Altes Ich vs. neues Ich
Mit dem Start eines neuen Jahres überlegt man oft, welche nachhaltigen Neujahrsvorsätze man sich im kommenden Jahr vornehmen will. Wenn du heute das Gefühl hast, dass es höchste Zeit ist, nachhaltiger und bewusster zu leben, kann der unscheinbare Komposter ein sinnvoller Schritt sein, denn neben dem direkten Nutzen der Heimkompostierung bringt die Wurmkiste noch viele weitere Benefits mit sich.

Die Wurmkiste: So viel mehr als eine Kompostierlösung für die Wohnung. 

Mit dem Einzug einer Wurmkiste in dein Leben verhält es sich etwa so, wie wenn ein kleiner Regentropfen ins Wasser fällt und viele große Kreise um sich zieht. 

Wir haben uns im vergangenen Jahr umgehört und Wurmkistenbesitzer:innen gefragt, was sie durch und mit der Wurmkiste gelernt haben und inwiefern sich ihr Leben verändert hat. Dabei haben wir festgestellt, dass es sich um viele nachhaltige Neujahrsvorsätze handelt und möchten euch hier einen Einblick in die am häufigsten genannten Antworten geben. 

1. Bewusster Leben & gesünder ernähren

DIE Wurmkiste - Details & Erfahrungen

DIE Wurmkiste – Details & Erfahrungen

Die Wurmkiste motiviert zu einem allgemein bewussteren und nachhaltigeren Lebensstil. Dazu gehören sich gesünder zu ernähren, mehr kochen, bewusster einkaufen und der Umgang mit Lebensmitteln verändert sich. Schließlich ist ein Teil davon ja auch Wurmfutter. Die Wurmkiste erdet und lehrt Achtsamkeit und Dankbarkeit durch das Erleben des Kreislaufs mitten in der Küche.

„Es ist durchaus meditativ, den Inhalt und die Würmer jeden Tag in Augenschein zu nehmen und den Prozess zu verfolgen.“

2. Das Zuhause wohnlicher machen

Der beste Dünger ist selbstgemacht

Der beste Dünger ist selbstgemacht

Man produziert selbst Wurmhumus und Wurmtee, besten Dünger für die Pflanzen und diese bedanken sich, in dem sie einzigartig grün und gesund sind und es in eine grüne Oase verwandeln. Die Erkenntnis, dass Kompost nichts anderes als Regenwurmkacke ist, ist ebenfalls sehr wertvoll. :D

Es ist faszinierend zu sehen, dass mit Hilfe der Würmer aus Biomüll so schöner Humus entsteht.“

3. (Bio)müll reduzieren & Klimaretter:in werden

Bioabfälle sind plötzlich kein Müll mehr. Selbst unterwegs überlegt man, ob man den Apfelbutzen nicht doch lieber einpacken sollte, um ihn zu Hause in die Wurmkiste zu geben. Es tut einfach gut, zu wissen, dass Ressourcen nicht verschwendet sondern genutzt werden. Dadurch trägt man aktiv zum Klimaschutz bei, denn jede aktive Wurmkiste bindet Jahr für Jahr 67kg CO2. Mehr dazu hier.

Die Müllreduktion breitet sich dann langsam aus auf weitere Bereiche und man versucht, generell weniger Müll zu produzieren.
Ah, und praktisch noch dazu: man muss den Biomüll nicht runtertragen bzw. weit weg tragen und der Restmüll entwickelt auch weniger unangenehmen Geruch. 

Bereichert auf jeden Fall, jeden Tag aufs Neue. Gelernt habe ich, dass Müll nicht stinken muss. Wobei ‘Müll’ die falsche Bezeichnung ist – wir denken nur noch in ‘Wurmfutter’ oder eben nicht.“

 

 

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4. Mehr Zeit mit und in der Natur verbringen

Du bist niemals zu klein, um einen Unterschied zu machen.

Du bist niemals zu klein, um einen Unterschied zu machen.

So spannend, Biomüll als etwas, dem man nahezu kaum Beachtung geschenkt hat, steht plötzlich im Fokus. Ein faszinierendes Ökosystem, ein Stück Natur direkt in der Küche – man lernt, man beobachtet. Wie lange braucht eine Bananenschale, bis sie weg ist? Wie sieht ein Wurmkokon aus? Oh, was machen diese Würmer da? Paaren die sich? … Tag für Tag einfach bereichernd.

Ich hab Kreisläufe in der Natur kennen gelernt, und dass oft ganz kleine, einfache Sachen große Effekte haben.“

 

5. Platz machen für Neues

Würmer sind Freunde, kein Futter

Wir verstehen, dass sich manche mit dem Gedanken, Würmer in der Wohnung zu haben, erst mal anfreunden müssen. Doch sind sie erst mal da, merkt man, Würmer sind nicht überhaupt nicht eklig. Sich um sie zu kümmern und sie zu füttern macht Spaß und dient auch irgendwie zum Abschalten.
Die Entwicklung der Wurmfans geht von Würmer sind nicht eklig (andere Kleintiere übrigens auch nicht) über Ich mag die Wurmis bis hin zu Ich liebe meine Wurmis. Und, wo stehst du gerade? Schon bereit für deine neuen Mitbewohner?

Würmer sind Freunde, kein Futter!

Die ‘Kleinen’ werden doch irgendwie zu Haustieren und es ist einfach ein tolles Gefühl, die Ressource Müll zu nutzen … Würmer sind wilde Fressmaschinen.“

6. Kinder öfter sinnvoll beschäftigen

Eine sinnvolle Beschäftigung für Kinder

Eine sinnvolle Beschäftigung für Kinder

Kinder bekommen das vielleicht spannendste Haustier und sie können Verantwortung übernehmen. Sie bekommen plötzlich ein sehr positives Verhältnis zu Biomüll und können den Kreislauf miterleben, beobachten und spüren. Wissens- und Wertevermittlung auf eine ganz besondere Weise. Wurmkisten sind übrigens auch in Kindergärten und Schulen sehr beliebt. 

„Mein Sohn ist fasziniert von der Umwelt. Gute Möglichkeit für die Kinder, auch ohne Garten das Prinzip ‘vom Reststoff zur Erde’ zu erleben.“

7. Etwas Neues lernen

Wusstest du, dass Würmer täglich ihr halbes Körpergewicht umsetzen?

Wusstest du, dass Würmer täglich ihr halbes Körpergewicht umsetzen?

Schritt für Schritt lernt man mit der Wurmkiste, was man beachten soll bei der Kompostierung. Was darf rein, welche Mithelfer gibt es in der Wurmkiste, was kann ich mit dem Dünger machen. Wer uns auf Social Media folgt, bekommt nebenbei auch viele Facts rund um unsere Stars, die Kompostwürmer. Wie z.B.:, dass sie täglich ihr halbes Körpergewicht an Biomüll fressen.
Die Wurmkiste an sich und auch die Facts rund herum sind übrigens ein sehr beliebtes und spannendes Gesprächsthema.

„Existenz von Wurmkompost im Unterschied zu ‘herkömmlichem Kompost’, diverses über die Würmer, Bewusstsein über verschiedenes Gemüse/Obst (Inhaltsstoffe), Habe auch etwas Neues über meine Freund:innen und Familie gelernt (durch ihre unterschiedlichen Reaktionen).“

Zusammenfassend könnten wir es nicht besser sagen, als diese Wurmkistenbesitzerin: 

 

„Die Wurmkiste hat mein Leben verändert.“

 

 

Dein Biomüll kann mehr