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Wurmkompostierung mittels Wurmkiste klingt spannend, aber du hast noch ein paar offene Fragen?
Kein Problem, denn dafür sind wir ja da und wir haben auf (fast) alle (Wurm-)Fragen eine Antwort oder einen Tipp parat!

Wir haben euch zugehört, diese gesammelt und wollen nun mit diesem Beitrag versuchen auf eure 10 häufigsten Bedenken vor dem Wurmkistenkauf einzugehen und diese Fragen zu beantworten.

1. Warum stinkt das nicht? Wie funktioniert die Kompostierung in der Wurmkiste?

In der Wurmkiste muss Luft zirkulieren und Wasser ablaufen können, damit die Kompostierung funktioniert. Für ständige Luftversorgung sorgen die Bewegungen der Würmer und der Mikroorganismen. Sie beginnen mit der Verwertung des Biomülls gleich nach der Fütterung, sind damit auch sehr flott und vermeiden dadurch eine Geruchsentwicklung.

Shia von Wastelandrebel.com sagt dazu: “Früher hatten wir ja einen im wahrsten Sinne des Wortes “stink” normalen Küchenmülleimer. Und der hat auch echt nicht so lecker gerochen. Die Wurmkiste dagegen riecht nach feuchtem Waldboden, also nicht wirklich wahrnehmbar und wenn, dann ganz angenehm.”

2. Würmer in der Wohnung??? Bleiben die Würmer in der Wurmkiste? 🤨

Der ein oder andere mag sich anfangs vor Würmern ekeln. Aber warum eigentlich?
Von den meisten Wurmkistenbesitzern bekommen wir das Feedback, dass sie ihre Haustiere ganz toll oder sogar niedlich finden und gar nicht eklig.

Die beiden Wurmfans Jin (9) und Liam (7) sagen dazu:
“Oma mag die Würmer lieber nicht anfassen. Die meisten Kinder finden unsere neuen Haustiere aber cool. So kuschelig wie unsere Hunde sind sie nicht, eher glitschig. Spaß machen sie trotzdem: wenn man sie auf die Hand nimmt, kitzeln sie und es sieht fast so aus, als würden sie tanzen.”

Die Würmer bleiben gerne, wo sie Futter finden. Wo es was Gutes und v.a. genügend zu futtern gibt, fühlen sie sich wohl und laufen auch nicht davon. :)

Sollte doch mal der ein oder andere Wurm auf Wanderschaft gehen, dann liegt das vermutlich an einem der folgenden Gründe:

  • Die Kiste wurde gerade gestartet und die Würmer erkunden ihr neues Zuhause: in diesem Fall sollte es nach max. 5 Tagen vorbei sein – das liegt am Umzugsstress, genauer gesagt an den Vibrationen und Erschütterungen während der Reise im Umzugskarton.
  • Die Bedingungen in der Wurmkiste sind nicht optimal. Genauere Infos dazu findest du in der Betriebsanleitung und wenn du da nicht fündig wirst, hilft dir unser Support sehr gerne weiter.

3. Was macht man mit dem Humus?

Aus 10kg Biomüll entsteht etwa 1kg Wurmhumus. Unser Verkaufsschlager, DIE Wurmkiste, liefert in einem halben Jahr etwa 5l Wurmhumus. Das alles kannst du damit machen:

  • Die beste Pflanzenerde für deine Balkon- & Zimmerpflanzen. Hier findest du 6 Gründe warum die Erde aus der Wurmkiste oder dem WormBag besser ist als jede gekaufte Blumenerde.
  • Das beste DIY-Geschenk für Familie, FreundInnen oder Bekannte, die Pflanzen haben – denn Hobbygärtner schwören auf das schwarze Gold aus der Wurmkiste.

Birgits Naschbalkon ist nur 60 cm breit

 

4. Kann die Wurmkiste wirklich IN der Wohnung stehen?

JA! Die kleine Wurmkiste und DIE Wurmkiste sind sogar speziell für den Wohnraum konzipiert worden.
Für die normale Wurmkiste gilt: Dort wo du dich selber gerne länger aufhältst, passt es auch für die Würmer in der Kiste gut. Also im Sommer wäre direkte Sonne zu viel und im Winter wären Temperaturen unter +5 Grad zu kalt. Auch vor Niederschlag soll sie geschützt sein. Die Familienwurmkiste und der WormBag können aufgrund des größeren Volumens während milder Wintern das ganze Jahr draußen stehen, idealerweise vor Regen geschützt.

5. Vertragen sich andere Haustiere mit den Würmern?

Bilder sagen mehr als 1000 Worte:

Fellige Haustiere verstehen sich prächtig mit der Wurmkiste.

…Nur vor Hühnern und Fischen sollten die Würmer bitte geschützt werden. 🤣

 

6. Wie weiß ich, dass es meinen Würmern gut geht?

So überprüfst du ganz schnell und einfach, ob in der Wurmkiste alles OK ist: Es gibt keinen auffallenden Geruch und wenn der obere Biomüll (2-4 cm) weggenommen wird, sollten gleich darunter Kompostwürmer zu finden sein. Wenn du noch etwas weiter gräbst und kleine Kokons und Würmer siehst, ist das perfekt – den Würmern gefällt’s in deiner Kiste.
Der größte Feind der Würmer ist Trockenheit, das ist aber auch schnell mit nassen Kartonschnipsel oder einer Sprühflasche behoben.
Wenn du dich an unsere allgemeinen Empfehlungen hinsichtlich was gefüttert werden darf, Futtermenge und Feuchtigkeitskontrolle hältst, kann nicht mehr viel schief laufen. Ausführliche Informationen dazu findest du in der Betriebsanleitung, die jeder Wurmkistenbestellung beigelegt wird oder hier online abgerufen werden kann.

7. Welche Wurmkiste ist die richtige für mich/uns?

Dazu haben wir für euch eine Checkliste erstellt, die euch bei der Auswahl helfen soll.

8. Was darf in die Wurmkiste und was auf keinen Fall?

In der Betriebsanleitung findet ihr dazu die wichtigsten Infos. Wir arbeiten derzeit an einer sehr ausführlichen Futterliste für unsere Wurmis, an der ihr euch dann bald erfreuen und orientieren könnt. Sobald diese live geht, verlinken wir sie euch natürlich hier.

9. Was machen die Würmer wenn ich im Urlaub bin?

Wie bereite ich die Wurmkiste auf meine Urlaubszeit optimal vor? Wie viel Futter braucht die Wurmkiste in meiner Abwesenheit? Was gibt es im heißen Sommer und im kalten Winter zu beachten?
Die Antworten auf diese Fragen haben wir euch in diesen Videos zusammengefasst:

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Mehr Fragen und die Antworten dazu findest du auf unserer FAQ Seite.

 

10. Kann ich die Würmer auch einfach selbst sammeln?

Theoretisch ja. Praktisch sprechen aber zwei Gründe eher dagegen: Zum einen braucht ihr zum Starten der Wurmkiste um die 500 Würmer, da sammelt ihr schon eine Weile. 😉 Aber sie müssen außerdem der richtigen Gattung angehören: Kompostwurm.

 

Dann bleibt eigentlich nur noch die letzte Frage an Dich: Bist du bereit für die Wurmkiste?

Wir wünschen dir viel Freude beim Kompostieren und fleißige Würmer!

Wurmkompostierung mittels Wurmkiste klingt spannend, aber du hast noch ein paar offene Fragen?
Kein Problem, denn dafür sind wir ja da und wir haben auf (fast) alle (Wurm-)Fragen eine Antwort oder einen Tipp parat!

Wir haben euch zugehört, diese gesammelt und wollen nun mit diesem Beitrag versuchen auf eure 10 häufigsten Bedenken vor dem Wurmkistenkauf einzugehen und diese Fragen zu beantworten.

1. Warum stinkt das nicht? Wie funktioniert die Kompostierung in der Wurmkiste?

In der Wurmkiste muss Luft zirkulieren und Wasser ablaufen können, damit die Kompostierung funktioniert. Für ständige Luftversorgung sorgen die Bewegungen der Würmer und der Mikroorganismen. Sie beginnen mit der Verwertung des Biomülls gleich nach der Fütterung, sind damit auch sehr flott und vermeiden dadurch eine Geruchsentwicklung.

Shia von Wastelandrebel.com sagt dazu: “Früher hatten wir ja einen im wahrsten Sinne des Wortes “stink” normalen Küchenmülleimer. Und der hat auch echt nicht so lecker gerochen. Die Wurmkiste dagegen riecht nach feuchtem Waldboden, also nicht wirklich wahrnehmbar und wenn, dann ganz angenehm.”

2. Würmer in der Wohnung??? Bleiben die Würmer in der Wurmkiste? 🤨

Der ein oder andere mag sich anfangs vor Würmern ekeln. Aber warum eigentlich?
Von den meisten Wurmkistenbesitzern bekommen wir das Feedback, dass sie ihre Haustiere ganz toll oder sogar niedlich finden und gar nicht eklig.

Die beiden Wurmfans Jin (9) und Liam (7) sagen dazu:
“Oma mag die Würmer lieber nicht anfassen. Die meisten Kinder finden unsere neuen Haustiere aber cool. So kuschelig wie unsere Hunde sind sie nicht, eher glitschig. Spaß machen sie trotzdem: wenn man sie auf die Hand nimmt, kitzeln sie und es sieht fast so aus, als würden sie tanzen.”

Die Würmer bleiben gerne, wo sie Futter finden. Wo es was Gutes und v.a. genügend zu futtern gibt, fühlen sie sich wohl und laufen auch nicht davon. :)

Sollte doch mal der ein oder andere Wurm auf Wanderschaft gehen, dann liegt das vermutlich an einem der folgenden Gründe:

  • Die Kiste wurde gerade gestartet und die Würmer erkunden ihr neues Zuhause: in diesem Fall sollte es nach max. 5 Tagen vorbei sein – das liegt am Umzugsstress, genauer gesagt an den Vibrationen und Erschütterungen während der Reise im Umzugskarton.
  • Die Bedingungen in der Wurmkiste sind nicht optimal. Genauere Infos dazu findest du in der Betriebsanleitung und wenn du da nicht fündig wirst, hilft dir unser Support sehr gerne weiter.

3. Was macht man mit dem Humus?

Aus 10kg Biomüll entsteht etwa 1kg Wurmhumus. Unser Verkaufsschlager, DIE Wurmkiste, liefert in einem halben Jahr etwa 5l Wurmhumus. Das alles kannst du damit machen:

  • Die beste Pflanzenerde für deine Balkon- & Zimmerpflanzen. Hier findest du 6 Gründe warum die Erde aus der Wurmkiste oder dem WormBag besser ist als jede gekaufte Blumenerde.
  • Das beste DIY-Geschenk für Familie, FreundInnen oder Bekannte, die Pflanzen haben – denn Hobbygärtner schwören auf das schwarze Gold aus der Wurmkiste.

Birgits Naschbalkon ist nur 60 cm breit

 

4. Kann die Wurmkiste wirklich IN der Wohnung stehen?

JA! Die kleine Wurmkiste und DIE Wurmkiste sind sogar speziell für den Wohnraum konzipiert worden.
Für die normale Wurmkiste gilt: Dort wo du dich selber gerne länger aufhältst, passt es auch für die Würmer in der Kiste gut. Also im Sommer wäre direkte Sonne zu viel und im Winter wären Temperaturen unter +5 Grad zu kalt. Auch vor Niederschlag soll sie geschützt sein. Die Familienwurmkiste und der WormBag können aufgrund des größeren Volumens während milder Wintern das ganze Jahr draußen stehen, idealerweise vor Regen geschützt.

5. Vertragen sich andere Haustiere mit den Würmern?

Bilder sagen mehr als 1000 Worte:

Fellige Haustiere verstehen sich prächtig mit der Wurmkiste.

…Nur vor Hühnern und Fischen sollten die Würmer bitte geschützt werden. 🤣

 

6. Wie weiß ich, dass es meinen Würmern gut geht?

So überprüfst du ganz schnell und einfach, ob in der Wurmkiste alles OK ist: Es gibt keinen auffallenden Geruch und wenn der obere Biomüll (2-4 cm) weggenommen wird, sollten gleich darunter Kompostwürmer zu finden sein. Wenn du noch etwas weiter gräbst und kleine Kokons und Würmer siehst, ist das perfekt – den Würmern gefällt’s in deiner Kiste.
Der größte Feind der Würmer ist Trockenheit, das ist aber auch schnell mit nassen Kartonschnipsel oder einer Sprühflasche behoben.
Wenn du dich an unsere allgemeinen Empfehlungen hinsichtlich was gefüttert werden darf, Futtermenge und Feuchtigkeitskontrolle hältst, kann nicht mehr viel schief laufen. Ausführliche Informationen dazu findest du in der Betriebsanleitung, die jeder Wurmkistenbestellung beigelegt wird oder hier online abgerufen werden kann.

7. Welche Wurmkiste ist die richtige für mich/uns?

Dazu haben wir für euch eine Checkliste erstellt, die euch bei der Auswahl helfen soll.

8. Was darf in die Wurmkiste und was auf keinen Fall?

In der Betriebsanleitung findet ihr dazu die wichtigsten Infos. Wir arbeiten derzeit an einer sehr ausführlichen Futterliste für unsere Wurmis, an der ihr euch dann bald erfreuen und orientieren könnt. Sobald diese live geht, verlinken wir sie euch natürlich hier.

9. Was machen die Würmer wenn ich im Urlaub bin?

Wie bereite ich die Wurmkiste auf meine Urlaubszeit optimal vor? Wie viel Futter braucht die Wurmkiste in meiner Abwesenheit? Was gibt es im heißen Sommer und im kalten Winter zu beachten?
Die Antworten auf diese Fragen haben wir euch in diesen Videos zusammengefasst:

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Mehr Fragen und die Antworten dazu findest du auf unserer FAQ Seite.

 

10. Kann ich die Würmer auch einfach selbst sammeln?

Theoretisch ja. Praktisch sprechen aber zwei Gründe eher dagegen: Zum einen braucht ihr zum Starten der Wurmkiste um die 500 Würmer, da sammelt ihr schon eine Weile. 😉 Aber sie müssen außerdem der richtigen Gattung angehören: Kompostwurm.

 

Dann bleibt eigentlich nur noch die letzte Frage an Dich: Bist du bereit für die Wurmkiste?

Wir wünschen dir viel Freude beim Kompostieren und fleißige Würmer!

Wenn du im Herbst oder Winter mit deiner Wurmkiste startest, freuen sich deine Jungpflanzen im Frühling über frischen Wurmhumus.

Der ideale Zeitpunkt für den Start der Wurmkiste

Blätter rascheln, Frühnebel hüllt die Landschaft ein –  es wird ruhiger in Natur und Garten. Nach der Üppigkeit des Sommers ziehen wir uns gerne zurück in unser Zuhause, werden ein wenig leiser und nehmen uns wieder mehr Zeit für sinnliche Gedankengänge und Beobachtungen. Der Herbst und der herannahende Winter sind die idealen Jahreszeiten, um die Kräfte wieder zu bündeln. Der Jahreskreis schließt sich, womit die Grundlagen für das nächste Frühjahr geschaffen werden. Und so fällt in diese Zeit auch der beste Zeitpunkt für einen Wurmkisten-Start.

Im Herbst ziehen wir uns gerne zurück in unser Zuhause und nehmen uns Zeit für sinnliche Gedankengänge und Beobachtungen.

Möchtest du gleich mit deiner Wurmkiste loslegen?

Zum Onlineshop

Die Wurmkiste im Jahreskreis

Mit Blick auf die Jahreszeiten wird deutlich: Wer im Frühjahr die eigenen Jungpflanzen mit natürlichem Wurmhumus versorgen möchte, sollte im Herbst mit einer Wurmkiste beginnen.

Wurmhumus ist bester natürlicher Dünger. Die Würmer verdauen den Biomüll und beleben diesen mit verschiedensten Mikroorganismen. Dadurch ergibt sich eine optimale Versorgung der Pflanzen. Nicht umsonst wird Wurmhumus auch schwarzes Gold genannt. Damit der Wurmhumus reif ist dauert es meist auch ein paar Monate, deshalb dauert es nach dem Starten der Wurmkiste etwa 4 Monate, bevor die erste Ernte ansteht. Dadurch sind die Herbst- und Wintermonate der optimale Zeitpunkt zum Starten des Wurmkomposter.

Ein Start im Herbst gelingt deshalb auch besonders gut, weil die ausgedehnten Urlaube und Ausflüge des Sommers vorbei sind und man bereit dafür ist, zuhause etwas neues auszuprobieren.

Der Jahreskreis mit der Wurmkiste. Im Herbst starten, im Winter füttern, im Frühling ernten, im Sommer genießen.

Das Indoor-Programm für raue Herbsttage

Draußen ist es nass und nebelig? Der ideale Moment für einen Wurmkisten-Zusammenbau-Nachmittag! Am besten mit der Familie, mit den WG-Freund:innen, den Kindern oder einfach gemeinsam mit den Würmern, die freudig auf den Einzug in ihr neues Zuhause warten.

Die Anleitung studieren, Bretter begutachten, Utensilien bereitlegen… Vielleicht entstehen noch schöne Ideen, um die Wurmkiste persönlich zu gestalten. Um sicher zu gehen, gibt es auch noch unser Video mit genauer Anleitung. Dann kann‘s losgehen! Kleben, Schrauben, Schleifen – und zum Abschluss richtig hübsch machen mit natürlichem Leinöl und – wenn gewünscht – eigenen Akzenten.

Feuchtkalte Tage im Herbst sind ideal für einen gemeinsamen Wurmkistenbau in der Wohnung.

Was passiert da…?

Mit der Wurmkiste zieht ein kleines Ökosystem mit spannenden Bewohnenden ein. Es macht Freude, sich auf diesen Prozess einzulassen, sich Zeit zu nehmen, Neues zu lernen und zu beobachten. Auch wenn Würmer sicher nicht so viel Aufmerksamkeit und Zeit beanspruchen wie andere Haustiere, sollte man die eigene Neugier nicht unterschätzen.

Es kommt nicht selten vor, dass Neo-Wurmeltern minutenlang vor der offenen Kiste verweilen und die fleißigen Mitbewohnenden beobachten. Dieses aneinander gewöhnen ist auch wichtig und bietet eine durchaus sinnliche Erfahrung. Was tut sich da? Wie schaut lebendiger Boden aus? Welchen Geruch hat er? Was ist das für ein Gefühl, wenn ein Wurm am Handrücken herumklettert? Hab’ ich schonmal feuchte Erde gefühlt?  …und wie geht es mir damit? Auch die Würmer brauchen erst ein paar Tage Eingewöhnungszeit, bevor die erste Fütterung erfolgt.

Was passiert da? Der Herbst ist der beste Zeitpunkt, um deine neuen Mitbewohnenden eingehend kennen zu lernen.

Saisonales Futter

Mit einer Wurmkiste lebt man mit den Jahreszeiten und im Herbst fällt wunderbar vielfältiges Futter an: Saftige Apfelreste, frische Erdäpfelschalen, verschiedene bunte Salatblätter, wertvolle Kürbisschalen, die Reste eines herbstlichen Blumenstraußes…

Die Wurmkiste ist eine schöne Begleitung durch die Jahreszeiten. Im Winter holt sie ein Stück Natur ins Haus. Das ersetzt zwar den Garten nicht, bietet aber spannende Erlebnisse und verkürzt die Wartezeit, bis es draußen wieder sprießt und blüht.

Im Herbst gibt es reichhaltiges Futter für die Bewohnenden deiner Wurmkiste

Los geht’s!

Schau dich in unserem Onlineshop um und lerne unsere Wurmkistenmodelle kennen. Bist du noch unsicher, welche Wurmkiste zu deinem Haushalt passt? Dann empfehlen wir dir unsere Checkliste.

Du weißt, dass dein Biomüll in Zukunft in der Wurmkiste landet und sich deine neuen Haustiere darüber freuen werden. Wunderbar, denn: jede Schale, Tee-Rest oder Kaffeesatz, der im natürlichen Kreislauf bleibt, ist wertvoll. Doch hast du alles, was du für einen guten Wurmkisten-Start brauchen wirst? Hier eine Checkliste für dich!

 

1. Die richtige Kiste wählen

Wahrscheinlich bist du dir schon sicher, welche du brauchst. Zwei Fragen sind ausschlaggebend:

Wieviele Personen leben im Haushalt?

Wo soll die Wurmkiste stehen?

Du hast vermutlich schon einen guten Platz für die Wurmkiste ausgesucht, am besten natürlich gleich dort, wo der Biomüll entsteht, damit er ohne Umwege in die Wurmkiste wandern kann. Zum passenden Ort gibt es noch folgende Standort-Empfehlungen:

  • drinnen, in der guten Stube/Küche/Esszimmer/Wohnzimmer… = alle Wurmkistenmodelle und auch der WormBag sind auch für drinnen geeignet
  • draußen, in der warmen Jahreszeit = für alle Modelle möglich. Wirklich empfehlenswert allerdings nur für die Familienwurmkiste und für den WormBag (alle sollten aber auch auf jeden Fall überdacht stehen)
  • ganzjährig draußen = Familienwurmkiste; diese sollte aber unbedingt überdacht sein und geschützt stehen (z.B.: an der Hauswand). Der  WormBag sollte in der Garage oder ähnliches überwintern, da er keine Isolationsfähigkeiten hat.

Wichtig für die Standortwahl: Dort wo es wir Menschen den ganzen Tag gut aushalten würden, ist es auch für die Würmer in der Wurmkiste ideal. Ein schattiger Platz ist zu bevorzugen. Nicht passend wäre ein Balkon mit Mittags- und Nachmittagssonne im Sommer.

2. Selbstbauset oder fertige Kiste?

Hier gibt es zwei Kriterien:

  • Du hast Freude daran, das Zuhause für deine neuen Haustiere selber zusammenzubauen – vielleicht gleich gemeinsam mit deiner Familie, Kindern oder Mitbewohnern. Ihr könnt die Wurmkiste noch nach euren Vorstellungen selber gestalten und bemalen. In der beigelegten Bauanleitung und unseren Video-Anleitungen ist alles Schritt-für-Schritt erklärt und falls es doch Fragen gibt beim Zusammenbauen, sind wir auch für dich telefonisch oder per E-Mail erreichbar. Falls du allerdings denkst “Ich habe keinen Akkuschrauber, und das ist gut so!” ;-) gibt es natürlich auch die Variante: Paket öffnen, auspacken und mit der mitbestellten Wurmpopulation gleich loslegen :-).
  • Natürlich der Preis: die Selbstbausets der Wurmkisten, Wurmhocker und Familienwurmkiste sind natürlich deutlich günstiger. Da wir die Wurmkisten selbst in unserer Werkstatt in Andorf sorgfältig zusammenbauen, nicht “irgendwo” fertigen lassen und dafür auch normale Löhne bezahlen möchten, schlägt sich das natürlich auch im Preis nieder. Und das was davon übrig bleibt, stecken wir ohnehin gleich in neue Wurmkompostierungs-Forschungsprojekte :-).

3. Würmer gleich mitbestellen?

Wenn du eine fertig zusammengebaute Wurmkiste (egal welches Modell) oder den WormBag bestellst, kannst du eine Wurm-Startpopulation auf jeden Fall gleich mitbestellen. Die Würmer können ja nach Erhalt gleich in ihr neues Zuhause einziehen.

Wenn du dich für ein Selbstbauset entschieden hast, sollte zwischen Erhalt der Kiste und dem Zusammenbauen nicht mehr als eine Woche liegen. In dem Fall kannst du die Würmer auch gleich mitbestellen. Das spart natürlich Versandkosten.

Sollte allerdings mehr als eine Woche zwischen Zustellung und möglichen Einzug der Würmer liegen, dann bestelle die Wurmpopulation besser erst, wenn ihr Zuhause bereit ist.

Gut zu wissen: Wenn du eine Wurmkiste bei uns bestellst, sind die Würmer nicht automatisch dabei. Manche Neo-WurmkistenbesitzerInnen erhalten ihre Startpopulation von anderen Wurmkistlern.

4. Hab ich an alles gedacht?

Es ist hilfreich, eine Sprühflasche zu Hause zu haben, um die Wurmkiste mit Wasser zu befeuchten. Beim Start oder wenn du merkst, dass die Wurmkiste zu trocken ist, ist es gut, immer wieder reinzusprühen. Trockener Biomüll wird nämlich nicht gefressen und langfristig würde Trockenheit auch den Würmern schaden. Wenn du Wasser hineinsprühst, kann das Substrat die Flüssigkeit leichter aufnehmen, als wenn man das Wasser einfach nur hineinschütten würde. Ob die Wurmkiste zu trocken oder zu feucht ist, lässt sich leicht über die “Faustprobe” herausfinden.

Für das Selbstbauset solltest du zusätzlich einen Akkuschrauber und etwas Speise-Leinöl aus dem Supermarkt zu Hause haben, damit du gleich mit dem Zusammenbauen loslegen kannst (bei dem Selbstbauset der Familienwurmkiste ist das Leinöl nicht notwendig).

Wenn du gleich für die nächsten 6-12 Monate vorsorgen möchtest, kannst du bei deiner Wurmkistenbestellung gleich ein zusätzliches Nachrüstset mit 5 Hanfmatten dazunehmen. Eine Hanfmatte reicht für ca. 1-2 Monate. Spätestens dann hat sie als Kinderstube ausgedient und die Würmer haben sie vermutlich auch schon angeknabbert. Du kannst die zerfledderte Hanfmatte einfach etwas zerpflücken und in der Wurmkiste lassen. Biomüll wieder ganz normal weiterfüttern und eine neue Hanfmatte oben drauf legen. 1 Hanfmatte und 1 Mineralmischung (reicht für ca. 12 Monate) sind bei der Kistenbestellung ohnehin enthalten.

5. Wie wird die erste Zeit mit den neuen Haustieren?

Am Anfang brauchen die Wurmis noch etwas Eingewöhnungszeit. Das Substrat, in dem sie geliefert werden ist gleichzeitig auch Futter für sie.

Die erste Biomüll-Fütterung ist am 3. Tag, nachdem sie in die Wurmkiste eingezogen sind. Am Anfang ist die notwendige Futtermenge auch wirklich gering: 1 Esslöffel bis max. 1 kleine Tasse pro Tag. Zu Beginn ist allerdings wirklich wichtig, die Würmer und die Mikroorganismen nicht zu überfordern und mit kleinen Mengen zu starten. Aber das wird sich rasch ändern 😊.

Innerhalb von 6 Monaten verspeisen die Würmer, gemeinsam mit den Mikroorganismen, dann bis zu 500g (normale Wurmkiste bzw. Wurmhocker), 1000g (Familienwurmkiste) oder sogar bis zu 2000g (WormBag) pro Tag.

Es macht große Freude, die Wurmkiste und ihre Bewohner zu beobachten. Es ist auch wichtig, in Kontakt zu bleiben. Auch wenn sich die Wurmkiste langsam vom aufregenden neuen Forschungsobjekt zum lebendigen Einrichtungsgegenstand wandelt, ist es gut, immer wieder mal ausgiebig reinzuschauen um Veränderungen wahrzunehmen und ggf. frühzeitig reagieren zu können.

Nach circa 3 Monaten entsteht dann auch zum ersten Mal Wurmtee, den man zum Gießwasser für die Pflanzen beimischen kann. Und nach 6 Monaten wird man auch mit der ersten Humus-Ernte belohnt  😊.

Falls noch Fragen offen sind, schau mal bei den FAQs vorbei!

Wir wünschen dir viel Freude mit deiner Wurmkiste und deinen neuen Haustieren.

Für’s Büro ist die Wurmkiste ideal geeignet. Erstens fällt viel vom Lieblingsessen der Würmer (Tee, Kaffee, Papier) an, zweitens ist ein Garten mit Kompostmöglichkeit o.ä. in Büros extrem selten, drittens wird für Gewerbebetriebe oft nicht mal eine Biotonne angeboten und zuguterletzt sind die Würmer bei Kolleg:innen und Kund:innen nette und interessante Sympathieträger. Aber lass uns von vorne beginnen.

 

Mit diesen 8 Gründen überzeugst du dein Team von der Büro-Wurmkiste

  1. Oft gibt es in Büros keine Möglichkeit, die Bioabfälle getrennt zu sammeln – deshalb landen sie häufig im Restmüll. Das bedeutet vergeudete Ressourcen und wirkt sich schließlich negativ auf die Umwelt und das Klima aus.
  2. Kaffeesatz, Teebeutel, Bananenschalen, Apfelreste, Obst- und Gemüseschalen, Zeitungspapier … vieles von dem, was im Büro als biologischer Reststoff anfällt, ist ideales Wurmfutter.
  3. Angst vor Geruch? Eine funktionierende Wurmkiste riecht nach Waldboden.
  4. Eine Wurmkiste hat positive Effekte auf die Ernährung im Büro: Schließlich will man ja Futter erzeugen. Da liegt der Griff zu Obst und Gemüse näher als zum Schokoriegel.
  5. Wurmkisten sind gut für die Kommunikation! Probiere es aus und frage deine Kolleg:innen, was sie von einer Wurmkiste halten. Das Thema wird euch über Tage begleiten. ;)
  6. Perfekte Büro-Haustiere: Wenn man es schafft, eine Topfpflanze regelmäßig zu gießen und sie bereits einige Zeit überdauert, kommt man in der Regel auch mit einer Wurmkiste gut zurecht. Sicherlich brauchen sie etwas Aufmerksamkeit, doch das Gassi-Gehen bleibt mit Gewissheit aus. Ebenso überstehen sie 2 Wochen Futterpause ohne Probleme.
  7. Wurmkisten-Meditation: Wir haben schon Zuschriften bekommen, dass manche – statt der Zigarettenpause – zur Wurmkiste gehen, den Deckel öffnen und den Anblick der gemächlichen Fleißigkeit genießen.
  8. Falls es das jetzt noch überhaupt braucht als weiteres Argument für Vorgesetzte: Hier wird rund um die Uhr – und ganz ohne Überstundenzuschlag – gearbeitet.

 

Ein Erfahrungsbericht zur Büro-Wurmkiste von Gesa aus Hamburg:

„Wir haben die Wurmkiste im Büro stehen. Dort landet ein Großteil des Kaffee- und Teesatzes, den die Mitarbeitenden verbrauchen. Zusätzlich noch Obstreste und Schalen, und manchmal noch ein bisschen geschreddertes Papier. Jetzt nach 5 Monaten bekommen die Würmer ca. 10 große Teesiebe voll schwarzem Tee, 4-5 Teebeutel und ca. 10 Kaffeefilter mit Kaffeesatz in der Woche, plus ein bisschen Obst. Die Kiste steht in der Küche. Kein Geruch und nix mit Fliegen, von Anfang an. Die Population ist ziemlich gewachsen, teilweise sind es echt dicke Würmer und viele kleine dünne junge Würmer. Die werden einfach ein Mal am Tag gefüttert, fertig. Scheint ihnen auch nicht zu einseitig zu sein die Kost. Die Hanfmatte ist schon verschwunden, und unter dem Korb ist eine fette Schicht Humus entstanden. Ernten wollen wir das erste Mal sobald es etwas wärmer wird und der Frühling beginnt…

Die Mitarbeitenden finden es lustig, und wenn mal Kund:innen zu Besuch kommen zeigen wir sehr gerne unsere kleinen Helfer.

 

Bürowurmkiste in Hamburg im Betrieb. Fügt sich gut in den Büroalltag ein und ist sehr unauffällig.

 

Lieber einen fertigen Bausatz für eine Wurmkiste kaufen, oder recherchieren und alles selbst machen?

In unseren Wurmkisten stecken viele Jahre Erfahrung, Weiterentwicklung und Wissen, allerdings  ist nicht alles auf den ersten Blick ersichtlich und der Preis erscheint vielleicht etwas hoch. Um euch die Entscheidung zu erleichtern, haben wir beschlossen die Vorteile einer gekauften Wurmkiste für euch zusammen zu fassen.
Vorweg: Unser Ziel ist es, möglichst viele Menschen von der Wurmkompostierung zu überzeugen. Wir wollen damit nicht superreich werden, aber nachhaltig wirtschaften und wachsen können.

 

Fair und nachhaltig handeln

  • Unsere Wurmkisten werden von Hand in Österreich gefertigt, teils in Zusammenarbeit mit integrativen Betrieben (TeamWork in Linz und Lebenshilfe Eggerding)
  • Wir produzieren ein grünes Produkt, bei dem die respektvolle Beziehung zwischen Mensch, Tier und Erde im Mittelpunkt aller Bemühungen steht. Dementsprechend übernehmen wir als Unternehmen Verantwortung und achten auf unseren ökologischen Fußabdruck. Eine ressourcenschonende Produktion und optimierte Transportwege stellen wichtige Eckpfeiler unseres Handelns dar. Die sorgfältige Auswahl unserer Materialien und der verantwortungsvolle Umgang mit Rohstoffen sind für uns Ehrensache.
  • Die nachhaltige Qualität ist uns ebenso wichtig wie die fairen Bedingungen für unsere Mitarbeiter:innen, Partner:innen und die Würmer. Faire Entlohnung, Sicherheit am Arbeitsplatz und Wurmwohl stehen im Vordergrund.
  • Wir haben viel getestet und weiterentwickelt, um euch eine Wurmkiste anzubieten, die funktioniert, auf die Würmer optimal abgestimmt und dicht ist. Es handelt sich hier nicht einfach um eine Holzkiste, in der Würmer kriechen. Der Aufbau ist komplexer, als es auf den ersten Blick scheint und wir wissen, dass unsere Wurmkiste bei korrekter Handhabung viele Jahre Freude bereitet.
  • Wir stecken viel Energie in Dinge, die wir gerne tun: Unser geballtes Wissen stellen wir auf verschiedensten Wegen zur Verfügung. Auf unserer Website, auf Youtube, Instagram, Facebook und natürlich in der Betriebsanleitung, die deiner Wurmkiste beiliegt, teilen wir unseren Erfahrungsschatz rund um Wurmkisten und Wurmkompostierung. Wir entwickeln unser Wissen und unsere Produkte ständig weiter und teilen neue Erkenntnisse mit unserer Community.
  • Support inklusive: Darüber hinaus stehen wir auch bei spezifischen Fragen zur Verfügung und setzen uns dafür ein, jede Kiste optimal zum Laufen zu bringen. Sei es bei Bedenken vorab oder bei Fragen zur Kiste, wenn sie schon im Betrieb ist: Wir gehen individuell auf alle Anfragen ein und bemühen uns, für jedes Problem die passende Lösung zu finden.

 

Lösungen für Selber-Macher:innen

Das Thema Support bildet auch gleich die Überleitung zur zweiten eingangs erwähnten Frage. Sollen wir ambitionierte Selbermacher:innen dabei unterstützen, ihre eigenen Wurmkisten? Wir haben hin und her überlegt… und uns dann aus gutem Grund dagegen entschieden. Wir wissen aus eigener Erfahrung, wie schwer es ist, eine Wurmkiste zu bauen, die dicht ist, die zuverlässig arbeitet und an der man lange eine Freude hat. Wenn ihr Zeit und Lust habt selbst zu experimentieren, findet ihr auf Youtube unzählige Videos zum Bauen von Wurmkisten. Lasst euch inspirieren. Eine Wurmkiste ist ein kleines Ökosystem mit unzählig vielen verschiedenen Abläufen und komplexen Zusammenhängen, da muss vieles bedacht und auch ein wenig experimentiert werden. Wir haben nun schon einige Jahre Erfahrung sammeln können und für die handwerklich geschickten Sparfüchse unter euch das Selbstbauset entwickelt. Mit diesem bekommt ihr von uns alle Teile, die es zum Bau einer zuverlässigen Wurmkiste braucht. Ihr profitiert ihr von unserem Trial & Error, dürft aber selbst aktiv werden.

Aber jetzt zum Preisvergleich

Du bist dennoch davon überzeugt, dass du mit deiner eigenen Konstruktion bares Geld sparen kannst? Dann könnte dich unsere Tabelle interessieren. Nachfolgend findest du eine Kosten- und Zeitaufstellung für das Selberbauen einer Wurmkiste mit Material aus dem Baumarkt.

Wurmkiste selber bauen

Preis in € Zeit in h
Recherche Bauplan im Internet 2,00
Holzzuschnitt im Baumarkt 65 1,00
Kunststofftasse (nur online erhältlich) inkl. Versand 18 0,50
Kleinbauteile (Scharniere, Schrauben, Bodenpads, Vlies, Schnur,…) 10 0,50
Dichtungsband (in der 6m Packung) 7 0,25
Hanfmatte (gibt’s nur als Großpackung) 8 0,25
Kalk und Gesteinsmehl (im 7kg Sack erhältlich) 15 0,25
Kleinwerkzeug (Bits, Messer, Bohrer, Schleifpapier,…) 15 0,50
Teile vorbereiten (Bohren, Tackern, Zuschneiden,…) 1,50
Summe 138 € 6,75 h
Tacker zum Schließen der Luftlöcher (inkl. Klammerl) 20 0.25

Wurmkiste kaufen bei Wurmkiste.at

Das Selbstbauset für die Wurmkiste ist bei uns für 179,– erhältlich, Der Aufbau nimmt maximal 2 Stunden in Anspruch. Du bezahlst also ein bisschen mehr, als wenn du selbst aktiv wirst, bekommst aber eine garantiert zufriedenstellende Lösung und den Kundenservice obendrein. Noch budgetfreundlicher wird es übrigens mit unserer kleinen Wurmkiste, die gibt’s bereits für 139,–

Wie auch immer du zu letztendlich deiner Wurmkiste kommst – schön, dass du dich für diesen Weg entschieden hast. Wir wünschen dir viel Freude beim Kompostieren und fleißige Würmer!

Erfahre mehr über unsere Produkte

Du fragst dich, ob die Wurmkiste in deinen Haushalt passt, hast aber noch Zweifel? Hier findest du 10 gute Gründe, warum eine Wurmkiste einfach Sinn macht:

 

1 Hol’ den Biomüll aus der Restmülltonne!

Während Menschen auf dem Land gewohnt sind, ihre Bioabfälle auf dem hauseigenen Kompost zu entsorgen oder gar eine kostenpflichtige Biotonne nutzen, stehen vor allem Menschen in Großstädten häufig vor dem Problem, keine andere Option zu haben, als den Biomüll über den Restmüll zu entsorgen. Die nachfolgende Aufarbeitung in einer Müllverbrennungsanlage ist nicht nur immens energieintensiv, sondern vernichtet auch wertvolle Nährstoffe, die eigentlich dem Boden rückgeführt werden sollten.

2 Aus unnötigem Müll entsteht etwas Wertvolles…

Mit einer Wurmkiste schaffst du dir selbst ein Bewusstsein, wie aus „unnötigem Müll“ etwas sehr Wertvolles entsteht – Humus, das Ausgangsmaterial für unser Obst und Gemüse. Gesunde Böden sind die Grundlage unserer Nahrungsmittelversorgung. Du führst dir vor Augen, wie viele deiner Lebensmittel verderben und kannst dein Einkaufsverhalten optimieren.
Manche Wurmkistenbesitzer:innen planen beim Einkauf gleich für die kleinen Mitbewohner mit: Sie greifen beim Einkaufen zu mehr Obst und Gemüse und ernähren sich dadurch gesünder.

3 Wunderwerk Nährstoffkreislauf

Du lebst in einer Stadt fernab der Natur? Mit einer Wurmkiste holst du dir ein kleines Ökosystem nach Hause. Das spielerische Erleben des natürlichen Nährstoffkreislaufs und anderer komplexer Zusammenhänge aus der Natur ist für große und kleine Wurmfans eine spannende und vor allem lehrreiche Erfahrung. Kinder, die das Füttern der Würmer übernehmen, lernen nebenbei, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen.

4 Stelle deinen eigenen Dünger her

Die Endprodukte der Wurmkompostierung, der Wurmhumus und Wurmtee, sind perfekte Pflanzendünger und sollten als solche auch verwendet werden. Warum regelmäßig Dünger für Gemüse und Zimmerpflanzen kaufen, wenn man diesen mit seinen Abfällen auch kostenlos herstellen kann?
Wurmhumus verfügt über die Eigenschaft Wasser gut zu speichern, des Weiteren enthält dieser eine Vielzahl von Mikroorganismen, die sich positiv auf das Pflanzenwachstum und die Pflanzengesundheit auswirken. Weiters ist, im Gegensatz bei Verwendung von Flüssigdüngern, ein Überdüngen mit Wurmhumus nicht möglich. So entstehen in einer Wurmkiste aus 80 – 200 Litern Biomüll etwa 15 – 30 Liter Wurmkompost.

5 Pflanzen vorziehen wie von selbst

Du riechst bereits den Frühling und kannst die Gartensaison kaum erwarten? Warum ziehst du nicht schon ein paar Pflänzchen vor, natürlich aus eigenen Samen! Die Kerne von Kürbis, Paprika, Tomaten und Chili fangen in der Wurmkiste ganz von selbst zu sprießen an.
Also: Wirf die Kerne eines samenfesten Gemüses einfach in die Kiste und warte ab. Nach einiger Zeit erlebst du dein grünes Wunder. Auch geeignet für Exoten: Ein selbstgezogener Mango- oder Avocadobaum eignet sich als tolles Geschenk für jeden Anlass.

6 Geld sparen

Dank dieser Wunderkiste musst du kein Geld mehr für Dünger und Komposterde ausgeben; und das schwere Schleppen der Erdsäcke sparst du dir auch. Die Biotonne – oft gebührenpflichtig – entfällt in Zukunft ebenso.

Bist du knapp bei Kasse und hast Panik vor den vielen Geburtstagen die bevorstehen? Verschenke doch Wurmhumus! Abgepackt in einem Einmachglas mit schöner Schleife herum ist das ein wunderbares DIY-Geschenk, das Pflanzenfans begeistern wird. Auch selbstgezogene Topfpflanzen bringen Freude. Nerdwissen: Wurmkompost wird „schwarzes Gold“ genannt und ist mehr wert als Erdöl.

7 Interessante Haustiere

Du leidest an einer Tierhaarallergie? Bist an Wochenenden oft unterwegs? Hast keinen Auslauf oder Garten? Kein Problem! Würmer sind sehr genügsame Tiere. Falls einige Tage keine Futterzugabe erfolgt, stellt dies kein Problem dar. Du verreist für 2,5 Wochen?
Gib den Würmern Futter für etwa eine Woche im voraus, befeuchte alles ein wenig und füge Papierschnipsel hinzu. Solange du deinen Würmern eine Postkarte schickst, bleiben sie glücklich!

8 Ein vielseitiges Möbelstück

Mit einer Wurmkiste produzierst du nicht nur wertvollen Dünger und sparst CO2 ein – Du besitzt auch eine stylische Sitzgelegenheit! Du hast spontanen Besuch? Dank der Parkettrollen kann sich dieser auch sitzend in der Wohnung bewegen. Weiters dient die Wurmkiste auch als Fußhocker, spontane Bügelfläche, Buchabstellplatz, Katzenlieblingsplatz und vieles mehr!

©Theresa Donath

9 Eine gute Investition

Du lebst umweltbewusst, Regionalität ist dir wichtig? Uns auch! Von Oberösterreich aus arbeiten wir von Hand und mit viel Liebe und Herzblut an unseren Produkten. Wir sind Klimabündnis Betrieb, kooperieren mit integrativen Betrieben, achten auf die Produktionsbedingungen unserer Rohstoffe und dass es unseren Mitarbeiter:innen (den menschlich und den tierischen) an nichts fehlt. Kaufst du bei uns, finanzierst du nicht den neuen Sportwagen eines Konzernchefs mit, sondern erlaubst uns, unsere Ideen weiterzuentwickeln und eine Unternehmenskultur zu etablieren, in der faire und ehrliche Rahmenbedingungen zum Standard gehören.

10 Der spontane Eisbrecher (!)

Noch nicht überzeugt? Wie wäre es damit: Du hast ein Date bei dir und willst die angespannte Stimmung auflockern? Setze die Person auf den Hocker und lass sie/ihn erraten, was sich darin befinden könnte. Deine geräusch- und geruchlosen Mitbewohner sind die perfekten „Wingmen“ und lassen dich als experimentierfreudigen Menschen gleich viel interessanter wirken.
Wir garantieren: Es wird keine Party und kein Familientreffen mehr geben, ohne dass nach den Würmern gefragt wird. 😁

Denkst du bereits darüber nach, deinen Haushalt um eine Wurmkiste zu erweitern, bist aber noch unsicher? Hier sind 6 gute Gründe, die für eine Wurmkiste sprechen!

 

1. Dein Biomüll wird zur Bio-Ressource und ist was wert!

Während es Menschen auf dem Land gewohnt sind, ihre Bioabfälle auf dem hauseigenen Komposthaufen zu entsorgen oder eine (oft kostenpflichtige) Biotonne nutzen, stehen die Leute in Großstädten häufig vor dem Problem, keine andere Option zu haben, als ihren Biomüll im Restmüll zu entsorgen.
Die daraus resultierende Verwertung in einer Müllverbrennungsanlage ist nicht nur sehr energieintensiv, sondern vernichtet auch wertvolle Nährstoffe. In der Wurmkiste bleiben Bioabfälle Teil des natürlichen Kreislaufs. Deine Bioabfälle sind kein Müll, sondern eine Ressource!

2. Eine einfache Möglichkeit, nachhaltiger zu leben

Die Wurmkiste ist aktiver Umwelt- und Klimaschutz. Bioabfälle werden dort aufgewertet, wo sie anfallen und müssen nicht von A nach B transportiert werden. Besonderer Vorteil: CO2 wird wieder im Boden gebunden.

Eine Wurmkiste verändert die Sicht auf Bioabfälle. Sowohl Klein als auch Groß kann  spielerisch den Nährstoffkreislauf und weitere komplexe Zusammenhänge aus der Natur beobachten. Übernehmen Kinder etwa das Füttern der Würmer, lernen sie Verantwortung zu übernehmen. Ein bewusster Umgang mit Lebensmittel wird in den Lebensalltag integriert. Die Würmer lieben zwar Bio, kommen aber auch mit konventionellen Obst- und Gemüseresten gut zurecht. Sprichwörtlich: Man erntet, was man füttert :-)

3. Das perfekte Haustier für Allergische und Reisende

Du bist am Wochenende oft unterwegs? Du leidest an einer Tierhaarallergie? Hast keinen Auslauf oder Garten? Deine Kinder wünschen sich ein Haustier aber Katze/Hase/Hund sind zu aufwändig?

Kein Problem! Würmer sind sehr genügsame Tiere. Falls einige Tage keine Futterzugabe erfolgt, stellt das kein Problem dar. Die Pflege der Wurmkiste macht vielleicht mehr Aufwand als beispielsweise eine Topfpflanze, ist aber deutlich weniger umfangreich als bei einer Hauskatze.

Du verreist für 2,5 Wochen? Gib den Würmern Futter für etwa eine Woche im Voraus, befeuchte alles ein wenig und füge Papierschnipsel hinzu. Solange du deinen Würmern eine Postkarte schickst, bleiben sie glücklich!

4. Dünger selber machen und das perfekte Geschenk

Die Endprodukte der Wurmkompostierung, also Wurmscheiße (Humus) und Wurmtee, sind perfekte Pflanzendünger. Dabei sparst du auch noch Geld und musst keinen teuren Dünger nach Hause tragen. Das Volumen der Bioabfälle reduziert sich in der Wurmkiste auf 1/10. So werden aus 100 kg Bioabfall 10 kg wertvoller Wurmhumus. Die Ernte fällt zweimal jährlich an.

Wurmhumus ist lebendiger Dünger, verbessert die Kommunikation im Boden und speichert wunderbar die Feuchtigkeit im Boden. Er enthält eine Vielzahl an Mikroorganismen, die sich positiv auf das Pflanzenwachstum und die Pflanzengesundheit auswirken.

Du brauchst auch keine Biotonne mehr, die oft gebührenpflichtig ist. Du bist knapp bei Kasse und hast Panik vor den vielen Geburtstagen, die bevorstehen?
Oder verschenke Wurmhumus, abgepackt in einem Einmachglas mit schöner Schleife herum – persönlicher geht es kaum! Auch selbstgezogene Topfpflanzen machen jedem eine Freude. Sogar Exotisches ist möglich! Ein perfektes Geschenk für jeden Anlass ist ein selbstgezogener Mango- oder Avocadobaum. Und ganz nebenbei -> Wurmkompost wird auch schwarzes Gold genannt und ist mehr wert als Öl.

5. Schluss mit Small-Talk! Das Möbelstück mit Gesprächsgarantie

Mit einer Wurmkiste produzierst du nicht nur wertvollen Dünger und sparst CO2 ein – Du besitzt auch eine stylische Sitzgelegenheit! Du hast spontanen Besuch? Dank den Parkettrollen kann sich dieser auch sitzend in der Wohnung herum bewegen. Gerne dient die Wurmkiste auch als Fußhocker, spontane Bügelfläche, Buchabstellplatz, Katzenlieblingsplatz und vieles mehr!

Du hast ein Date und ihr braucht einen Eisbrecher? Setze die Person auf den Hocker und lass sie/ihn erraten, was sich darin befinden könnte. Deine wurmigen Mitbewohner sind zwar geräusch- und geruchlos, aber sie stehen sicher oft im Mittelpunkt. Es wird keine Party und kein Familientreffen mehr geben ohne dass nach den Würmern gefragt wird. Ehrlich!

6. Eine gute Investition für dich und für uns

Du lebst umweltbewusst und achtest auf Regionalität? Wir auch! Wir sind ein Betrieb im Herzen Oberösterreichs und arbeiten mit viel Liebe und Herzblut an unseren Produkten. Wir beziehen Ökostrom, arbeiten mit einem integrativen Partnerbetrieb zusammen, halten Vorträge an Schulen und vieles mehr. Kaufst du bei uns, finanzierst du nicht den neuen Sportwagen eines Konzernchefs mit, sondern erlaubst es uns, unsere Ideen weiterzuentwickeln.