Schlagwortarchiv fĂĽr: Wurmtee

Wurmtee ist ein pflanzlicher Flüssigdünger, der Pflanzen mit Nährstoffen versorgt und vor Krankheiten schützt. Im Grunde genommen ist er ein Nebenprodukt der Wurmkompostierung.

 

Was ist Wurmtee?

Als Wurmtee bezeichnet man sowohl Komposttee als auch das Sickerwasser aus der Wurmkiste. Beides hat tolle Eigenschaften und ist außerdem eine wahre Wunderwaffe in der Sprühflasche für jeden Kleingärtner, was Prävention und Abwehr von Schädlingen und Krankheiten bei Pflanzen angeht.

Was ist der Unterschied zwischen Komposttee und Sickerwasser aus der Wurmkiste?

Sickerwasser aus der Wurmkiste sammelt sich sozusagen von selbst in der Wurmteetasse, die sich unter dem Wurmkompost befindet. Darin sammelt sich die überschüssige Flüssigkeit, welche beim Kompostierprozess entsteht, und ist wie ein “Energietrank” für deine Zimmer- & Balkonpflanzen. Der Wurmtee ist reich an Nährstoffen und lebendigen Mikroorganismen und wirkt er daher auch bodenbelebend. Optimalerweise sollte er rasch eingesetzt werden, kann allerdings für kurze Zeit auch in einer (dunklen Glas-) Flasche gelagert werden. Dazu gibst du den Wurmtee in die Flasche und machst ein paar Löcher in den Deckel, damit ein Gasaustausch erfolgen kann. Wie auch beim Wurmhumus gilt: je frischer, desto nützlicher.

In diesem Video erzählt dir unser Wurmkisten-Gründer David, wieso er Wurmtee gerne mit dem Zaubertrank von Asterix & Obelix vergleicht:

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Alternativ dazu kann man aus reifem Wurmhumus auch Komposttee selber machen und als Flüssigdünger einsetzen. Dadurch werden die nützlichen und im Wurmhumus enthaltenen Mikroorganismen gezielt angesiedelt und gefördert. Hierzu löst du einfach etwas Wurmkompost in Flüssigkeit auf und einige Stunden später kannst du den Komposttee schon verwenden.

Rezept fĂĽr 1l Wurmtee aka. Komposttee:

    • 1 Liter chlorfreies Wasser (Regenwasser ist optimal)
    • 1 EL fertiger Wurmhumus aus der Wurmkiste oder dem Wurmkomposter (erkennt man an der schönen schwarz-braunen Färbung und dem angenehmen Waldboden-Geruch)
    • Den Humus in einen selbstgemachten Stoffbeutel (zB. alte Socken)** fĂĽllen, zubinden und wie einen Teebeutel 2 – 12 Stunden in das Wasser geben.
    • Immer wieder kräftig umrĂĽhren, um das Wasser mit Sauerstoff anzureichern. Danach als GieĂźwasser fĂĽr die Pflanzen verwenden. Die Gefahr der “ĂśberdĂĽngung” im Gegensatz zu anderen FlĂĽssigdĂĽngern besteht dabei nicht.

** Das Verwenden einer Socke ist nicht unbedingt notwendig, damit man den Matsch später nicht in der Gießkanne hat. Manche geben den Wurmtee auch in eine Sprühflasche und hier würden die Düsen verstopfen.


Wie du siehst, kannst du mithilfe der Wurmkiste ganz einfach die Wunderwaffe Wurmtee selbst herstellen und fĂĽr deine Pflanzen verwenden. Sie werden es dir bestimmt danken!

 

Wie kann man den Wurmtee verwenden?

Gartenbloggerin Ursula ist ĂĽberzeugte Anwenderin von Wurmtee aus der Wurmkiste fĂĽr ihre Jungpflanzen:

“Wie bei einer Impfung kommen all die guten Mikroorganismen, Nematoden und Düngemittel in die Erde.”

 

In diesem Video zeigt und erklärt Ursula euch wie sie den Wurmtee anwendet:

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Auf ihren Blogs zum Thema Gärtnern am Balkon und erzählt euch Ursula mehr über ihre Erfahrungen mit der Wurmkiste und wie sie Wurmkompost und Wurmtee in ihrem Garten und bei ihren Jungpflanzen einsetzt:

 

Mehr Informationen und detailliertes Hintergrundwissen zu Wurmkompost und Wurmtee findest du ĂĽbrigens in diesem Artikel.

 

Worauf wartest du noch? Bestelle jetzt deine Wurmkiste in unserem Onlineshop und braue deinen eigenen Zaubertrank fĂĽr deine Pflanzen:

Wurmtee ist ein pflanzlicher Flüssigdünger, der Pflanzen mit Nährstoffen versorgt und vor Krankheiten schützt. Im Grunde genommen ist er ein Nebenprodukt der Wurmkompostierung.

 

Was ist Wurmtee?

Als Wurmtee bezeichnet man sowohl Komposttee als auch das Sickerwasser aus der Wurmkiste. Beides hat tolle Eigenschaften und ist außerdem eine wahre Wunderwaffe in der Sprühflasche für jeden Kleingärtner, was Prävention und Abwehr von Schädlingen und Krankheiten bei Pflanzen angeht.

Was ist der Unterschied zwischen Komposttee und Sickerwasser aus der Wurmkiste?

Sickerwasser aus der Wurmkiste sammelt sich sozusagen von selbst in der Wurmteetasse, die sich unter dem Wurmkompost befindet. Darin sammelt sich die überschüssige Flüssigkeit, welche beim Kompostierprozess entsteht, und ist wie ein “Energietrank” für deine Zimmer- & Balkonpflanzen. Der Wurmtee ist reich an Nährstoffen und lebendigen Mikroorganismen und wirkt er daher auch bodenbelebend. Optimalerweise sollte er rasch eingesetzt werden, kann allerdings für kurze Zeit auch in einer (dunklen Glas-) Flasche gelagert werden. Dazu gibst du den Wurmtee in die Flasche und machst ein paar Löcher in den Deckel, damit ein Gasaustausch erfolgen kann. Wie auch beim Wurmhumus gilt: je frischer, desto nützlicher.

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Alternativ dazu kann man aus reifem Wurmhumus auch Komposttee selber machen und als Flüssigdünger einsetzen. Dadurch werden die nützlichen und im Wurmhumus enthaltenen Mikroorganismen gezielt angesiedelt und gefördert. Hierzu löst du einfach etwas Wurmkompost in Flüssigkeit auf und einige Stunden später kannst du den Komposttee schon verwenden.

Rezept fĂĽr 1l Wurmtee aka. Komposttee:

    • 1 Liter chlorfreies Wasser (Regenwasser ist optimal)
    • 1 EL fertiger Wurmhumus aus der Wurmkiste oder dem Wurmkomposter (erkennt man an der schönen schwarz-braunen Färbung und dem angenehmen Waldboden-Geruch)
    • Den Humus in einen selbstgemachten Stoffbeutel (zB. alte Socken)** fĂĽllen, zubinden und wie einen Teebeutel 2 – 12 Stunden in das Wasser geben.
    • Immer wieder kräftig umrĂĽhren, um das Wasser mit Sauerstoff anzureichern. Danach als GieĂźwasser fĂĽr die Pflanzen verwenden. Die Gefahr der “ĂśberdĂĽngung” im Gegensatz zu anderen FlĂĽssigdĂĽngern besteht dabei nicht.

** Das Verwenden einer Socke ist nicht unbedingt notwendig, damit man den Matsch später nicht in der Gießkanne hat. Manche geben den Wurmtee auch in eine Sprühflasche und hier würden die Düsen verstopfen.


Wie du siehst, kannst du mithilfe der Wurmkiste ganz einfach die Wunderwaffe Wurmtee selbst herstellen und fĂĽr deine Pflanzen verwenden. Sie werden es dir bestimmt danken!

 

Wie kann man den Wurmtee verwenden?

Gartenbloggerin Ursula ist ĂĽberzeugte Anwenderin von Wurmtee aus der Wurmkiste fĂĽr ihre Jungpflanzen:

“Wie bei einer Impfung kommen all die guten Mikroorganismen, Nematoden und Düngemittel in die Erde.”

 

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Auf ihren Blogs zum Thema Gärtnern am Balkon und erzählt euch Ursula mehr über ihre Erfahrungen mit der Wurmkiste und wie sie Wurmkompost und Wurmtee in ihrem Garten und bei ihren Jungpflanzen einsetzt:

 

Mehr Informationen und detailliertes Hintergrundwissen zu Wurmkompost und Wurmtee findest du ĂĽbrigens in diesem Artikel.

 

Worauf wartest du noch? Bestelle jetzt deine Wurmkiste in unserem Onlineshop und braue deinen eigenen Zaubertrank fĂĽr deine Pflanzen:

Bleib „in Kontakt“ mit deinen Würmern und deiner Wurmkiste. Auch wenn man sich daran gewöhnt und sie ein liebgewonnener, lebendiger Einrichtungsgegenstand geworden ist, schadet es nicht, ab und zu einen genaueren Blick reinzuwerfen, vielleicht den schon verwerteten Biomüll etwas genauer anzusehen. Oft lassen sich so kleinere und größere Schwierigkeiten ganz leicht vermeiden.

Hab auch keine Scheu davor mal hineinzugreifen, Orte und Futter zu finden, die deinen Würmer besonders gut gefallen. Wenn du magst, natürlich mit Handschuhen, ansonsten einfach danach die Hände gut mit Seife waschen. Du kannst dir auch zB mit einem Löffel abhilfe schaffen, aber vorsichtig, dass du keine Würmer verletzt. 

So, nun alles Schritt fĂĽr Schritt:

es ist normal, dass der Deckel ein wenig nachdunkelt. Die Deckelinnenseite sollte immer wieder gut abtrocknen und nicht dauer-feucht sein.

 

Wie steht es um die Feuchtigkeit?

Um die aktuelle Feuchtigkeit festzustellen, gibt es einige Indikatoren:

  • Der Deckel soll nicht „dauerfeucht“ sein. In dem Fall regelmäßig untertags lĂĽften und abtrocknen lassen.
  • Das Holz der gesamten Kiste darf sich mit der Zeit etwas dunkler verfärben, sollte aber nicht tief schwarz sein (das wäre ein Zeichen dafĂĽr, dass es „dauerfeucht“ ist, Abhilfe siehe oberhalb)
  • Ist die Hanfmatte feucht und sind viele WĂĽrmer drinnen ist dies ein gutes Zeichen. Sollte die Hanfmatte ganz trocken sein, dann ist es zu trocken in der Wurmkiste. In diesem Fall mit der SprĂĽhflasche ein wenig nachhelfen und die oberste Schicht Bioabfälle befeuchten.
  • Das Substrat/halb verarbeiteter BiomĂĽll soll gut feucht sein, aber nicht matschig! Ggf. Kartonschnipsel untermischen (saugen und durchlĂĽften besser als Zeitungspapierschnipsel). Zum Check der Feuchtigkeit kannst du eine Faustprobe machen. DafĂĽr eine Hand voll Substrat in die Hand nehmen, WĂĽrmer aussortieren und das Substrat in der Hand fest zusammendrĂĽcken. Sollte FlĂĽssigkeit leicht zwischen den Fingern durchkommen, ist es ideal. Es soll jedoch nichts „herausrinnen“. Dann wäre es eindeutig zu feucht. Matschige Wurmkisten beginnen zu riechen, die Bedingungen fĂĽr die WĂĽrmer sind dann nicht mehr ideal und es könnte auch sein, dass die Membran zunehmend verstopft. (siehe unterhalb bei Wurmtee)

Wie geht es den WĂĽrmern?

Die Würmer sollten, wenn du den Deckel öffnest auch in den oberen Schichten zu sehen sein. Sie ziehen sich durch das Licht sofort nach unten zurück. Es ist normal, dass die Würmer auch auf der Erntekiste herumturnen und die Hanfmatte erkunden. Diese wird ja auch liebend gerne von ihnen verspeist. Sollten sie sich aber zu Haufen zusammenknäueln oder zentimeterhoch stapeln, dann ist etwas nicht in Ordnung.

Die Farbe der Würmer sollte rosig sein, es ist normal, dass sie zum Schwanzende hin leicht gelb-weißlich sind. Wenn die Würmer schlapp oder sehr unbeweglich sind, sollte man die Lage gut beobachten. Die Würmer sollten keinesfalls Einschnürungen aufweisen. Das würde auf eine Vergiftung durch Eiweiß oder Kohlenhydrate hindeuten.

Bildet sich Wurmtee?

Die Bildung von Wurmtee variiert stark und hängt vom Standort, Biomüll und Karton/Papiermenge ab. Wenn die Wurmkiste in einer warmen Umgebung steht zB bei Fußbodenheizung gibt es weniger/keinen Wurmtee. In den ersten 2-3 Monaten ist das Ausbleiben des Wurmtees völlig normal. Bemerkst du allerdings nach einigen Monaten Normalbetrieb inkl. kleinerer oder größeren Menge an Wurmtee, dass deine Wurmkiste sehr feucht ist, aber trotzdem kein Wurmtee entsteht, ist wahrscheinlich die Membran, das Netz unten zum Ablaufen in die Wurmteetasse, verstopft. In diesem Fall ist es sinnvoll, die Kiste vorsichtig auszuräumen und das Substrat und den Biomüll samt Würmern vorübergehend in einen Kübel mit Belüftung zu geben. Dann die Membran mit einem weichen Schwamm oder einer sehr weichen Bürste reinigen und etwas trocknen lassen. Anschließend das Material samt Würmern wieder in die Kiste geben. Wenn es sehr feucht ist, ist es empfehlenswert, einige Hände voll Kartonschnipsel vorsichtig unterzumischen. Diese Reinigung der Membran ist auch bei jeder Humusernte zu empfehlen.

So fĂĽtterst du richtig:

Fütterung: möglichst klein geschnitten, damit es rasch in Humus umgewandelt werden kann. Möglichst heterogen: eine gute Mischung aus Obst- und Gemüseresten, Karton/Papier-Schnipsel, Tee- und Kaffeetrester.

Mineralmischung: mit einem Abstand von 3 Wochen 1 Esslöffel puderzuckerartig auf die oberste Schicht Biomüll streuen. Danach ggf. ein wenig mit Wassersprühflasche befeuchten.

Wer lebt in der Wurm-WG?

Mitbewohner: Die Würmer haben fleißige Hilfe. Versuche diese mit Hilfe unserer Videos (Link 1 und 2 ) zu identifizieren. Bei normalen Mitbewohnern musst du nichts tun. Bei unerwünschten Gästen versuche die Ratschläge rasch umzusetzen, dann sollte bald wieder alles im Gleichgewicht sein.

Fruchtfliegen-Fallen im Test

Fliegen vermeiden:

  • Fruchtfliegen vorbeugen: gleich bei der ersten Fruchtfliege im FrĂĽhsommer eine Fruchtfliegenfalle auĂźerhalb und ggf. auch in der Kiste aufstellen. Auf keinen Fall abwarten – sonst werden es mit Sicherheit mehr statt weniger. Bioabfälle gleich verfĂĽttern: Wenn er in einem SchĂĽsselchen gesammelt wird und 1-2 Tage im Wohnraum steht, ist dies fĂĽr die Fruchtfliegen eine Einladung, sich munter zu vermehren :-) HIER findest du wertvolle Tipps zum Fruchtfliegen vermeiden oder vertreiben. Eine wichtige MaĂźnahme zum Vorbeugen ist die Verwendung einer Hanfmatte, die den BiomĂĽll fĂĽr die Fliegen sehr schwer zugänglich macht.
  • TrauermĂĽcken vorbeugen: bereits bei geringem Befall handeln. Die MĂĽcken gleich entfernen bzw. die Wurmkiste rechtzeitig mit Neem-Ă–l behandeln
  • Andere Fliegen vorbeugen: Manchmal legt eine Stubenfliege ihre Eier in die Wurmkiste, wenn man sie lĂĽftet. Dies kann man vermeiden, indem man ein größeres Tuch oder Fliegennetz beim LĂĽften ĂĽber die Kiste hängt.

Schau auch unter die grĂĽne Kiste

Auch wenn man die Würmer in der Wurmkiste grundsätzlich nicht zu sehr stören sollte, ist eine Kontrolle des halbfertigen Humus unterhalb der grünen Erntekiste durchaus empfehlenswert. Schaue ca. 2 Monate nach Einsetzen der grünen Kiste mal in den Bereich darunter. Ist er schon einigermaßen gut zersetzt und ev. schon schön krümelig? Dann ist alles optimal. Sollte er “matschig” sein, mische bitte 1-3 Hände (je nach Feuchtigkeit) Kartonschnipsel unter. Setze dann die grüne Erntekiste wieder ein.

Schon Zeit fĂĽr die Ernte?

FrĂĽhestens nach 5-6 Monaten nach Start bzw. der letzten Ernte kannst du Wurmhumus aus deiner Wurmkiste holen. Vorher ist der Humus noch nicht optimal fĂĽr deine Pflanzen und es befindet sich auch noch viel Fressbares fĂĽr die WĂĽrmer darin, was bedeutet, dass noch viele WĂĽrmer im Humus sind.

 

 

Und jetzt? Hab ganz lange viel Freude mit deiner Wurmkiste. Wenn Fragen auftauchen sollten, die in diesem Artikel nicht beantwortet werden, findest du viele Antworten in unseren FAQs.

Täglich wird es wärmer, die Vögel lauter und die Lust auf Natur in den eigenen vier Wänden wächst. Geht es dir auch so? Frühlingssehnsucht? Die Wurmkiste ist der ideale Begleiter für den Frühling. Hier haben wir drei Tipps für dich, wie du in deinem Zuhause die volle Frühlings-Ladung abbekommst.

1: Lass frische Luft rein

Frühstücke am Balkon oder mit weit geöffnetem Fenster, verpasse es nicht, die erste Frühjahrsluft zu schnuppern! Das belebt gerade morgens so richtig. Die frische Luft versorgt deinen Körper mit Sauerstoff und du fühlst sich im Allgemeinen wohler.

Mach es dir gemütlich! Du brauchst dazu gar keine fancy Möbel. Wurmkisten-Mama Tina genießt die ersten Sonnenstrahlen auf ihrem DIY-Palettensofa und nutzt die Wurmkiste auf dem Balkon als Frühstückstisch.

2: Ziehe deine eigenen Pflanzen

Gibt es etwas frühlingshafteres als sprießende Pflanzen? Ob du nun von deiner Lieblingspflanze einen Ableger machst, einen Avocadokern sprießen lässt oder Kräuter ziehst, dir wird riesige Freude geschenkt, wenn deine Sprösslinge Tag für Tag ein Stück größer werden. Mit Wurmtee & Wurmhumus aus deiner Wurmkiste fühlen sich die Kleinen besonders wohl. Wir haben für dich den Vergleich gemacht: Schau ihn dir an, wie er wächst, der Basilikum. Die beste Pflanzenerde ist halt selbstgemacht. Mehr dazu hier. Da man beim Start einer Wurmkiste das eigene schwarze Gold (Wurmhumus) erst nach ca. 6 Monaten erwarten kann, gibt es jetzt mit dem Gutscheincode „Schwarzesgold21“ für die ersten 100 Wurmkistenbestellung* 5l BIO Wurmhumus gratis dazu. So gelingt dir das Pflanzen ziehen von Anfang an. Unabhängig von der Aktion findest du den wertvollen Wurmhumus immer bei uns im Shop.

 

 

3: Trau dich, mach dich schmutzig!

Unser finaler Tipp: Erde auf den Händen ist nicht nur für deine Haut gut, es steigert auch deine Zufriedenheit und Verbundenheit mit der Natur. Zahlreiche Studien belegen, dass Gärtner:innen die Glücklichsten im Job und Hobbygärtner:innen zufriedenere Menschen sind. Also ab in die Erde mit den Händen! Wir halten es mit dieser alten Regel: Ein bisserl Dreck hin und wieder, stärkt das Immunsystem. Natürlich nur bio. Das Arbeiten mit der Wurmkiste ist für Geist und Seele gut, denn es wird nicht nur Biomüll sinnvoll genützt, sondern es ist auch eine Beschäftigung bei der du dem natürlichen Kompost-Kreislauf einen Platz in deinem Zuhause gibst und so die Natur zu dir einlädst.

Fazit: Auf unserer Frühlings-ToDo Liste steht: Sonne genießen und mit der Wurmkiste die Natur feiern. Seid ihr dabei?

Dass es sich lohnt eine Wurmkiste zu besitzen, ist vielen bekannt (10 GrĂĽnde warum du eine Wurmkiste besitzen solltest). FĂĽr die meisten aber sind der Wurmkompost und der Wurmtee die ausschlaggebenden Faktoren, die fĂĽr eine Anschaffung sprechen.

 

WunderdĂĽnger Wurmhumus

Fast alle wissen, dass Regenwürmer eine wichtige Rolle bezüglich der Durchlüftung des Bodens spielen. Wenige aber kennen die wichtigen Mitstreiter, die den Würmern dabei zu Hilfe kommen. Ein mit Bakterien, Protozoen, Pilzen und Nematoden besiedelter Verdauungstrakt ist ausschlaggebend für die Produktion des wertvollen Wurmhumus. Da Würmer keine Zähne besitzen, helfen auch außerhalb des Wurmes Mikroorganismen, Milben und viele mehr die Biomasse für die Würmer verfügbar zu machen. Doch was macht den Wurmhumus genau so speziell? Ist Wurmkompost besser als Kompost?

Ist Wurmkompost anders als „normaler“ Kompost?

Wurmkompost und Wurmtee weisen, wie auch der handelsübliche Kompost aus einer Kompostanlage, optimale Düngereigenschaften auf. Der Gesamtnährstoffgehalt des Wurmkomposts ist jedoch höher als der des „normalen“ Komposts. Auch die Nährstoffverfügbarkeit ist durch die Verdauung der Kompostwürmer wesentlich verbessert. Allgemein ist jedoch zu beachten, dass die Eigenschaften des Wunderdüngers vom verfütterten Material abhängig ist. Je diverser, desto besser lautet die Devise!

Höhere Nährstoffgehalte (Stickstoff, Phosphor, Ammonium, Nitrat etc.) im Wurmkompost

Argentinische Forscher führten einen viermonatigen Versuch durch, bei dem kommunaler Biomüll händisch getrennt und kompostiert wurde. Eine Probe wurde mit Würmern beimpft, die andere nicht. Als weiterer Vergleich wurde in einem Hausgarten eine kontinuierliche Wurmkompostierung betrieben. Die Versuchsdauer betrug 4 Monate und brachte folgende Resultate zu Tage:

Parameter Kommunaler Kompost Kommunaler Wurmkompost Hausgartenkompost
mit KompostwĂĽrmer
Gesamtnährstoffgehalt (g/kg)
N (Stickstoff) 8,6 10,8 8,5
P (Phospor) 4,8 7 6,2
K (Kalium) 5,3 5,6 8,2
Verfügbare Nährstoffe (g/kg)
NH4+ (Ammonium) 7,3 25,2 7,1
NO3- (Nitrat) 90 203 527
austauschbarer Phosphor 127 207 247
C/N (Kohlenstoff-Stickstoffverhältnis) 11,7 11,1 12,4
Biologische Qualitätskriterien
Urease (mol NH4+/g/h) 3,54 3,9 6,11
BAA-Protease (mol NH+/g/h) 0,31 0,96 1,83
Phosphatase (mol PNP g/h) 237 398 676
Dehydrogenase (g INTF/g) 193 123 77
Biomasse an Mikroorganismen (g c/g) 1147 703 335

Anhand des Versuchs wurde deutlich, dass der Stickstoffgehalt in der kommunalen Wurmkompostprobe signifikant höher als bei beiden anderen Proben war. Weiters war der Phosphorgehalt im kommunalen Wurmkompost höher als beim „gewöhnlichen“ Kompost. Verfügbare Nährstoffe wie etwa Ammonium, Nitrat und austauschbares Phosphor verzeichneten ebenfalls höhere Werte. Die Gesamtanzahl an Mikroorganismen ist im kommunalen Kompost höher, jedoch zeigt sich, dass Wurmkompost in Punkto Diversität der Mikroorgamismen vorne liegt.

Ertrags- und Qualitätssteigernde Wirkung des Wurmkompost

Bei Versuchen mit Tomaten wurden Proben mit Wurmkompost und Kunstdünger miteinander verglichen. Das Ergebnis zeigte einen signifikant höheren Ertrag von marktfähigen (=verkaufsfähigen) Früchten bei den Wurmkompostproben. Ähnliche Versuche wurden mit Erdbeeren gemacht, wobei ein bis zu 35% höherer Ertrag bei den Wurmkompostproben, als bei den Kunstdüngerproben, festzustellen war. Auch mit Paprikas im Freiland konnten durch Anwendung von Wurmhumus höhere Erträge, bezüglich vermarktbarer Früchte und Trockengewicht je Frucht, erzielt werden.

Höhere Produktion von Phytohormonen

Durch den beschleunigten mikrobiellen Abbauprozess der mit der Wurmkompostierung einhergeht, ist auch die Produktion von Phytohormonen höher als bei “normalem” Kompost.  Diese Phytohormone regulieren das Pflanzenwachstum und haben positive Auswirkungen auf viele Pflanzenarten, deren Erträge, Wurzelbildung und Resistenz. Die Kombination dieser Phytohormone und den gut verfügbaren Nährstoffen des Wurmkomposts führen zu positiven Ergebnissen bei den oben erwähnten Faktoren.

Phytosanitäre Wirkung des Wurmkomposts und des Wurmtees

Durch Versuche konnten auch positive Effekte bei der Unterdrückung von Pflanzenkrankheiten festgestellt werden. Auch Schädlingsbefall kann beeinflusst werden: So konnten bei Proben mit Tomaten, Kohl und Paprikas etwa die Anzahl der Blattläuse, Schmierläuse und weiteren Schädlingen reduziert werden.

Weiters belegen mehrere Studien, dass eine Wechselbeziehung zwischen Kompostwürmern und Mikroorganismen besteht, die sich negativ auf verschiedene Pathogene auswirkt. Kompostwürmer verändern im Zuge der Verdauung die mikrobielle Artengemeinschaft im Kompost und vermehren so das Aufkommen jener Mikroorganismen, die Krankheitserreger unterdrücken – Kurz gesagt: Die “Guten Mikroorganismen” verdrängen die “Bösen Mikroorganismen”. Belegt wurde auch ein Rückgang pflanzlicher Krankheitserreger und Pilzkeime, der auf die Verwendung von Wurmkompost und Wurmtee zurückzuführen ist.

Verantwortlich für diese phytosanitären Eigenschaften, ist die bereits erwähnte hohe mikrobielle Vielfalt und Aktivität des Wurmkomposts.

Reduzierter Schädlingsdruck

Regenwurmhumus enthält auch räuberisch lebende Nematoden, die sich von jenen Nematoden ernähren, die Pflanzenwurzeln fressen. Durch Wurmkompost kann eine stabile Vielfalt verschiedener Nematoden etabliert werden, die sich selbst reguliert.

Erhöhte Wasserspeicherfähigkeit

Eine wesentliche Eigenschaft ist die hohe Wasserspeicherfähigkeit des Wurmkomposts. Dieser verliert trotz hohem Feuchtigkeitsgehalt die “Rieselfähigkeit” nicht und erhöht somit die Luftkapazität und die Stabilität des Bodens. Wurmhumus – Ein gut dosierbarer Bodenverbesserer.

Höherer Gehalt geschmacksgebender Inhaltsstoffe

Während konventionelles Gemüse von außen oft sehr ansehnlich wirkt, wird das Innere und der Geschmack von einem Wort geprägt: “wässrig”. Studien belegen, dass Pflanzen die mit Wurmkompost versorgt wurden besonders viele Inhaltsstoffe ausbilden und wie bereits oben mehr Trockensubstanz und Phosphor enthalten. Auch ein erhöhtes Vorhandensein von Vitamin C, Fructose, Glucose, Magnesium, Kalium und Kalzium konnte nachgewiesen werden.

Schnellere Keimung und Jugendentwicklung von Jungpflanzen

WurmkistenbesitzerInnen kennen das Avocado- und Mangokern Phänomen: Fast jeder Kern in der Kiste beginnt zu Keimen. Viele Versuche mit Wurmhumus gebeizten Samen oder Wurmhumus beimpften Aussaaterden bewiesen, dass Samen schneller keimten und Jungpflanzen schneller wuchsen, als Vergleichsproben ohne Wurmkompost.

Ist Oma’s Komposthaufen auch ein Wurmkomposter?

Meistens Ja. Wichtig ist die Anwesenheit von Kompostwürmern während des Prozesses damit dieser auch als Wurmhumus bezeichnet werden kann.

Wieviel Wurmhumus und Wurmtee ist zum DĂĽngen notwendig?

Die belebende Wirkung von Wurmhumus ist nicht von der Menge abhängig, sondern wirkt wie eine Impfung, die den beimpften Boden nach und nach verbessert – Der Vielzahl an Bodenlebewesen und Nährstoffen sei Dank! Jedoch führt eine regelmäßige Zugabe von Wurmkompost zu Böden, die die oben erwähnten Eigenschaften schneller erreichen. Da der Wurmhumus, im Vergleich zu konventionellem Kompost, die Wurzeln von Pflanzen nicht “verbrennen” kann, gibt es quasi kein “zu viel”. Viele Menschen, ob Forscher, Gärtner etc., schwören auf IHRE Art der Verwendung. Als Faustregel gilt jedoch etwa beim Wurmtee diesen 1:10 (1 Teil Wurmtee mit 10 Teile Wasser) zu verdünnen und diesen als Gießwasser zu verwenden. Eine Aufbewahrung ist ebenfalls möglich, bei der aber zu beachten ist, dass die Aktivität der Mikroorganismen und daraus folgend die Wirkung, mit der Zeit abnimmt. Also gilt: Je schneller genutzt desto besser! Auch zu erwähnen ist, dass die Menge an Wurmtee von vielen Faktoren, wie etwa des Wassergehaltes des Ausgangsmaterials (Wassermelone ergibt mehr Wurmtee als Karottenschalen), Standort des Wurmkomposters (zu nahe an einer Wärmequelle die die Verdunstung fördert, etc) und vielem mehr abhängt.

 

Quellen:

Witzeneder D., Eker Y.: Indoor-Wurmkompostierung. Verwertbare Menge, Akzeptanz und Motivation in Wien; Universität für Bodenkulur; Wien.

Fleddermann A.: Komposte als Humus-, Nährstoff- und Wirkstoffträger: eine Untersuchung zur Erstellung von Qualitätskriterien unter besonderer Berücksichtigung von Wurmkomposten; Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität; Bonn.

Tognetti C., Laos F., Mazzarino MJ. & Hernandez M.T.: Composting vs. Vermicomposting: A Comparison of End Product Quality; Bariloche; Argentina.

Arancon N.Q., Edwards C.A, Bierman P., Metzger J.D., Lee S. & Welch C.: Effects of vermicomposts on growth and marketable fruits of field-grown tomatoes, peppers and strawberries; The 7th international symposium on earthworm ecology, Cardiff; Wales.

Edwards C.A. Subler S. Arancon N.: Quality Criteria for Vermicomposts; Vermiculture Technology – Earthworms, Organic Wastes and Environmental Management; Boca Raton.

Jack A.L.H.: The Supression of Plant Pathogens by Vermicomposts; Vermiculture Technology- Earthworms, organic Wastes and Environmental Management; Boca Raton.

Heistinger A., Grand A.: BiodĂĽnger selber machen; Regenwurmhumus GrĂĽndĂĽngung Kompost; Innsbruck.