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Eure Wurmkisten haben Müll gesammelt. Nein, keinen Biomüll. Darin sind wir ja schon Profis. 😉 Diesmal haben sich die Wurmkisten sogar um Dosen, Flaschen und Zigarettenstummel gekümmert. Ein Scherz? Nein… nur um die Ecke gedacht.

 

Im November 2021 haben wir den Clean Friday ausgerufen und groß angekündigt: “Jede bestellte Wurmkiste von 26.11 bis 29.11. sammelt eine Stunde lang Müll.”
Die Wurmkiste ist auch in seinen Versprechen nachhaltig, aber den Beweis für das Cleanup sind wir euch noch schuldig…. bis jetzt.

Eure Clean-Friday-Bestellungen haben über den Verein Green Heroes im April eine Müllsammel-Aktion für Jugendliche aus einkommensschwachen Familien in Wien gesponsert.

Hier könnt ihr euch ein Bild davon machen, wie das ausgesehen hat:

 

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Für Green Heroes ist es immer wieder spannend zu sehen und hören, wie die Jugendlichen auf den Müll reagieren. Sie haben daher sogar ein paar Statements von der Müllsammel-Aktion zukommen lassen:

 

„Das sieht so aus, als hätten die Leute den Müll extra liegen gelassen damit wir ihn aufheben.“

“Es liegen überall Zigarettenstummel, als wäre die Natur ein Aschenbecher.“

“Ich habe sogar Dosen aus dem Wasser gefischt, mir tun die Fische leid.“

“Ich wusste gar nicht, dass in Wien so viel Müll rumliegt.“

zwei jugendliche heben müll vom boden auf

Was heißt das jetzt alles in Zahlen?

Die 60 Müllsammel-Stunden wurden von insgesamt 29 Jugendlichen und 2 Lehrkräften geleistet und dabei von den Green Heroes gecoacht, was richtige Mülltrennung und Müllvermeidung angeht. 

 

Die aussagekräftigen Ergebnisse:

  • 27kg Müll 
  • 100 Dosen 
  • 25 PET Flaschen 
  • 16 Glasflaschen 
  • 4750 Zigarettenstummel 

Vielen Dank an Green Heroes für eure wundervolle Arbeit und Initiative Jugendliche für den Umweltschutz zu begeistern!

Martin und Georg sind die Kapitäne vom Futterkutter. Das ist ein Lastenfahrrad, das – zum Bistro umgebaut – die kulinarische Landschaft Innsbrucks bereichert. Auf der Speisekarte: Gerichte aus aller Welt, zubereitet aus regionalen und saisonalen Zutaten. Was der Umwelt gut tut, nährt auch den Körper auf gesunde Weise. Der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen ist für die beiden selbstverständlich, da passt der WormBag perfekt ins Konzept: Speisen im Pfandglas, traditionell der Löffel aus Metall statt Plastik. Die Vision: Müll vermeiden wo es geht oder gar nicht erst entstehen lassen – mit eigener Kompostierung schließt sich dieser Kreis.
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Was passt rein?

In diesem Komposter fressen bis zu 4.000 Kompostwürmer täglich bis zu 2 kg Lebensmittelabfälle. Ideal für kleine Restaurants wie uns, für große Haushalte oder alle Menschen, die nach einer einfachen Lösung für die Gartenkompostierung suchen. Du kannst den WormBag in der Garage, im Keller, geschützt im Garten oder drinnen im Abstellraum platzieren.

Oben Biomüll rein, unten Erde raus – Kompostieren darf einfach sein!

Die große Öffnung oben wird von einem Rundum-Reißverschluss geschlossen. Obst- und Gemüsereste wandern direkt vom Behälter in den WormBag hinein, in regelmäßigen Abständen gibt’s noch Papier und Mineralmix dazu. Super alltagstauglich für uns und ein Schritt näher an unserer Vision: Als Restaurantbetreiber so wenig Müll wie möglich produzieren!

Den Wurmkompost sammeln wir ganz easy nach Bedarf. Das geht so einfach, man braucht dazu eigentlich keine Anleitung. An der Unterseite entfernst du eine Klappe mit Klettverschluss, öffnest eine Kordel und holst genau so viel Erde raus, wie du brauchst. Aus 700kg Biomüll entstehen im Laufe des Jahres etwa 70kg feiner Humus, mit dem dann das Gemüse im Beet gedüngt wird. Kreislaufwirtschaft, wie sie sein soll!

Unaufregende, stabile Konstruktion, die Sinn macht

Ja, der WormBag ist nicht so fesch wie die hölzerne Wurmkiste. Er besticht aber durch sein robustes Material. Das Gewebe lässt Luft hinein und überschüssige Feuchtigkeit hinaus. Würmer und Kompost können atmen, unerwünschte Gäste wie Ratten und andere Nagetiere haben aber keine Chance. Der Leichtmetallrahmen hält einer vollen Belastung (etwa 60kg) dauerhaft stand.

Die Formgebung des WormBag respektiert das natürliche Ökosystem der Kompostwürmer. Würmer halten sich bevorzugt dort auf, wo es Futter gibt, das ist in den oberen Schichten. Die Trichterform des WormBag komprimiert den fertigen Kompost nach unten, wo du ihn ganz einfach über eine Öffnung entnimmst. Die Würmer schmatzen oben weiter und werden durch die Entnahme nicht gestört. Das Kompostgut rutscht danach wieder nach unten, die Würmer wandern hinauf zum Biomüll – der Kreislauf beginnt von vorne.

 

 

 

Facts zum WormBag

Der WormBag ist eine gute und kostengünstige Alternative zur Wurmkiste. Besonders für Haushalte, die manchmal mehr und manchmal weniger Biomüll zu verwerten haben, ist er durch seine Größe optimal.

Insgesamt können bis zu 4000 Kompostwürmer in dieser Wurmfarm leben und täglich den Biomüll von 1 bis 6 Personen verwerten, das entspricht einer Menge von bis zu 2kg täglich. Wenn bei dir mehr anfällt, kannst du mehrere WormBags nebeneinander stellen.

Du startest deinen WormBag mit etwa 500 Kompostwürmern. Im Wurmkiste.at Onlineshop findest du einen auf Wurmkomposter abgestimmten Start-Mix, in dem Kompostwürmer (eisenia foetida, andrei und hortensis) gemeinsam mit Startsubstrat und lebendigen Mikroorganismen enthalten sind.

Willkommen beim Futterkutter

Wir servieren euch frisch gekochtes, gesundes und abwechslungsreiches Mittagessen von unseren Lastenfahrrädern. Außerdem könnt ihr euer Mittagessen auch bei uns in der Kutterküche in der Ing-Etzel-Straße 3 abholen.

Wir freuen uns auf euch! Martin & Georg

https://www.futterkutter-innsbruck.at/

 

 

Schau dir den WORMBAG im Shop an

Der WORMBAG

Der WormBAG – funktionaler Komposter

129,00 €

Geht’s den Würmern gut? Haben sie die Bananenschale schon gefressen? Schlafen sie gerade oder gibt’s eine Wurm-WG-Party? Ein Blick durch das Sichtfenster der Wurmkiste gibt Antwort auf diese Fragen.

Was passiert in meiner Wurmkiste?

Da ziehen 500 neue Lebewesen in die Wohnung ein. Sie fressen Müll und leben in einer Holzkiste. Das weckt unsere Neugierde! Vor allem Kinder würden in den ersten Wochen mit dem neuen Komposter in der Küche bevorzugt alle paar Minuten nachschauen, was sich im Inneren der unscheinbaren Kiste regt. Nur leider gefällt das den Bewohnenenden des Wurmkomposters so gar nicht! Du hast vielleicht schon entdeckt, dass beim Öffnen des Deckels Aufregung herrscht: Die Würmer verkriechen sich rasch unter dem Biomüll und suchen Schutz vor dem Tageslicht.

Kompostwürmer suchen den Schutz der Dunkelheit

Würmer sind immens lichtscheue Wesen. Sie sind sehr sensibel auf UV-Strahlung, weil für sie die Sonne unmittelbar mit der Gefahr des Austrocknens in Verbindung steht. Sobald es hell ist, suchen sie schleunigst den Schutz in der Dunkelheit. 💚 Wurmwohl liegt uns am Herzen, deshalb wollen wir ihnen diesen Stress sparen. Da wir aber wissen, dass es immer wieder neugierige Wurmeltern gibt, und vor allem Kinder gerne nachsehen, was die Wurmis treiben, haben wir uns diese besondere Wurmkiste mit einem kleinen Sichtfenster in Apfelbutzform ausgedacht. 🍎 Dieses Sondermodell entsteht in Zusammenarbeit mit einem integrativen Betrieb in unserer Werkstatt in Oberösterreich aus verzugsfreiem 3-Schicht Fichtenholz.

DIE Wurmkiste mit Apfelbutz

Die Sichtfenster-Wurmkiste gleicht im Aufbau und der Bedienweise unserem Standardmodell DIE Wurmkiste.

Dieser Komposter eignet sich für Haushalte mit 1-3 Personen und kann täglich etwa 500g Küchenabfälle aufnehmen.

 

Zwei mal im Jahr wird der fertige Kompost – nährstoffreicher Wurmhumus – geerntet. Aus 100kg Biomüll entstehen so etwa 10kg feiner Humus, mit dem du deine Zimmerpflanzen oder das Gemüse auf dem Balkon düngst.

Du startest deine Wurmkiste am besten mit 500 Kompostwürmern. In unserem Onlineshop findest du einen auf unsere Wurmkomposter abgestimmten Start-Mix, in dem Kompostwürmer (eisenia foetida, andrei und hortensis) gemeinsam mit Startsubstrat und lebendigen Mikroorganismen enthalten sind. Damit beginnst du deinen nachhaltigen Kompostier-Alltag in der Küche ganz unkompliziert und kannst den Würmern schon bald durch das kleine Apfelfenster beim Schmatzen zuschauen.

 

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Eure Wurmkisten haben Müll gesammelt. Nein, keinen Biomüll. Darin sind wir ja schon Profis. 😉 Diesmal haben sich die Wurmkisten sogar um Dosen, Flaschen und Zigarettenstummel gekümmert. Ein Scherz? Nein… nur um die Ecke gedacht.

 

Im November 2021 haben wir den Clean Friday ausgerufen und groß angekündigt: “Jede bestellte Wurmkiste von 26.11 bis 29.11. sammelt eine Stunde lang Müll.”
Die Wurmkiste ist auch in seinen Versprechen nachhaltig, aber den Beweis für das Cleanup sind wir euch noch schuldig…. bis jetzt.

Eure Clean-Friday-Bestellungen haben über den Verein Green Heroes im April eine Müllsammel-Aktion für Jugendliche aus einkommensschwachen Familien in Wien gesponsert.

Hier könnt ihr euch ein Bild davon machen, wie das ausgesehen hat:

 

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Für Green Heroes ist es immer wieder spannend zu sehen und hören, wie die Jugendlichen auf den Müll reagieren. Sie haben daher sogar ein paar Statements von der Müllsammel-Aktion zukommen lassen:

 

„Das sieht so aus, als hätten die Leute den Müll extra liegen gelassen damit wir ihn aufheben.“

“Es liegen überall Zigarettenstummel, als wäre die Natur ein Aschenbecher.“

“Ich habe sogar Dosen aus dem Wasser gefischt, mir tun die Fische leid.“

“Ich wusste gar nicht, dass in Wien so viel Müll rumliegt.“

zwei jugendliche heben müll vom boden auf

Was heißt das jetzt alles in Zahlen?

Die 60 Müllsammel-Stunden wurden von insgesamt 29 Jugendlichen und 2 Lehrkräften geleistet und dabei von den Green Heroes gecoacht, was richtige Mülltrennung und Müllvermeidung angeht. 

 

Die aussagekräftigen Ergebnisse:

  • 27kg Müll 
  • 100 Dosen 
  • 25 PET Flaschen 
  • 16 Glasflaschen 
  • 4750 Zigarettenstummel 

Vielen Dank an Green Heroes für eure wundervolle Arbeit und Initiative Jugendliche für den Umweltschutz zu begeistern!

Martin und Georg sind die Kapitäne vom Futterkutter. Das ist ein Lastenfahrrad, das – zum Bistro umgebaut – die kulinarische Landschaft Innsbrucks bereichert. Auf der Speisekarte: Gerichte aus aller Welt, zubereitet aus regionalen und saisonalen Zutaten. Was der Umwelt gut tut, nährt auch den Körper auf gesunde Weise. Der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen ist für die beiden selbstverständlich, da passt der WormBag perfekt ins Konzept: Speisen im Pfandglas, traditionell der Löffel aus Metall statt Plastik. Die Vision: Müll vermeiden wo es geht oder gar nicht erst entstehen lassen – mit eigener Kompostierung schließt sich dieser Kreis.
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Was passt rein?

In diesem Komposter fressen bis zu 4.000 Kompostwürmer täglich bis zu 2 kg Lebensmittelabfälle. Ideal für kleine Restaurants wie uns, für große Haushalte oder alle Menschen, die nach einer einfachen Lösung für die Gartenkompostierung suchen. Du kannst den WormBag in der Garage, im Keller, geschützt im Garten oder drinnen im Abstellraum platzieren.

Oben Biomüll rein, unten Erde raus – Kompostieren darf einfach sein!

Die große Öffnung oben wird von einem Rundum-Reißverschluss geschlossen. Obst- und Gemüsereste wandern direkt vom Behälter in den WormBag hinein, in regelmäßigen Abständen gibt’s noch Papier und Mineralmix dazu. Super alltagstauglich für uns und ein Schritt näher an unserer Vision: Als Restaurantbetreiber so wenig Müll wie möglich produzieren!

Den Wurmkompost sammeln wir ganz easy nach Bedarf. Das geht so einfach, man braucht dazu eigentlich keine Anleitung. An der Unterseite entfernst du eine Klappe mit Klettverschluss, öffnest eine Kordel und holst genau so viel Erde raus, wie du brauchst. Aus 700kg Biomüll entstehen im Laufe des Jahres etwa 70kg feiner Humus, mit dem dann das Gemüse im Beet gedüngt wird. Kreislaufwirtschaft, wie sie sein soll!

Unaufregende, stabile Konstruktion, die Sinn macht

Ja, der WormBag ist nicht so fesch wie die hölzerne Wurmkiste. Er besticht aber durch sein robustes Material. Das Gewebe lässt Luft hinein und überschüssige Feuchtigkeit hinaus. Würmer und Kompost können atmen, unerwünschte Gäste wie Ratten und andere Nagetiere haben aber keine Chance. Der Leichtmetallrahmen hält einer vollen Belastung (etwa 60kg) dauerhaft stand.

Die Formgebung des WormBag respektiert das natürliche Ökosystem der Kompostwürmer. Würmer halten sich bevorzugt dort auf, wo es Futter gibt, das ist in den oberen Schichten. Die Trichterform des WormBag komprimiert den fertigen Kompost nach unten, wo du ihn ganz einfach über eine Öffnung entnimmst. Die Würmer schmatzen oben weiter und werden durch die Entnahme nicht gestört. Das Kompostgut rutscht danach wieder nach unten, die Würmer wandern hinauf zum Biomüll – der Kreislauf beginnt von vorne.

 

 

 

Facts zum WormBag

Der WormBag ist eine gute und kostengünstige Alternative zur Wurmkiste. Besonders für Haushalte, die manchmal mehr und manchmal weniger Biomüll zu verwerten haben, ist er durch seine Größe optimal.

Insgesamt können bis zu 4000 Kompostwürmer in dieser Wurmfarm leben und täglich den Biomüll von 1 bis 6 Personen verwerten, das entspricht einer Menge von bis zu 2kg täglich. Wenn bei dir mehr anfällt, kannst du mehrere WormBags nebeneinander stellen.

Du startest deinen WormBag mit etwa 500 Kompostwürmern. Im Wurmkiste.at Onlineshop findest du einen auf Wurmkomposter abgestimmten Start-Mix, in dem Kompostwürmer (eisenia foetida, andrei und hortensis) gemeinsam mit Startsubstrat und lebendigen Mikroorganismen enthalten sind.

Willkommen beim Futterkutter

Wir servieren euch frisch gekochtes, gesundes und abwechslungsreiches Mittagessen von unseren Lastenfahrrädern. Außerdem könnt ihr euer Mittagessen auch bei uns in der Kutterküche in der Ing-Etzel-Straße 3 abholen.

Wir freuen uns auf euch! Martin & Georg

https://www.futterkutter-innsbruck.at/

 

 

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Der WORMBAG

Der WormBAG – funktionaler Komposter

129,00 €

Geht’s den Würmern gut? Haben sie die Bananenschale schon gefressen? Schlafen sie gerade oder gibt’s eine Wurm-WG-Party? Ein Blick durch das Sichtfenster der Wurmkiste gibt Antwort auf diese Fragen.

Was passiert in meiner Wurmkiste?

Da ziehen 500 neue Lebewesen in die Wohnung ein. Sie fressen Müll und leben in einer Holzkiste. Das weckt unsere Neugierde! Vor allem Kinder würden in den ersten Wochen mit dem neuen Komposter in der Küche bevorzugt alle paar Minuten nachschauen, was sich im Inneren der unscheinbaren Kiste regt. Nur leider gefällt das den Bewohnenenden des Wurmkomposters so gar nicht! Du hast vielleicht schon entdeckt, dass beim Öffnen des Deckels Aufregung herrscht: Die Würmer verkriechen sich rasch unter dem Biomüll und suchen Schutz vor dem Tageslicht.

Kompostwürmer suchen den Schutz der Dunkelheit

Würmer sind immens lichtscheue Wesen. Sie sind sehr sensibel auf UV-Strahlung, weil für sie die Sonne unmittelbar mit der Gefahr des Austrocknens in Verbindung steht. Sobald es hell ist, suchen sie schleunigst den Schutz in der Dunkelheit. 💚 Wurmwohl liegt uns am Herzen, deshalb wollen wir ihnen diesen Stress sparen. Da wir aber wissen, dass es immer wieder neugierige Wurmeltern gibt, und vor allem Kinder gerne nachsehen, was die Wurmis treiben, haben wir uns diese besondere Wurmkiste mit einem kleinen Sichtfenster in Apfelbutzform ausgedacht. 🍎 Dieses Sondermodell entsteht in Zusammenarbeit mit einem integrativen Betrieb in unserer Werkstatt in Oberösterreich aus verzugsfreiem 3-Schicht Fichtenholz.

DIE Wurmkiste mit Apfelbutz

Die Sichtfenster-Wurmkiste gleicht im Aufbau und der Bedienweise unserem Standardmodell DIE Wurmkiste.

Dieser Komposter eignet sich für Haushalte mit 1-3 Personen und kann täglich etwa 500g Küchenabfälle aufnehmen.

 

Zwei mal im Jahr wird der fertige Kompost – nährstoffreicher Wurmhumus – geerntet. Aus 100kg Biomüll entstehen so etwa 10kg feiner Humus, mit dem du deine Zimmerpflanzen oder das Gemüse auf dem Balkon düngst.

Du startest deine Wurmkiste am besten mit 500 Kompostwürmern. In unserem Onlineshop findest du einen auf unsere Wurmkomposter abgestimmten Start-Mix, in dem Kompostwürmer (eisenia foetida, andrei und hortensis) gemeinsam mit Startsubstrat und lebendigen Mikroorganismen enthalten sind. Damit beginnst du deinen nachhaltigen Kompostier-Alltag in der Küche ganz unkompliziert und kannst den Würmern schon bald durch das kleine Apfelfenster beim Schmatzen zuschauen.

 

Schau dir DIE Wurmkiste mit Sichtfenster im Shop an

Mit diesem lebendigen Wurmkisten-Design bekommt Tante Mitzi beim Kaffeetrinken schon von Außen eine Ahnung davon, dass in dem Hocker, auf dem sie sitzt, ein faszinierendes, synergetisches Team daran arbeitet, aus deinen Küchenabfällen etwas Wertvolles zu erzeugen. 😎

🖌 Mit Pinsel, Tusche & Liebe 🖌

Illustratorin & Wurmkistenexpertin Marion stellt mit „Wurmleben“ das bunte Regen im Küchenkomposter dar. Handgemalt und in Kooperation mit einer kleinen Manufaktur in Berlin auf Bio-Baumwolle gedruckt, ist jedes Stück ein Unikat.

♻ Ein artenreiches Ökosystem ♻

Kompostierung ist heterogene Teamarbeit! In deiner Wurmkiste greifen die Kompetenzen vieler Kleinstlebewesen ineinander: Mikroorganismen agieren schnell und leisten wichtige Vorarbeit für die Kompostwürmer.

Hast du schon entdecken können, wer in deinem Küchenkomposter unterwegs ist? Die Artenvielfalt im Mini-Ökosystem entscheidet darüber, wie rasch dein Biomüll in Erde verwandelt wird und wie stimulierend der fertige Kompost auf deine Pflanzen wirkt.

„Wurmleben“ in Form eines bequemen Sitzpolsters gibt’s für DIE Wurmkiste – erhältlich als Selbstbauset oder in der Fix-fertigen Variante.

Dieser Komposter eignet sich für Haushalte mit 1-3 Personen und kann täglich etwa 500g Küchenabfälle aufnehmen.

 

Zwei mal im Jahr wird der fertige Kompost – nährstoffreicher Wurmhumus – geerntet. Aus 100kg Biomüll entstehen so etwa 10kg feiner Humus, mit dem du deine Zimmerpflanzen oder das Gemüse auf dem Balkon düngst.

Du startest deine Wurmkiste am besten mit 500 Kompostwürmern. In unserem Onlineshop findest du einen auf unsere Wurmkomposter abgestimmten Start-Mix, in dem Kompostwürmer (eisenia foetida, andrei und hortensis) gemeinsam mit Startsubstrat und lebendigen Mikroorganismen enthalten sind. Damit beginnst du deinen nachhaltigen Kompostier-Alltag in der Küche ganz unkompliziert und kannst den Würmern schon bald durch das kleine Apfelfenster beim Schmatzen zuschauen.

Für den frischen Anstrich deiner bestehenden Wurmkiste kannst du dir den Deckel auch solo holen.

 

 

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Pflanzenerden gibt es viele zu Kaufen – praktisch jeder Supermarkt hat sie in großen Plastiksäcken vor dem Geschäft. Hier verliert man schnell den Überblick, denn auch die Begriffe Blumenerde, Bio-Spezial-Dünger, torfreduziert usw. können verwirrend sein.

In diesem Beitrag erfährst du, worauf es bei der Wahl der Pflanzenerde ankommt, und welche Gründe für die Herstellung deiner eigenen Erde sprechen.

Plastik in der Kompostieranlage

Wusstest du, dass das Plastik aus der Biotonne, sich in deiner gekauften Blumenerde finden lässt? Leider kennen wir alle die Situation, du bringst deinen Biomüll zur Biotonne und entdeckst, dass deine Nachbar*innen zuvor ein „normales“ Plastiksackerl voll mit Küchenabfällen reingeworfen haben. Der Faulheit halber mit dem Sackerl. Was passiert damit auf der Kompostanlage? Im besten Fall wird es aussortiert. In den meisten Fällen allerdings (wegen dem erhöhten Aufwand) wird es gehäckselt und mischt sich unter die fertige Erde. Das kann soweit gehen, dass es nicht mehr sichtbar ist. Ohne zu wissen, schleppst du dir dadurch jede Gartensaison Plastik mit verschiedensten Additiven (BPA) in den Garten. Eine Regulierung oder einen Grenzwert gibt es hier leider nicht. Nach dem Motto: „Aus den Augen, aus dem Sinn.“

Nährstoffe & Mikroorganismen zählen

Neben Stickstoff, dem wichtigsten Nährstoff für die Pflanze, gibt es weitere Makro- und Mikronährstoffe. Die Pflanze braucht die Makronährstoffe in größeren Mengen und die Mikronährstoffe nur in kleinen Dosen – manche ausschließlich in bestimmten Wachstumsphasen.

Aber es sind nicht nur die Nährstoffe, die zählen. Mindestens genauso wichtig: Die vorhanden Mikroorganismen.Diese sind verantwortlich für die Speicherung von Nährstoffen (Lebendverbau) und den Transport der Nährstoffe zur Pflanze. Und auch für die Kommunikation der Pflanze sind Mikroorganismen im Einsatz: Die Pflanze sendet Botenstoffe aus und teilt so mit, dass sie beispielsweise Phosphor braucht – die Mikroorganismen in der Erde machen sich auf die Suche und transportieren diesen zu Wurzel – im Austausch erhält das Bakterium Zucker, sozusagen als Aufwandsentschädigung.

Leider ist es so, dass in vielen gekauften Erden sehr wenige und einseitige Mikroorganismen zu finden sind. Grund dafür ist die lange Lagerung (bis zu mehreren Jahren) auf betonierten Lagerplätzen, die Sonne, Schnee und Regen ausgesetzt sind. Zudem ist diese Erde meist in Plastiksäcke verpackt, wodurch kein Luftaustausch mehr stattfinden kann. Bakterien brauchen jedoch Sauerstoff.

Somit ist klar: Damit die Pflanze gedeihen kann, braucht sie nicht nur Nährstoffe, sondern auch eine Vielfalt an Mikroorganismen.

Kompostqualität

Wie kann ein 40 Liter Sack Pflanzerde im Baumarkt weniger als 2€ kosten? Die Herstellungskosten müssen unter 0,5€ liegen, da Transport, Handel, Werbung und Steuern den Großteil verschlingen. In der Praxis ist es so, dass die Kompostqualität sehr stark variieren kann. Auch unter hochwertigen Erden kann es vorkommen, dass die Herstellung von Kompost aus Biomüll zu schnell, zu langsam, zu nass oder zu heiß verlaufen ist und somit chemische Verbindungen (Wasserstoffverbindungen) entstehen können, die eher zu vermeiden sind. 2018 haben wir einen Versuch zum Pflanzenwachstum durchgeführt. Neben unseren Wurmkompost kamen auch (scheinbar) hochwertige Erden vom Supermarkt zum Einsatz und auch hier zeigte sich, dass eine den Test nicht schaffte. Je günstiger die Erde ist, desto höher die Chance, dass die Qualität nicht passt.

Ausgangsmaterial für Kompost

Es gibt verschiedene Methoden, um Kompost herzustellen. Die meist bekannten sind der Biomüll aus der Biotonne, Rasenschnitt und Strauchschnitt. Dazu noch die weniger bekannten wie Torf und Klärschlamm. Torf ist nicht sehr ökologisch, da er kein nachwachsender Rohstoff ist und Klärschlamm beinhaltet Hormone, Chemikalien und Schwermetalle.

Kompost aus den ersten drei genannten Quellen ist unproblematisch. Aber wie kann ich sicher gehen, dass keine Schwermetalle von Klärschlamm in meine Erde kommen oder Torf verwendet wird? Klärschlamm darf nicht in Pflanzenerden, die für Gemüse und Obst beworben werden, enthalten sein. Der Grund dafür ist, dass die Schwermetalle in die Pflanze wandern können und toxisch auf den menschlichen Organismus wirken. Deshalb wird Klärschlamm primär für Blumenerden verwendet. Diese sind auch gleich 1-2 Euro günstiger und leider greifen viele Leute nach der Blumenerde und verwenden sie für’s Gemüse. Und auch wenn die Blumenerde tatsächlich für die Blumen zum Einsatz kommt – was geschieht damit nach der Saison? Meistens wird sie auf den Komposthaufen geschüttet. So bringst du dann diese Problemstoffe in den eigenen Nährstoffkreislauf.

Darum solltest du deine Erde in der  Wurmkiste oder im WormBag am besten selbst herstellen:

  1. Du weißt, was du hineingeworfen hast. Kein Mikroplastik, keine Schwermetalle oder andere Stoffe die du sonst auch nicht essen würdest.
  2. Der Humus wird zu dem Zeitpunkt geerntet, wann er gebraucht wird und ist somit absolut frisch.
  3. Auf und im Kompostwurm leben eine Vielzahl an Mikroorganismen, die sich natürlich auch in der Erde ansiedeln und wichtig für die Pflanzen sind – Wurmhumus ist belebte Erde, die gesunde Pflanzen hervorbringt.
  4. Langfristig gesehen, ist eine Wurmkiste günstiger, als jährlich qualitativ hochwertige Erde zu kaufen. Wer diesen Blogbeitrag gelesen hat, wird wahrscheinlich ab nun nicht mehr zur € 2.- Erde greifen.
  5. Es entsteht kein Plastikmüll, da die Verpackung wegfällt.
  6. Eigene Erde ist nachhaltig ökologischer, da die Transportwege eingespart werden.

 

Spannend! Erzählt mir mehr!

Warum du deine Erde lieber selbst machen solltest, anstatt sie zu kaufen, wie du deine eigene Erde machst und wie du den Wurmkompost als Dünger nutzt, erzählen wir dir hier:

Eine erwachsene Frau hockt vor einer Wurmkiste und füllt schwarze Komposterde in zwei Tontöpfchen.

Kompost ist die beste Pflanzenerde

Damit Tomate, Basilikum und Co. auch gut anwachsen und gedeihen können, braucht es vor allem eins: gute und ausgewogene Anzuchterde bzw. Pflanzenerde. Warum du diese am besten selbst machst, wie das geht und wie du deinen Kompost am besten nutzt, erklären wir dir hier.

 

 

Weiterführende Links:
Plastik im Biomüll: https://www.umweltprofis.at/allgemein/wissenswertes/bioabfall_und_kompost.html
Kompostverordnung: https://www.bmnt.gv.at/umwelt/abfall-ressourcen/abfall-altlastenrecht/awg-verordnungen/kompostvo.html

Mit dem Start eines neuen Jahres überlegt man oft, welche nachhaltigen Neujahrsvorsätze man sich im kommenden Jahr vornehmen will. Wenn du heute das Gefühl hast, dass es höchste Zeit ist, nachhaltiger und bewusster zu leben, kann der unscheinbare Komposter ein sinnvoller Schritt sein, denn neben dem direkten Nutzen der Heimkompostierung bringt die Wurmkiste noch viele weitere Benefits mit sich.

Die Wurmkiste: So viel mehr als eine Kompostierlösung für die Wohnung. 

Mit dem Einzug einer Wurmkiste in dein Leben verhält es sich etwa so, wie wenn ein kleiner Regentropfen ins Wasser fällt und viele große Kreise um sich zieht. 

Wir haben uns im vergangenen Jahr umgehört und Wurmkistenbesitzer:innen gefragt, was sie durch und mit der Wurmkiste gelernt haben und inwiefern sich ihr Leben verändert hat. Dabei haben wir festgestellt, dass es sich um viele nachhaltige Neujahrsvorsätze handelt und möchten euch hier einen Einblick in die am häufigsten genannten Antworten geben. 

1. Bewusster Leben & gesünder ernähren

DIE Wurmkiste - Details & Erfahrungen

DIE Wurmkiste – Details & Erfahrungen

Die Wurmkiste motiviert zu einem allgemein bewussteren und nachhaltigeren Lebensstil. Dazu gehören sich gesünder zu ernähren, mehr kochen, bewusster einkaufen und der Umgang mit Lebensmitteln verändert sich. Schließlich ist ein Teil davon ja auch Wurmfutter. Die Wurmkiste erdet und lehrt Achtsamkeit und Dankbarkeit durch das Erleben des Kreislaufs mitten in der Küche.

„Es ist durchaus meditativ, den Inhalt und die Würmer jeden Tag in Augenschein zu nehmen und den Prozess zu verfolgen.“

2. Das Zuhause wohnlicher machen

Man produziert selbst Wurmhumus und Wurmtee, besten Dünger für die Pflanzen und diese bedanken sich, in dem sie einzigartig grün und gesund sind und es in eine grüne Oase verwandeln. Die Erkenntnis, dass Kompost nichts anderes als Regenwurmkacke ist, ist ebenfalls sehr wertvoll. :D

Es ist faszinierend zu sehen, dass mit Hilfe der Würmer aus Biomüll so schöner Humus entsteht.“

3. (Bio)müll reduzieren & Klimaretter:in werden

Bioabfälle sind plötzlich kein Müll mehr. Selbst unterwegs überlegt man, ob man den Apfelbutzen nicht doch lieber einpacken sollte, um ihn zu Hause in die Wurmkiste zu geben. Es tut einfach gut, zu wissen, dass Ressourcen nicht verschwendet sondern genutzt werden. Dadurch trägt man aktiv zum Klimaschutz bei, denn jede aktive Wurmkiste bindet Jahr für Jahr 67kg CO2. Mehr dazu hier.

Die Müllreduktion breitet sich dann langsam aus auf weitere Bereiche und man versucht, generell weniger Müll zu produzieren.
Ah, und praktisch noch dazu: man muss den Biomüll nicht runtertragen bzw. weit weg tragen und der Restmüll entwickelt auch weniger unangenehmen Geruch. 

Bereichert auf jeden Fall, jeden Tag aufs Neue. Gelernt habe ich, dass Müll nicht stinken muss. Wobei ‘Müll’ die falsche Bezeichnung ist – wir denken nur noch in ‘Wurmfutter’ oder eben nicht.“

 

 

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4. Mehr Zeit mit und in der Natur verbringen

Du bist niemals zu klein, um einen Unterschied zu machen.

Du bist niemals zu klein, um einen Unterschied zu machen.

So spannend, Biomüll als etwas, dem man nahezu kaum Beachtung geschenkt hat, steht plötzlich im Fokus. Ein faszinierendes Ökosystem, ein Stück Natur direkt in der Küche – man lernt, man beobachtet. Wie lange braucht eine Bananenschale, bis sie weg ist? Wie sieht ein Wurmkokon aus? Oh, was machen diese Würmer da? Paaren die sich? … Tag für Tag einfach bereichernd.

Ich hab Kreisläufe in der Natur kennen gelernt, und dass oft ganz kleine, einfache Sachen große Effekte haben.“

 

5. Platz machen für Neues

Würmer sind Freunde, kein Futter

Wir verstehen, dass sich manche mit dem Gedanken, Würmer in der Wohnung zu haben, erst mal anfreunden müssen. Doch sind sie erst mal da, merkt man, Würmer sind nicht überhaupt nicht eklig. Sich um sie zu kümmern und sie zu füttern macht Spaß und dient auch irgendwie zum Abschalten.
Die Entwicklung der Wurmfans geht von Würmer sind nicht eklig (andere Kleintiere übrigens auch nicht) über Ich mag die Wurmis bis hin zu Ich liebe meine Wurmis. Und, wo stehst du gerade? Schon bereit für deine neuen Mitbewohner?

Würmer sind Freunde, kein Futter!

Die ‘Kleinen’ werden doch irgendwie zu Haustieren und es ist einfach ein tolles Gefühl, die Ressource Müll zu nutzen … Würmer sind wilde Fressmaschinen.“

6. Kinder öfter sinnvoll beschäftigen

Eine sinnvolle Beschäftigung für Kinder

Eine sinnvolle Beschäftigung für Kinder

Kinder bekommen das vielleicht spannendste Haustier und sie können Verantwortung übernehmen. Sie bekommen plötzlich ein sehr positives Verhältnis zu Biomüll und können den Kreislauf miterleben, beobachten und spüren. Wissens- und Wertevermittlung auf eine ganz besondere Weise. Wurmkisten sind übrigens auch in Kindergärten und Schulen sehr beliebt. 

„Mein Sohn ist fasziniert von der Umwelt. Gute Möglichkeit für die Kinder, auch ohne Garten das Prinzip ‘vom Reststoff zur Erde’ zu erleben.“

7. Etwas Neues lernen

Wusstest du, dass Würmer täglich ihr halbes Körpergewicht umsetzen?

Wusstest du, dass Würmer täglich ihr halbes Körpergewicht umsetzen?

Schritt für Schritt lernt man mit der Wurmkiste, was man beachten soll bei der Kompostierung. Was darf rein, welche Mithelfer gibt es in der Wurmkiste, was kann ich mit dem Dünger machen. Wer uns auf Social Media folgt, bekommt nebenbei auch viele Facts rund um unsere Stars, die Kompostwürmer. Wie z.B.:, dass sie täglich ihr halbes Körpergewicht an Biomüll fressen.
Die Wurmkiste an sich und auch die Facts rund herum sind übrigens ein sehr beliebtes und spannendes Gesprächsthema.

„Existenz von Wurmkompost im Unterschied zu ‘herkömmlichem Kompost’, diverses über die Würmer, Bewusstsein über verschiedenes Gemüse/Obst (Inhaltsstoffe), Habe auch etwas Neues über meine Freund:innen und Familie gelernt (durch ihre unterschiedlichen Reaktionen).“

Zusammenfassend könnten wir es nicht besser sagen, als diese Wurmkistenbesitzerin: 

 

„Die Wurmkiste hat mein Leben verändert.“

 

 

Dein Biomüll kann mehr

Jede bestellte Wurmkiste von 26.11 bis 29.11. sammelt eine Stunde lang Müll.

Update: Danke für eure Bestellungen! Wir können 60 Müllsammel-Stunden spenden. Zusätzlich zum so finanzierten Green Heroes Littering-Workshop machen auch wir uns im neuen Jahr für einen Frühjahrsputz in der Natur auf die Socken. Ihr seid herzlich eingeladen, uns zu begleiten! Den Termin werden wir rechtzeitig auf unserer Website und in den Socials bekannt geben. 

 

Müllreduktion ist uns ein Anliegen. In allen Bereichen. Sei es Biomüllverwertung durch Kompostierung, sei es möglichst verpackungsfrei einzukaufen oder sei es, unsere Umwelt vom Müll zu befreien. Deshalb boykottieren wir auch heuer wieder den „Black Friday“ und veranstalten lieber eine Aktion mit Sinn: Für jede bestellte Wurmkiste im Zeitraum von Freitag 26.11.2021 bis einschließlich Montag 29.11.2021 wird in Zusammenarbeit mit den Green Heroes eine Stunde lang Müll gesammelt. 

Setzen wir gemeinsam ein bewusstes Zeichen

Wie sollen Kaufentscheidungen getroffen werden? In dem man Kund:innen ohnehin einkalkulierte Rabatte gewährt und auf eine schnelle Kaufentscheidung hofft? Oder durch gute Information vor dem Kauf und gleichbleibend faire Preisen?

Natürlich geht man als Onlinehandel, wie wir es sind, das Risiko ein, dass die anderen, die mit den verlockenden Angeboten, das Rennen um die Weihnachtsgeschenke machen – und trotzdem wollen wir ein Zeichen setzen. Dieses Zeichen kommt vor allem unserem Planeten zugute, dem ohnehin etwas Zuwendung ganz gut tut.

Kein „Schnäppchen“

Eine Wurmkiste soll kein „Schnäppchen“ sein, sondern eine schöne und bewusste Erweiterung der eigenen Lebensweise bedeuten, die dich lange begleitet. Zudem kommen mit ihr auch neue Haustiere in die eigenen vier Wände, und damit auch eine gewisse Verantwortung ihnen gegenüber.

Wir bei wurmkiste.at handeln nicht gewinnmaximierend: Was zählt, ist die Menge an „geretteten“ Bioabfällen durch jede einzelne Wurmkiste. Gleich bedeutsam sind für uns gute Arbeitsbedingungen, die Zusammenarbeit auf Augenhöhe untereinander und mit vier integrativen Betrieben in Oberösterreich, die Bezahlung von fairen Löhnen und das Wurm-Wohl in allen Arbeitsbereichen. Daran messen wir unseren Erfolg.

Wir freuen uns über jede Wurmkiste, die einen neuen Platz in einem Haushalt bekommt. Das bedeutet, dass der Nährstoffkreislauf geschlossen bleibt, Freude beim Kompostieren entsteht und vor allem noch weniger Bioabfälle im Restmüll landen. Daher setzen wir ein Zeichen und machen den „Black Friday“ zum „CLEAN FRIDAY“.

Wo und von wem wird der Müll gesammelt?

In enger Zusammenarbeit mit der Organisation „Green Heroes” wird von uns pro bestellter Wurmkiste eine Stunde lang Müll gesammelt. Dies bedeutet zum Teil, dass wir als Team im selbst auf die Straßen, in die Parks, in die Grünzonen und öffentlichen Plätze gehen und Müll einsammeln, andererseits werden wir ein Schul-Cleanup der Green Heroes finanzieren. Wir wissen: Je früher Kinder mit dieser Thematik in Berührung kommen und informiert werden, desto eher werden sie später richtig mit Abfällen umgehen. Der Workshop ist also nicht nur eine „Aufräumaktion“ sondern trägt aktiv zur Bewusstseinsbildung bei.

Die Cleanups werden im Frühjahr stattfinden, wenn man sich wieder deutlich lieber ein paar Stunden draußen aufhält.

Wusstest du’s? 4.200 Kilogramm Plastik werden jeden Tag durch die Donau in das Schwarze Meer gespült. Das soll und muss nicht sein, findet Elizabeth Toth, und hat deshalb den Verein „Green Heroes“ gegründet. Die Green Heroes Austria sind ein österreichischer Umwelt- und Naturschutzverein zur Bewusstseinsförderung im Bereich Abfallvermeidung und -entsorgung. Ziel ist es, die Bevölkerung über die Folgen eines verantwortungslosen Umgangs mit Abfallstoffen und nachlässigen Konsumverhaltens aufzuklären und somit einen Weckruf zu senden, der die Bürger:innen zu Eigeninitiativen in ihrem Zuhause, in ihren Gemeinden veranlasst. Dafür werden sowohl Workshops für Schulen als auch Events organisiert, bei denen alle Mitglieder der Gesellschaft zur aktiven Beteiligung an Umweltaktionen motiviert werden sollen. Diese großen Freiwilligenbewegungen tragen dazu bei, Stadtparks, Grünzonen und andere öffentliche Plätze in unseren Städten aufzuräumen.

Jede bestellte Wurmkiste von 26.11 bis 29.11. sammelt eine Stunde lang Müll.

 

Ein Gastbeitrag von Marie Gandl, Zero Waste Austria

Meine Würmer sind Zero Heroes. Sie helfen mir tagtäglich, meinen Alltag ein Stück weit nachhaltiger zu gestalten und meinen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern. Doch was hat eine Kiste voll Würmern mit einem nachhaltigen Lebensstil zu tun? Und wie werden dadurch eigentlich Ressourcen eingespart? Hier gibt’s die Antworten:

Jemand, der/die keinen Garten mit Kompost zur Verfügung hat, kennt folgendes Szenario: Man kocht leckeres Essen mit frischen Zutaten, schält und zerkleinert Gemüse, schnippelt noch Obst fürs Dessert und freut sich auf eine ausgiebige Mahlzeit. Was (neben dreckigem Geschirr) nach dem Essen übrig bleibt, sind Küchenabfälle bzw. wertvoller Biomüll, der normalerweise im Restmüll oder in der nicht gerade geruchsneutralen Biotonne landet.

Weniger Müll dank fleißigen Mitbewohnern

Doch seit vor einem halben Jahr rund 500 Kompostwürmer in einer robusten Wurmkiste in meine Wohnung eingezogen sind, hat sich mein Küchenabfall drastisch reduziert. Die fleißigen Mitbewohner zerkleinern den Großteil meiner Gemüse- und Obstschalen, Kaffeesatz und Teebeutel mit Links, arbeiten geruchs- und geräuschlos und produzieren dabei wertvolles, schwarzes Gold: frischen Wurmhumus!

Tatsächlich fressen die Würmer pro Tag rund die Hälfte ihres Eigengewichts an organischen Abfällen. So entstehen in einer Wurmkiste aus 80 bis 200 Litern Biomüll etwa 15 bis 30 Liter Wurmkompost. Bio-„Müll“, der in Städten oft der thermischen Verwertung zugeführt und verbrannt wird, kann durch den Prozess in der Wurmkiste zu einem wertvollen Dünger verwandelt werden. Neben dem schon erwähnten Wurmhumus, der unter Pflanzenerde gemischt werden kann, entsteht auch Dünger in flüssiger Form: der sogenannte Wurmtee. Dieser ist voller Nährstoffe und wunderbar für Zimmer- und Balkonpflanzen geeignet.

Doch was hat das jetzt eigentlich mit Ressourcenschonung zu tun?

Durch den Verwertungsprozess können Obst- und Gemüsereste, Zeitungspapier-Schnipsel und Kaffeesatz im Kreislauf gehalten werden. Dies hat viele Vorteile: Wichtige Nährstoffe bleiben erhalten, dienen als wertvoller Dünger und gehen nicht in der Biotonne verloren. Es ist spannend zu beobachten, wie durch die Wurmkiste das Bewusstsein für Kreisläufe wächst und man ganz automatisch auch beim Einkauf auf die Qualität und die Verpackung von Lebensmitteln achtet. Meine Würmer freuen sich auf jeden Fall, wenn ich Obst und Gemüse mit nach Hause bringe, das in Karton verpackt ist – es handelt sich dabei ja schließlich um Futter und kann, anders als Plastik, wunderbar in der Wurmkiste kompostiert werden.

Durch die Wurmhumus-Produktion im eigenen Haushalt entfällt zudem der Kauf von konventionellen Düngemitteln, welche oft in Plastik verpackt sind. Positiver Nebenfaktor: Auch das Tragen der oft schweren Dünger-Säcke bleibt einem erspart!

Würmer als Klimaretter?!

All die bereits genannten Faktoren finde ich persönlich toll, weil sie positive, sicht- und spürbare Ergebnisse im Haushalt liefern. Doch die Wurmkiste wirkt sich zusätzlich auch positiv auf die Klimabilanz und den ökologischen Fußabdruck aus: Ein Großteil des Biomülls wird in den eigenen vier Wänden verwertet und muss nicht erst mit dem Müllwagen weite Strecken zur Müllverwertungsanlage zurücklegen. Durch den Transport, der entfällt, wird hochgerechnet jede Menge C02 eingespart.

Auch die heimische Produktion der Wurmkiste an sich trägt zu ökonomischer Nachhaltigkeit bei. Der Produktionsstandort befindet sich im schönen Oberösterreich, wo die Holzkisten per Hand aus regionalen Rohstoffen gefertigt werden. Die Wertschöpfung bleibt in der Region und Betriebe in der Umgebung profitieren ebenfalls davon.

Rundum ein ressourcenschonender Ansatz

Wie man sieht, trägt die Wurmkiste direkt und indirekt zu einem nachhaltigeren Lebensstil bei. Die Würmer helfen, die Zero Waste Philosophie im Alltag zu integrieren und gleichzeitig wertvolle Ressourcen zu verwenden, statt zu verschwenden. Ich bin stolz auf meine wurmigen Mitbewohner und geb‘ sie so schnell nicht mehr her!

Die Familienwurmkiste ist für große Haushalte gemacht und verarbeitet täglich bis zu 1kg Biomüll.

Immer wieder fragen uns Menschen, warum wir gerade Holz als Rohstoff für unsere Wurmkisten gewählt haben. Wir könnten doch auch Wurmkisten aus Kunststoff produzieren lassen, in Asien, viel billiger, in größerer Menge und und und. Mit diesem Argument haben sie recht, wir könnten. Wollen wir aber nicht.
Da wir uns als umweltbewusstes Unternehmen auch im Privatleben über die großen Probleme unserer Zeit Gedanken machen und versuchen, Teil einer Lösung dieser zu sein, fiel die Wahl der Rohstoffe und die Ausrichtung des Start-Ups ziemlich leicht. Gerne würden wir über die Vorteile plaudern:

Holz lässt Würmer nicht schwitzen, Plastik schon

Dass der Naturstoff Holz atmet, wissen viele. Dass sich diese Eigenschaft positiv auf die Wurmkompostierung auswirkt, merken die meisten erst, wenn sie von Problemen anderer Wurmfarmbetreiber:innen lesen bzw. hören, die bei ihnen nicht auftreten, wie etwa das „Schwitzen“: Im Idealfall besteht der Plastik-Wurmkomposter aus einer ungiftigen Kunststoffart, die keine Weichmacher und andere bedenklichen Substanzen abgibt (Vorsicht bei Billigkäufen!). Sollte dieser auch noch dicht sein, bist du vor einem Fruchtfliegenbefall sicher.

Das kann jedoch zu einem Problem führen: Kommt es zu einem übermäßigen Feuchtigkeitsgehalt (Wurmtee läuft nicht durch den verstopften Hahn, keine Membran oder Drainage, etc.) kann es im schlimmsten Fall sogar zu einem Wurmsterben kommen. Da die Kompostwürmer keine Lungen besitzen und den benötigten Sauerstoff über ihre Haut aufnehmen, würden sie im Extremfall ersticken. Weiters kann ein zu feuchtes Milieu in Verbindung mit anderen Faktoren – wie etwa zu dicht gedrückten Obst- und Gemüseresten – zu Fäulnis führen.

Wurmkisten aus Holz hingegen „atmen“ und geben anfallende Feuchtigkeit an die Umgebung ab. Auch im eingeölten Zustand, etwa mit Leinöl behandelt, verfügt das Holz über eine bessere hygroskopische Eigenschaft (eine gute Austauschfunktion in Bezug auf Feuchtigkeit) als es mit Plastik jemals möglich wäre.

Stehen hölzerne Wurmkomposter im Freien, sind sie bezgegenüber schnellen Wetterumschwüngen besser gerüstet, als Wurmkomposter aus Kunststoff. Der Grund? Die Porosität und die Dicke des Holzes macht den Stoff zu einem schlechten Wärmeleiter. Vereinfacht ausgedrückt: Kommt spontaner Frost, dringt Kälte langsamer in die Wurmkiste aus Holz, als in jene aus Plastik.

Ist die Wurmkiste außerdem ausreichend dimensioniert, kann sie auch bei kalten Temperaturen draußen stehen. Widerstandsfähige Holzarten, wie etwa Lärche, können sogar dem Regen ausgesetzt werden. Unsere Familienwurmkiste kann deshalb problemlos bis zu 11 Monate jährlich draußen verbringen.

Ein Stück Natur im Wohnraum

Wir finden: Wurmkisten aus Holz fügen sich besser in den Wohnraum, als ein hoher Plastikturm. Das Naturmaterial ist im unbehandelten Zustand ungiftig, folglich gibt es keine bedenklichen Ausdünstungen, die bei Kunststoffprodukten auftreten können. Einzigartige Maserungen des Holzes lassen jede Wurmkiste zu einem Unikat werden. Da Holz leicht zu bearbeiten ist, besteht auch die Möglichkeit zur individuellen Gestaltung der Box: Anbringen von Knöpfen, Sägen von Mustern und vieles andere Ideen sind mit etwas Geschick leicht umsetzbar.

      

Wie lange hält eine Wurmkiste aus Holz?

Bedenken bezüglich der Haltbarkeit von Wurmboxen aus Holz sind völlig unbegründet. Die älteste Wurmkiste, die unser Büro beim Entsorgen unserer Bioabfälle unterstützt, ist bereits 7 Jahre alt! Lediglich Weichholz-Schichten wurden oberflächlich angeknabbert. Das Innere der Wurmkiste erinnert jetzt an einen älteren Parkettboden. Wir gehen bei einer ordnungsgemäßen Handhabung von einer Nutzungsdauer bis zu 15 Jahren aus.

 

Dies sind nur einige Gründe für die Wahl unseres Rohstoffes. Viel weiter geht der Gedanke, wenn wir die Auswirkungen auf andere Bereiche betrachten:

Regionaler Arbeitgeber + regionale Wertschöpfung

Wir beziehen unsere Rohstoffe so gut es geht von regionalen Betrieben. Wir fördern damit nicht nur die regionale Wirtschaft und wirken somit der Landflucht entgegen, sondern sorgen auch dafür, dass Familienbetriebe weiter existieren. Weiters besteht eine Zusammenarbeit mit einem integrativen Betrieb, der Menschen mit Beeinträchtigungen dem Weg zum Arbeitsmarkt ermöglicht. Jede Kiste die von uns in Handarbeit liebevoll gefertigt wird, sichert somit viele Arbeitsplätze.

Nachwachsende Rohstoffe & weniger CO2 Emissionen

Da der Hauptbestandteil unserer Wurmkiste aus Holz besteht, verwenden wir einen Rohstoff, der nachwächst. Mit unserer Holzwahl sorgen wir für eine nachhaltige und verantwortungsvolle Nutzung unserer Wälder. Obwohl die Nutzung anderer Holzsortimente oft wesentlich billiger wäre, stehen bei uns auch die kurzen Transportwege im Fokus, die weniger CO2 Emissionen zur Folge haben.

Wie ihr seht, macht unser Konzept Sinn. Ständig versuchen wir, unsere Produkte und Abläufe zu verbessern. Wir sind offen für Vorschläge und freuen uns auf euer Feedback!

Für’s Büro ist die Wurmkiste ideal geeignet. Erstens fällt viel vom Lieblingsessen der Würmer (Tee, Kaffee, Papier) an, zweitens ist ein Garten mit Kompostmöglichkeit o.ä. in Büros extrem selten, drittens wird für Gewerbebetriebe oft nicht mal eine Biotonne angeboten und zuguterletzt sind die Würmer bei Kolleg:innen und Kund:innen nette und interessante Sympathieträger. Aber lass uns von vorne beginnen.

 

Mit diesen 8 Gründen überzeugst du dein Team von der Büro-Wurmkiste

  1. Oft gibt es in Büros keine Möglichkeit, die Bioabfälle getrennt zu sammeln – deshalb landen sie häufig im Restmüll. Das bedeutet vergeudete Ressourcen und wirkt sich schließlich negativ auf die Umwelt und das Klima aus.
  2. Kaffeesatz, Teebeutel, Bananenschalen, Apfelreste, Obst- und Gemüseschalen, Zeitungspapier … vieles von dem, was im Büro als biologischer Reststoff anfällt, ist ideales Wurmfutter.
  3. Angst vor Geruch? Eine funktionierende Wurmkiste riecht nach Waldboden.
  4. Eine Wurmkiste hat positive Effekte auf die Ernährung im Büro: Schließlich will man ja Futter erzeugen. Da liegt der Griff zu Obst und Gemüse näher als zum Schokoriegel.
  5. Wurmkisten sind gut für die Kommunikation! Probiere es aus und frage deine Kolleg:innen, was sie von einer Wurmkiste halten. Das Thema wird euch über Tage begleiten. ;)
  6. Perfekte Büro-Haustiere: Wenn man es schafft, eine Topfpflanze regelmäßig zu gießen und sie bereits einige Zeit überdauert, kommt man in der Regel auch mit einer Wurmkiste gut zurecht. Sicherlich brauchen sie etwas Aufmerksamkeit, doch das Gassi-Gehen bleibt mit Gewissheit aus. Ebenso überstehen sie 2 Wochen Futterpause ohne Probleme.
  7. Wurmkisten-Meditation: Wir haben schon Zuschriften bekommen, dass manche – statt der Zigarettenpause – zur Wurmkiste gehen, den Deckel öffnen und den Anblick der gemächlichen Fleißigkeit genießen.
  8. Falls es das jetzt noch überhaupt braucht als weiteres Argument für Vorgesetzte: Hier wird rund um die Uhr – und ganz ohne Überstundenzuschlag – gearbeitet.

 

Ein Erfahrungsbericht zur Büro-Wurmkiste von Gesa aus Hamburg:

„Wir haben die Wurmkiste im Büro stehen. Dort landet ein Großteil des Kaffee- und Teesatzes, den die Mitarbeitenden verbrauchen. Zusätzlich noch Obstreste und Schalen, und manchmal noch ein bisschen geschreddertes Papier. Jetzt nach 5 Monaten bekommen die Würmer ca. 10 große Teesiebe voll schwarzem Tee, 4-5 Teebeutel und ca. 10 Kaffeefilter mit Kaffeesatz in der Woche, plus ein bisschen Obst. Die Kiste steht in der Küche. Kein Geruch und nichts mit Fliegen, von Anfang an. Die Population ist ziemlich gewachsen, teilweise sind es echt dicke Würmer und viele kleine dünne junge Würmer. Die werden einfach ein Mal am Tag gefüttert, fertig. Scheint ihnen auch nicht zu einseitig zu sein die Kost. Die Hanfmatte ist schon verschwunden, und unter dem Korb ist eine fette Schicht Humus entstanden. Ernten wollen wir das erste Mal sobald es etwas wärmer wird und der Frühling beginnt…

Die Mitarbeitenden finden es lustig, und wenn mal Kund:innen zu Besuch kommen zeigen wir sehr gerne unsere kleinen Helfer.

 

Bürowurmkiste in Hamburg im Betrieb. Fügt sich gut in den Büroalltag ein und ist sehr unauffällig.