wurmkiste stinkt nicht
Wurmkompostierung mittels Wurmkiste klingt spannend, aber du hast noch ein paar offene Fragen?
Kein Problem, denn dafür sind wir ja da und wir haben auf (fast) alle (Wurm-)Fragen eine Antwort oder einen Tipp parat!

Wir haben euch zugehört, diese gesammelt und wollen nun mit diesem Beitrag versuchen auf eure 10 häufigsten Bedenken vor dem Wurmkistenkauf einzugehen und diese Fragen zu beantworten.

1. Warum stinkt das nicht? Wie funktioniert die Kompostierung in der Wurmkiste?

In der Wurmkiste muss Luft zirkulieren und Wasser ablaufen können, damit die Kompostierung funktioniert. Für ständige Luftversorgung sorgen die Bewegungen der Würmer und der Mikroorganismen. Sie beginnen mit der Verwertung des Biomülls gleich nach der Fütterung, sind damit auch sehr flott und vermeiden dadurch eine Geruchsentwicklung.

Shia von Wastelandrebel.com sagt dazu: “Früher hatten wir ja einen im wahrsten Sinne des Wortes “stink” normalen Küchenmülleimer. Und der hat auch echt nicht so lecker gerochen. Die Wurmkiste dagegen riecht nach feuchtem Waldboden, also nicht wirklich wahrnehmbar und wenn, dann ganz angenehm.”

2. Würmer in der Wohnung??? Bleiben die Würmer in der Wurmkiste? 🤨

Der ein oder andere mag sich anfangs vor Würmern ekeln. Aber warum eigentlich?
Von den meisten Wurmkistenbesitzern bekommen wir das Feedback, dass sie ihre Haustiere ganz toll oder sogar niedlich finden und gar nicht eklig.

Die beiden Wurmfans Jin (9) und Liam (7) sagen dazu:
“Oma mag die Würmer lieber nicht anfassen. Die meisten Kinder finden unsere neuen Haustiere aber cool. So kuschelig wie unsere Hunde sind sie nicht, eher glitschig. Spaß machen sie trotzdem: wenn man sie auf die Hand nimmt, kitzeln sie und es sieht fast so aus, als würden sie tanzen.”

Die Würmer bleiben gerne, wo sie Futter finden. Wo es was Gutes und v.a. genügend zu futtern gibt, fühlen sie sich wohl und laufen auch nicht davon. :)

Sollte doch mal der ein oder andere Wurm auf Wanderschaft gehen, dann liegt das vermutlich an einem der folgenden Gründe:

  • Die Kiste wurde gerade gestartet und die Würmer erkunden ihr neues Zuhause: in diesem Fall sollte es nach max. 5 Tagen vorbei sein – das liegt am Umzugsstress, genauer gesagt an den Vibrationen und Erschütterungen während der Reise im Umzugskarton.
  • Die Bedingungen in der Wurmkiste sind nicht optimal. Genauere Infos dazu findest du in der Betriebsanleitung und wenn du da nicht fündig wirst, hilft dir unser Support sehr gerne weiter.

3. Was macht man mit dem Humus?

Aus 10kg Biomüll entsteht etwa 1kg Wurmhumus. Unser Verkaufsschlager, DIE Wurmkiste, liefert in einem halben Jahr etwa 5l Wurmhumus. Das alles kannst du damit machen:

  • Die beste Pflanzenerde für deine Balkon- & Zimmerpflanzen. Hier findest du 6 Gründe warum die Erde aus der Wurmkiste oder dem WormBag besser ist als jede gekaufte Blumenerde.
  • Das beste DIY-Geschenk für Familie, FreundInnen oder Bekannte, die Pflanzen haben – denn Hobbygärtner schwören auf das schwarze Gold aus der Wurmkiste.

Birgits Naschbalkon ist nur 60 cm breit

 

4. Kann die Wurmkiste wirklich IN der Wohnung stehen?

JA! Die kleine Wurmkiste und DIE Wurmkiste sind sogar speziell für den Wohnraum konzipiert worden.
Für die normale Wurmkiste gilt: Dort wo du dich selber gerne länger aufhältst, passt es auch für die Würmer in der Kiste gut. Also im Sommer wäre direkte Sonne zu viel und im Winter wären Temperaturen unter +5 Grad zu kalt. Auch vor Niederschlag soll sie geschützt sein. Die Familienwurmkiste und der WormBag können aufgrund des größeren Volumens während milder Wintern das ganze Jahr draußen stehen, idealerweise vor Regen geschützt.

5. Vertragen sich andere Haustiere mit den Würmern?

Bilder sagen mehr als 1000 Worte:

Fellige Haustiere verstehen sich prächtig mit der Wurmkiste.

…Nur vor Hühnern und Fischen sollten die Würmer bitte geschützt werden. 🤣

 

6. Wie weiß ich, dass es meinen Würmern gut geht?

So überprüfst du ganz schnell und einfach, ob in der Wurmkiste alles OK ist: Es gibt keinen auffallenden Geruch und wenn der obere Biomüll (2-4 cm) weggenommen wird, sollten gleich darunter Kompostwürmer zu finden sein. Wenn du noch etwas weiter gräbst und kleine Kokons und Würmer siehst, ist das perfekt – den Würmern gefällt’s in deiner Kiste.
Der größte Feind der Würmer ist Trockenheit, das ist aber auch schnell mit nassen Kartonschnipsel oder einer Sprühflasche behoben.
Wenn du dich an unsere allgemeinen Empfehlungen hinsichtlich was gefüttert werden darf, Futtermenge und Feuchtigkeitskontrolle hältst, kann nicht mehr viel schief laufen. Ausführliche Informationen dazu findest du in der Betriebsanleitung, die jeder Wurmkistenbestellung beigelegt wird oder hier online abgerufen werden kann.

7. Welche Wurmkiste ist die richtige für mich/uns?

Dazu haben wir für euch eine Checkliste erstellt, die euch bei der Auswahl helfen soll.

8. Was darf in die Wurmkiste und was auf keinen Fall?

In der Betriebsanleitung findet ihr dazu die wichtigsten Infos. Wir arbeiten derzeit an einer sehr ausführlichen Futterliste für unsere Wurmis, an der ihr euch dann bald erfreuen und orientieren könnt. Sobald diese live geht, verlinken wir sie euch natürlich hier.

9. Was machen die Würmer wenn ich im Urlaub bin?

Wie bereite ich die Wurmkiste auf meine Urlaubszeit optimal vor? Wie viel Futter braucht die Wurmkiste in meiner Abwesenheit? Was gibt es im heißen Sommer und im kalten Winter zu beachten?
Die Antworten auf diese Fragen haben wir euch in diesen Videos zusammengefasst:

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Mehr Fragen und die Antworten dazu findest du auf unserer FAQ Seite.

 

10. Kann ich die Würmer auch einfach selbst sammeln?

Theoretisch ja. Praktisch sprechen aber zwei Gründe eher dagegen: Zum einen braucht ihr zum Starten der Wurmkiste um die 500 Würmer, da sammelt ihr schon eine Weile. 😉 Aber sie müssen außerdem der richtigen Gattung angehören: Kompostwurm.

 

Dann bleibt eigentlich nur noch die letzte Frage an Dich: Bist du bereit für die Wurmkiste?

Wir wünschen dir viel Freude beim Kompostieren und fleißige Würmer!