurmkiste. Gleich bedeutsam sind fĂŒr uns gute Arbeitsbedingungen, die Zusammenarbeit auf Augenhöhe untereinander und mit vier integrativen Betrieben in Oberösterreich, die Bezahlung von fairen Löhnen und das Wurm-Wohl in allen Arbeitsbereichen. Daran messen wir unseren Erfolg.

Wir freuen uns ĂŒber jede Wurmkiste, die einen neuen Platz in einem Haushalt bekommt. Das bedeutet, dass der NĂ€hrstoffkreislauf geschlossen bleibt, Freude beim Kompostieren entsteht und vor allem noch weniger BioabfĂ€lle im RestmĂŒll landen. Daher setzen wir ein Zeichen und machen den „Black Friday“ zum „CLEAN FRIDAY“.

Wo und von wem wird der MĂŒll gesammelt?

In enger Zusammenarbeit mit der Organisation „Green Heroes” wird von uns pro bestellter Wurmkiste eine Stunde lang MĂŒll gesammelt. Dies bedeutet zum Teil, dass wir als Team im selbst auf die Straßen, in die Parks, in die GrĂŒnzonen und öffentlichen PlĂ€tze gehen und MĂŒll einsammeln, andererseits werden wir ein Schul-Cleanup der Green Heroes finanzieren. Wir wissen: Je frĂŒher Kinder mit dieser Thematik in BerĂŒhrung kommen und informiert werden, desto eher werden sie spĂ€ter richtig mit AbfĂ€llen umgehen. Der Workshop ist also nicht nur eine „AufrĂ€umaktion“ sondern trĂ€gt aktiv zur Bewusstseinsbildung bei.

Die Cleanups werden im FrĂŒhjahr stattfinden, wenn man sich wieder deutlich lieber ein paar Stunden draußen aufhĂ€lt.

Wusstest du’s? 4.200 Kilogramm Plastik werden jeden Tag durch die Donau in das Schwarze Meer gespĂŒlt. Das soll und muss nicht sein, findet Elizabeth Toth, und hat deshalb den Verein „Green Heroes“ gegrĂŒndet. Die Green Heroes Austria sind ein österreichischer Umwelt- und Naturschutzverein zur Bewusstseinsförderung im Bereich Abfallvermeidung und -entsorgung. Ziel ist es, die Bevölkerung ĂŒber die Folgen eines verantwortungslosen Umgangs mit Abfallstoffen und nachlĂ€ssigen Konsumverhaltens aufzuklĂ€ren und somit einen Weckruf zu senden, der die BĂŒrger:innen zu Eigeninitiativen in ihrem Zuhause, in ihren Gemeinden veranlasst. DafĂŒr werden sowohl Workshops fĂŒr Schulen als auch Events organisiert, bei denen alle Mitglieder der Gesellschaft zur aktiven Beteiligung an Umweltaktionen motiviert werden sollen. Diese großen Freiwilligenbewegungen tragen dazu bei, Stadtparks, GrĂŒnzonen und andere öffentliche PlĂ€tze in unseren StĂ€dten aufzurĂ€umen.

Jede bestellte Wurmkiste von 26.11 bis 29.11. sammelt eine Stunde lang MĂŒll.

 

Ein Gastbeitrag von Marie Gandl, Zero Waste Austria

Meine WĂŒrmer sind Zero Heroes. Sie helfen mir tagtĂ€glich, meinen Alltag ein StĂŒck weit nachhaltiger zu gestalten und meinen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern. Doch was hat eine Kiste voll WĂŒrmern mit einem nachhaltigen Lebensstil zu tun? Und wie werden dadurch eigentlich Ressourcen eingespart? Hier gibt’s die Antworten:

Jemand, der/die keinen Garten mit Kompost zur VerfĂŒgung hat, kennt folgendes Szenario: Man kocht leckeres Essen mit frischen Zutaten, schĂ€lt und zerkleinert GemĂŒse, schnippelt noch Obst fĂŒrs Dessert und freut sich auf eine ausgiebige Mahlzeit. Was (neben dreckigem Geschirr) nach dem Essen ĂŒbrig bleibt, sind KĂŒchenabfĂ€lle bzw. wertvoller BiomĂŒll, der normalerweise im RestmĂŒll oder in der nicht gerade geruchsneutralen Biotonne landet.

Weniger MĂŒll dank fleißigen Mitbewohnern

Doch seit vor einem halben Jahr rund 500 KompostwĂŒrmer in einer robusten Wurmkiste in meine Wohnung eingezogen sind, hat sich mein KĂŒchenabfall drastisch reduziert. Die fleißigen Mitbewohner zerkleinern den Großteil meiner GemĂŒse- und Obstschalen, Kaffeesatz und Teebeutel mit Links, arbeiten geruchs- und gerĂ€uschlos und produzieren dabei wertvolles, schwarzes Gold: frischen Wurmhumus!

TatsĂ€chlich fressen die WĂŒrmer pro Tag rund die HĂ€lfte ihres Eigengewichts an organischen AbfĂ€llen. So entstehen in einer Wurmkiste aus 80 bis 200 Litern BiomĂŒll etwa 15 bis 30 Liter Wurmkompost. Bio-„MĂŒll“, der in StĂ€dten oft der thermischen Verwertung zugefĂŒhrt und verbrannt wird, kann durch den Prozess in der Wurmkiste zu einem wertvollen DĂŒnger verwandelt werden. Neben dem schon erwĂ€hnten Wurmhumus, der unter Pflanzenerde gemischt werden kann, entsteht auch DĂŒnger in flĂŒssiger Form: der sogenannte Wurmtee. Dieser ist voller NĂ€hrstoffe und wunderbar fĂŒr Zimmer- und Balkonpflanzen geeignet.

Doch was hat das jetzt eigentlich mit Ressourcenschonung zu tun?

Durch den Verwertungsprozess können Obst- und GemĂŒsereste, Zeitungspapier-Schnipsel und Kaffeesatz im Kreislauf gehalten werden. Dies hat viele Vorteile: Wichtige NĂ€hrstoffe bleiben erhalten, dienen als wertvoller DĂŒnger und gehen nicht in der Biotonne verloren. Es ist spannend zu beobachten, wie durch die Wurmkiste das Bewusstsein fĂŒr KreislĂ€ufe wĂ€chst und man ganz automatisch auch beim Einkauf auf die QualitĂ€t und die Verpackung von Lebensmitteln achtet. Meine WĂŒrmer freuen sich auf jeden Fall, wenn ich Obst und GemĂŒse mit nach Hause bringe, das in Karton verpackt ist – es handelt sich dabei ja schließlich um Futter und kann, anders als Plastik, wunderbar in der Wurmkiste kompostiert werden.

Durch die Wurmhumus-Produktion im eigenen Haushalt entfĂ€llt zudem der Kauf von konventionellen DĂŒngemitteln, welche oft in Plastik verpackt sind. Positiver Nebenfaktor: Auch das Tragen der oft schweren DĂŒnger-SĂ€cke bleibt einem erspart!

WĂŒrmer als Klimaretter?!

All die bereits genannten Faktoren finde ich persönlich toll, weil sie positive, sicht- und spĂŒrbare Ergebnisse im Haushalt liefern. Doch die Wurmkiste wirkt sich zusĂ€tzlich auch positiv auf die Klimabilanz und den ökologischen Fußabdruck aus: Ein Großteil des BiomĂŒlls wird in den eigenen vier WĂ€nden verwertet und muss nicht erst mit dem MĂŒllwagen weite Strecken zur MĂŒllverwertungsanlage zurĂŒcklegen. Durch den Transport, der entfĂ€llt, wird hochgerechnet jede Menge C02 eingespart.

Auch die heimische Produktion der Wurmkiste an sich trÀgt zu ökonomischer Nachhaltigkeit bei. Der Produktionsstandort befindet sich im schönen Oberösterreich, wo die Holzkisten per Hand aus regionalen Rohstoffen gefertigt werden. Die Wertschöpfung bleibt in der Region und Betriebe in der Umgebung profitieren ebenfalls davon.

Rundum ein ressourcenschonender Ansatz

Wie man sieht, trĂ€gt die Wurmkiste direkt und indirekt zu einem nachhaltigeren Lebensstil bei. Die WĂŒrmer helfen, die Zero Waste Philosophie im Alltag zu integrieren und gleichzeitig wertvolle Ressourcen zu verwenden, statt zu verschwenden. Ich bin stolz auf meine wurmigen Mitbewohner und geb‘ sie so schnell nicht mehr her!

Die Familienwurmkiste ist fĂŒr große Haushalte gemacht und verarbeitet tĂ€glich bis zu 1kg BiomĂŒll.