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Jede bestellte Wurmkiste von 26.11 bis 29.11. sammelt eine Stunde lang Müll.

Update: Danke für eure Bestellungen! Wir können 60 Müllsammel-Stunden spenden. Zusätzlich zum so finanzierten Green Heroes Littering-Workshop machen auch wir uns im neuen Jahr für einen Frühjahrsputz in der Natur auf die Socken. Ihr seid herzlich eingeladen, uns zu begleiten! Den Termin werden wir rechtzeitig auf unserer Website und in den Socials bekannt geben. 

 

Müllreduktion ist uns ein Anliegen. In allen Bereichen. Sei es Biomüllverwertung durch Kompostierung, sei es möglichst verpackungsfrei einzukaufen oder sei es, unsere Umwelt vom Müll zu befreien. Deshalb boykottieren wir auch heuer wieder den „Black Friday“ und veranstalten lieber eine Aktion mit Sinn: Für jede bestellte Wurmkiste im Zeitraum von Freitag 26.11.2021 bis einschließlich Montag 29.11.2021 wird in Zusammenarbeit mit den Green Heroes eine Stunde lang Müll gesammelt. 

Setzen wir gemeinsam ein bewusstes Zeichen

Wie sollen Kaufentscheidungen getroffen werden? In dem man Kund:innen ohnehin einkalkulierte Rabatte gewährt und auf eine schnelle Kaufentscheidung hofft? Oder durch gute Information vor dem Kauf und gleichbleibend faire Preisen?

Natürlich geht man als Onlinehandel, wie wir es sind, das Risiko ein, dass die anderen, die mit den verlockenden Angeboten, das Rennen um die Weihnachtsgeschenke machen – und trotzdem wollen wir ein Zeichen setzen. Dieses Zeichen kommt vor allem unserem Planeten zugute, dem ohnehin etwas Zuwendung ganz gut tut.

Kein „Schnäppchen“

Eine Wurmkiste soll kein „Schnäppchen“ sein, sondern eine schöne und bewusste Erweiterung der eigenen Lebensweise bedeuten, die dich lange begleitet. Zudem kommen mit ihr auch neue Haustiere in die eigenen vier Wände, und damit auch eine gewisse Verantwortung ihnen gegenüber.

Wir bei wurmkiste.at handeln nicht gewinnmaximierend: Was zählt, ist die Menge an „geretteten“ Bioabfällen durch jede einzelne Wurmkiste. Gleich bedeutsam sind für uns gute Arbeitsbedingungen, die Zusammenarbeit auf Augenhöhe untereinander und mit vier integrativen Betrieben in Oberösterreich, die Bezahlung von fairen Löhnen und das Wurm-Wohl in allen Arbeitsbereichen. Daran messen wir unseren Erfolg.

Wir freuen uns über jede Wurmkiste, die einen neuen Platz in einem Haushalt bekommt. Das bedeutet, dass der Nährstoffkreislauf geschlossen bleibt, Freude beim Kompostieren entsteht und vor allem noch weniger Bioabfälle im Restmüll landen. Daher setzen wir ein Zeichen und machen den „Black Friday“ zum „CLEAN FRIDAY“.

Wo und von wem wird der Müll gesammelt?

In enger Zusammenarbeit mit der Organisation „Green Heroes” wird von uns pro bestellter Wurmkiste eine Stunde lang Müll gesammelt. Dies bedeutet zum Teil, dass wir als Team im selbst auf die Straßen, in die Parks, in die Grünzonen und öffentlichen Plätze gehen und Müll einsammeln, andererseits werden wir ein Schul-Cleanup der Green Heroes finanzieren. Wir wissen: Je früher Kinder mit dieser Thematik in Berührung kommen und informiert werden, desto eher werden sie später richtig mit Abfällen umgehen. Der Workshop ist also nicht nur eine „Aufräumaktion“ sondern trägt aktiv zur Bewusstseinsbildung bei.

Die Cleanups werden im Frühjahr stattfinden, wenn man sich wieder deutlich lieber ein paar Stunden draußen aufhält.

Wusstest du’s? 4.200 Kilogramm Plastik werden jeden Tag durch die Donau in das Schwarze Meer gespült. Das soll und muss nicht sein, findet Elizabeth Toth, und hat deshalb den Verein „Green Heroes“ gegründet. Die Green Heroes Austria sind ein österreichischer Umwelt- und Naturschutzverein zur Bewusstseinsförderung im Bereich Abfallvermeidung und -entsorgung. Ziel ist es, die Bevölkerung über die Folgen eines verantwortungslosen Umgangs mit Abfallstoffen und nachlässigen Konsumverhaltens aufzuklären und somit einen Weckruf zu senden, der die Bürger:innen zu Eigeninitiativen in ihrem Zuhause, in ihren Gemeinden veranlasst. Dafür werden sowohl Workshops für Schulen als auch Events organisiert, bei denen alle Mitglieder der Gesellschaft zur aktiven Beteiligung an Umweltaktionen motiviert werden sollen. Diese großen Freiwilligenbewegungen tragen dazu bei, Stadtparks, Grünzonen und andere öffentliche Plätze in unseren Städten aufzuräumen.

Jede bestellte Wurmkiste von 26.11 bis 29.11. sammelt eine Stunde lang Müll.

 

Jede bestellte Wurmkiste von 26.11 bis 29.11. sammelt eine Stunde lang Müll.

Update: Danke für eure Bestellungen! Wir können 60 Müllsammel-Stunden spenden. Zusätzlich zum so finanzierten Green Heroes Littering-Workshop machen auch wir uns im neuen Jahr für einen Frühjahrsputz in der Natur auf die Socken. Ihr seid herzlich eingeladen, uns zu begleiten! Den Termin werden wir rechtzeitig auf unserer Website und in den Socials bekannt geben. 

 

Müllreduktion ist uns ein Anliegen. In allen Bereichen. Sei es Biomüllverwertung durch Kompostierung, sei es möglichst verpackungsfrei einzukaufen oder sei es, unsere Umwelt vom Müll zu befreien. Deshalb boykottieren wir auch heuer wieder den „Black Friday“ und veranstalten lieber eine Aktion mit Sinn: Für jede bestellte Wurmkiste im Zeitraum von Freitag 26.11.2021 bis einschließlich Montag 29.11.2021 wird in Zusammenarbeit mit den Green Heroes eine Stunde lang Müll gesammelt. 

Setzen wir gemeinsam ein bewusstes Zeichen

Wie sollen Kaufentscheidungen getroffen werden? In dem man Kund:innen ohnehin einkalkulierte Rabatte gewährt und auf eine schnelle Kaufentscheidung hofft? Oder durch gute Information vor dem Kauf und gleichbleibend faire Preisen?

Natürlich geht man als Onlinehandel, wie wir es sind, das Risiko ein, dass die anderen, die mit den verlockenden Angeboten, das Rennen um die Weihnachtsgeschenke machen – und trotzdem wollen wir ein Zeichen setzen. Dieses Zeichen kommt vor allem unserem Planeten zugute, dem ohnehin etwas Zuwendung ganz gut tut.

Kein „Schnäppchen“

Eine Wurmkiste soll kein „Schnäppchen“ sein, sondern eine schöne und bewusste Erweiterung der eigenen Lebensweise bedeuten, die dich lange begleitet. Zudem kommen mit ihr auch neue Haustiere in die eigenen vier Wände, und damit auch eine gewisse Verantwortung ihnen gegenüber.

Wir bei wurmkiste.at handeln nicht gewinnmaximierend: Was zählt, ist die Menge an „geretteten“ Bioabfällen durch jede einzelne Wurmkiste. Gleich bedeutsam sind für uns gute Arbeitsbedingungen, die Zusammenarbeit auf Augenhöhe untereinander und mit vier integrativen Betrieben in Oberösterreich, die Bezahlung von fairen Löhnen und das Wurm-Wohl in allen Arbeitsbereichen. Daran messen wir unseren Erfolg.

Wir freuen uns über jede Wurmkiste, die einen neuen Platz in einem Haushalt bekommt. Das bedeutet, dass der Nährstoffkreislauf geschlossen bleibt, Freude beim Kompostieren entsteht und vor allem noch weniger Bioabfälle im Restmüll landen. Daher setzen wir ein Zeichen und machen den „Black Friday“ zum „CLEAN FRIDAY“.

Wo und von wem wird der Müll gesammelt?

In enger Zusammenarbeit mit der Organisation „Green Heroes” wird von uns pro bestellter Wurmkiste eine Stunde lang Müll gesammelt. Dies bedeutet zum Teil, dass wir als Team im selbst auf die Straßen, in die Parks, in die Grünzonen und öffentlichen Plätze gehen und Müll einsammeln, andererseits werden wir ein Schul-Cleanup der Green Heroes finanzieren. Wir wissen: Je früher Kinder mit dieser Thematik in Berührung kommen und informiert werden, desto eher werden sie später richtig mit Abfällen umgehen. Der Workshop ist also nicht nur eine „Aufräumaktion“ sondern trägt aktiv zur Bewusstseinsbildung bei.

Die Cleanups werden im Frühjahr stattfinden, wenn man sich wieder deutlich lieber ein paar Stunden draußen aufhält.

Wusstest du’s? 4.200 Kilogramm Plastik werden jeden Tag durch die Donau in das Schwarze Meer gespült. Das soll und muss nicht sein, findet Elizabeth Toth, und hat deshalb den Verein „Green Heroes“ gegründet. Die Green Heroes Austria sind ein österreichischer Umwelt- und Naturschutzverein zur Bewusstseinsförderung im Bereich Abfallvermeidung und -entsorgung. Ziel ist es, die Bevölkerung über die Folgen eines verantwortungslosen Umgangs mit Abfallstoffen und nachlässigen Konsumverhaltens aufzuklären und somit einen Weckruf zu senden, der die Bürger:innen zu Eigeninitiativen in ihrem Zuhause, in ihren Gemeinden veranlasst. Dafür werden sowohl Workshops für Schulen als auch Events organisiert, bei denen alle Mitglieder der Gesellschaft zur aktiven Beteiligung an Umweltaktionen motiviert werden sollen. Diese großen Freiwilligenbewegungen tragen dazu bei, Stadtparks, Grünzonen und andere öffentliche Plätze in unseren Städten aufzuräumen.

Jede bestellte Wurmkiste von 26.11 bis 29.11. sammelt eine Stunde lang Müll.

 

Ein Gastbeitrag von Marie Gandl, Zero Waste Austria

Meine Würmer sind Zero Heroes. Sie helfen mir tagtäglich, meinen Alltag ein Stück weit nachhaltiger zu gestalten und meinen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern. Doch was hat eine Kiste voll Würmern mit einem nachhaltigen Lebensstil zu tun? Und wie werden dadurch eigentlich Ressourcen eingespart? Hier gibt’s die Antworten:

Jemand, der/die keinen Garten mit Kompost zur Verfügung hat, kennt folgendes Szenario: Man kocht leckeres Essen mit frischen Zutaten, schält und zerkleinert Gemüse, schnippelt noch Obst fürs Dessert und freut sich auf eine ausgiebige Mahlzeit. Was (neben dreckigem Geschirr) nach dem Essen übrig bleibt, sind Küchenabfälle bzw. wertvoller Biomüll, der normalerweise im Restmüll oder in der nicht gerade geruchsneutralen Biotonne landet.

Weniger Müll dank fleißigen Mitbewohnern

Doch seit vor einem halben Jahr rund 500 Kompostwürmer in einer robusten Wurmkiste in meine Wohnung eingezogen sind, hat sich mein Küchenabfall drastisch reduziert. Die fleißigen Mitbewohner zerkleinern den Großteil meiner Gemüse- und Obstschalen, Kaffeesatz und Teebeutel mit Links, arbeiten geruchs- und geräuschlos und produzieren dabei wertvolles, schwarzes Gold: frischen Wurmhumus!

Tatsächlich fressen die Würmer pro Tag rund die Hälfte ihres Eigengewichts an organischen Abfällen. So entstehen in einer Wurmkiste aus 80 bis 200 Litern Biomüll etwa 15 bis 30 Liter Wurmkompost. Bio-„Müll“, der in Städten oft der thermischen Verwertung zugeführt und verbrannt wird, kann durch den Prozess in der Wurmkiste zu einem wertvollen Dünger verwandelt werden. Neben dem schon erwähnten Wurmhumus, der unter Pflanzenerde gemischt werden kann, entsteht auch Dünger in flüssiger Form: der sogenannte Wurmtee. Dieser ist voller Nährstoffe und wunderbar für Zimmer- und Balkonpflanzen geeignet.

Doch was hat das jetzt eigentlich mit Ressourcenschonung zu tun?

Durch den Verwertungsprozess können Obst- und Gemüsereste, Zeitungspapier-Schnipsel und Kaffeesatz im Kreislauf gehalten werden. Dies hat viele Vorteile: Wichtige Nährstoffe bleiben erhalten, dienen als wertvoller Dünger und gehen nicht in der Biotonne verloren. Es ist spannend zu beobachten, wie durch die Wurmkiste das Bewusstsein für Kreisläufe wächst und man ganz automatisch auch beim Einkauf auf die Qualität und die Verpackung von Lebensmitteln achtet. Meine Würmer freuen sich auf jeden Fall, wenn ich Obst und Gemüse mit nach Hause bringe, das in Karton verpackt ist – es handelt sich dabei ja schließlich um Futter und kann, anders als Plastik, wunderbar in der Wurmkiste kompostiert werden.

Durch die Wurmhumus-Produktion im eigenen Haushalt entfällt zudem der Kauf von konventionellen Düngemitteln, welche oft in Plastik verpackt sind. Positiver Nebenfaktor: Auch das Tragen der oft schweren Dünger-Säcke bleibt einem erspart!

Würmer als Klimaretter?!

All die bereits genannten Faktoren finde ich persönlich toll, weil sie positive, sicht- und spürbare Ergebnisse im Haushalt liefern. Doch die Wurmkiste wirkt sich zusätzlich auch positiv auf die Klimabilanz und den ökologischen Fußabdruck aus: Ein Großteil des Biomülls wird in den eigenen vier Wänden verwertet und muss nicht erst mit dem Müllwagen weite Strecken zur Müllverwertungsanlage zurücklegen. Durch den Transport, der entfällt, wird hochgerechnet jede Menge C02 eingespart.

Auch die heimische Produktion der Wurmkiste an sich trägt zu ökonomischer Nachhaltigkeit bei. Der Produktionsstandort befindet sich im schönen Oberösterreich, wo die Holzkisten per Hand aus regionalen Rohstoffen gefertigt werden. Die Wertschöpfung bleibt in der Region und Betriebe in der Umgebung profitieren ebenfalls davon.

Rundum ein ressourcenschonender Ansatz

Wie man sieht, trägt die Wurmkiste direkt und indirekt zu einem nachhaltigeren Lebensstil bei. Die Würmer helfen, die Zero Waste Philosophie im Alltag zu integrieren und gleichzeitig wertvolle Ressourcen zu verwenden, statt zu verschwenden. Ich bin stolz auf meine wurmigen Mitbewohner und geb‘ sie so schnell nicht mehr her!

Die Familienwurmkiste ist für große Haushalte gemacht und verarbeitet täglich bis zu 1kg Biomüll.

Immer wieder fragen uns Menschen, warum wir gerade Holz als Rohstoff für unsere Wurmkisten gewählt haben. Wir könnten doch auch Wurmkisten aus Kunststoff produzieren lassen, in Asien, viel billiger, in größerer Menge und und und. Mit diesem Argument haben sie recht, wir könnten. Wollen wir aber nicht.
Da wir uns als umweltbewusstes Unternehmen auch im Privatleben über die großen Probleme unserer Zeit Gedanken machen und versuchen, Teil einer Lösung dieser zu sein, fiel die Wahl der Rohstoffe und die Ausrichtung des Start-Ups ziemlich leicht. Gerne würden wir über die Vorteile plaudern:

Holz lässt Würmer nicht schwitzen, Plastik schon

Dass der Naturstoff Holz atmet, wissen viele. Dass sich diese Eigenschaft positiv auf die Wurmkompostierung auswirkt, merken die meisten erst, wenn sie von Problemen anderer Wurmfarmbetreiber:innen lesen bzw. hören, die bei ihnen nicht auftreten, wie etwa das „Schwitzen“: Im Idealfall besteht der Plastik-Wurmkomposter aus einer ungiftigen Kunststoffart, die keine Weichmacher und andere bedenklichen Substanzen abgibt (Vorsicht bei Billigkäufen!). Sollte dieser auch noch dicht sein, bist du vor einem Fruchtfliegenbefall sicher.

Das kann jedoch zu einem Problem führen: Kommt es zu einem übermäßigen Feuchtigkeitsgehalt (Wurmtee läuft nicht durch den verstopften Hahn, keine Membran oder Drainage, etc.) kann es im schlimmsten Fall sogar zu einem Wurmsterben kommen. Da die Kompostwürmer keine Lungen besitzen und den benötigten Sauerstoff über ihre Haut aufnehmen, würden sie im Extremfall ersticken. Weiters kann ein zu feuchtes Milieu in Verbindung mit anderen Faktoren – wie etwa zu dicht gedrückten Obst- und Gemüseresten – zu Fäulnis führen.

Wurmkisten aus Holz hingegen „atmen“ und geben anfallende Feuchtigkeit an die Umgebung ab. Auch im eingeölten Zustand, etwa mit Leinöl behandelt, verfügt das Holz über eine bessere hygroskopische Eigenschaft (eine gute Austauschfunktion in Bezug auf Feuchtigkeit) als es mit Plastik jemals möglich wäre.

Stehen hölzerne Wurmkomposter im Freien, sind sie bezgegenüber schnellen Wetterumschwüngen besser gerüstet, als Wurmkomposter aus Kunststoff. Der Grund? Die Porosität und die Dicke des Holzes macht den Stoff zu einem schlechten Wärmeleiter. Vereinfacht ausgedrückt: Kommt spontaner Frost, dringt Kälte langsamer in die Wurmkiste aus Holz, als in jene aus Plastik.

Ist die Wurmkiste außerdem ausreichend dimensioniert, kann sie auch bei kalten Temperaturen draußen stehen. Widerstandsfähige Holzarten, wie etwa Lärche, können sogar dem Regen ausgesetzt werden. Unsere Familienwurmkiste kann deshalb problemlos bis zu 11 Monate jährlich draußen verbringen.

Ein Stück Natur im Wohnraum

Wir finden: Wurmkisten aus Holz fügen sich besser in den Wohnraum, als ein hoher Plastikturm. Das Naturmaterial ist im unbehandelten Zustand ungiftig, folglich gibt es keine bedenklichen Ausdünstungen, die bei Kunststoffprodukten auftreten können. Einzigartige Maserungen des Holzes lassen jede Wurmkiste zu einem Unikat werden. Da Holz leicht zu bearbeiten ist, besteht auch die Möglichkeit zur individuellen Gestaltung der Box: Anbringen von Knöpfen, Sägen von Mustern und vieles andere Ideen sind mit etwas Geschick leicht umsetzbar.

      

Wie lange hält eine Wurmkiste aus Holz?

Bedenken bezüglich der Haltbarkeit von Wurmboxen aus Holz sind völlig unbegründet. Die älteste Wurmkiste, die unser Büro beim Entsorgen unserer Bioabfälle unterstützt, ist bereits 7 Jahre alt! Lediglich Weichholz-Schichten wurden oberflächlich angeknabbert. Das Innere der Wurmkiste erinnert jetzt an einen älteren Parkettboden. Wir gehen bei einer ordnungsgemäßen Handhabung von einer Nutzungsdauer bis zu 15 Jahren aus.

 

Dies sind nur einige Gründe für die Wahl unseres Rohstoffes. Viel weiter geht der Gedanke, wenn wir die Auswirkungen auf andere Bereiche betrachten:

Regionaler Arbeitgeber + regionale Wertschöpfung

Wir beziehen unsere Rohstoffe so gut es geht von regionalen Betrieben. Wir fördern damit nicht nur die regionale Wirtschaft und wirken somit der Landflucht entgegen, sondern sorgen auch dafür, dass Familienbetriebe weiter existieren. Weiters besteht eine Zusammenarbeit mit einem integrativen Betrieb, der Menschen mit Beeinträchtigungen dem Weg zum Arbeitsmarkt ermöglicht. Jede Kiste die von uns in Handarbeit liebevoll gefertigt wird, sichert somit viele Arbeitsplätze.

Nachwachsende Rohstoffe & weniger CO2 Emissionen

Da der Hauptbestandteil unserer Wurmkiste aus Holz besteht, verwenden wir einen Rohstoff, der nachwächst. Mit unserer Holzwahl sorgen wir für eine nachhaltige und verantwortungsvolle Nutzung unserer Wälder. Obwohl die Nutzung anderer Holzsortimente oft wesentlich billiger wäre, stehen bei uns auch die kurzen Transportwege im Fokus, die weniger CO2 Emissionen zur Folge haben.

Wie ihr seht, macht unser Konzept Sinn. Ständig versuchen wir, unsere Produkte und Abläufe zu verbessern. Wir sind offen für Vorschläge und freuen uns auf euer Feedback!

Für’s Büro ist die Wurmkiste ideal geeignet. Erstens fällt viel vom Lieblingsessen der Würmer (Tee, Kaffee, Papier) an, zweitens ist ein Garten mit Kompostmöglichkeit o.ä. in Büros extrem selten, drittens wird für Gewerbebetriebe oft nicht mal eine Biotonne angeboten und zuguterletzt sind die Würmer bei Kolleg:innen und Kund:innen nette und interessante Sympathieträger. Aber lass uns von vorne beginnen.

 

Mit diesen 8 Gründen überzeugst du dein Team von der Büro-Wurmkiste

  1. Oft gibt es in Büros keine Möglichkeit, die Bioabfälle getrennt zu sammeln – deshalb landen sie häufig im Restmüll. Das bedeutet vergeudete Ressourcen und wirkt sich schließlich negativ auf die Umwelt und das Klima aus.
  2. Kaffeesatz, Teebeutel, Bananenschalen, Apfelreste, Obst- und Gemüseschalen, Zeitungspapier … vieles von dem, was im Büro als biologischer Reststoff anfällt, ist ideales Wurmfutter.
  3. Angst vor Geruch? Eine funktionierende Wurmkiste riecht nach Waldboden.
  4. Eine Wurmkiste hat positive Effekte auf die Ernährung im Büro: Schließlich will man ja Futter erzeugen. Da liegt der Griff zu Obst und Gemüse näher als zum Schokoriegel.
  5. Wurmkisten sind gut für die Kommunikation! Probiere es aus und frage deine Kolleg:innen, was sie von einer Wurmkiste halten. Das Thema wird euch über Tage begleiten. ;)
  6. Perfekte Büro-Haustiere: Wenn man es schafft, eine Topfpflanze regelmäßig zu gießen und sie bereits einige Zeit überdauert, kommt man in der Regel auch mit einer Wurmkiste gut zurecht. Sicherlich brauchen sie etwas Aufmerksamkeit, doch das Gassi-Gehen bleibt mit Gewissheit aus. Ebenso überstehen sie 2 Wochen Futterpause ohne Probleme.
  7. Wurmkisten-Meditation: Wir haben schon Zuschriften bekommen, dass manche – statt der Zigarettenpause – zur Wurmkiste gehen, den Deckel öffnen und den Anblick der gemächlichen Fleißigkeit genießen.
  8. Falls es das jetzt noch überhaupt braucht als weiteres Argument für Vorgesetzte: Hier wird rund um die Uhr – und ganz ohne Überstundenzuschlag – gearbeitet.

 

Ein Erfahrungsbericht zur Büro-Wurmkiste von Gesa aus Hamburg:

„Wir haben die Wurmkiste im Büro stehen. Dort landet ein Großteil des Kaffee- und Teesatzes, den die Mitarbeitenden verbrauchen. Zusätzlich noch Obstreste und Schalen, und manchmal noch ein bisschen geschreddertes Papier. Jetzt nach 5 Monaten bekommen die Würmer ca. 10 große Teesiebe voll schwarzem Tee, 4-5 Teebeutel und ca. 10 Kaffeefilter mit Kaffeesatz in der Woche, plus ein bisschen Obst. Die Kiste steht in der Küche. Kein Geruch und nix mit Fliegen, von Anfang an. Die Population ist ziemlich gewachsen, teilweise sind es echt dicke Würmer und viele kleine dünne junge Würmer. Die werden einfach ein Mal am Tag gefüttert, fertig. Scheint ihnen auch nicht zu einseitig zu sein die Kost. Die Hanfmatte ist schon verschwunden, und unter dem Korb ist eine fette Schicht Humus entstanden. Ernten wollen wir das erste Mal sobald es etwas wärmer wird und der Frühling beginnt…

Die Mitarbeitenden finden es lustig, und wenn mal Kund:innen zu Besuch kommen zeigen wir sehr gerne unsere kleinen Helfer.

 

Bürowurmkiste in Hamburg im Betrieb. Fügt sich gut in den Büroalltag ein und ist sehr unauffällig.

 

Dies ist eine Frage, die uns oft gestellt wird. :-) Die Antwort dazu lautet: Ja und Nein! In diesem Artikel erfährst du alles was du bezüglich Bioplastik und Wurmkiste wissen solltest und kannst dich am Ende dieses Blogeintrages sogar „Bioplastikfachmensch“ nennen. Bevor wir darauf näher eingehen können, sollten wir zunächst aber klären was Bioplastik ist, denn Bioplastik ist nicht gleich Bioplastik!

Der Zusatz „Bio“ beschreibt nicht den biologischen Anbau der verwendeten Rohstoffe, wie dies bei Bio-Lebensmitteln oder Bio-Baumwolle der Fall ist. Bioplastik, auch Biokunststoffe genannt, können einerseits Kunststoffe sein, welche auf Basis nachwachsender Rohstoffe hergestellt werden oder biologisch abbaubar sind. Biokunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen müssen nicht zwingend biologisch abbaubar sein. Ebenfalls müssen biologisch abbaubare Biokunststoffe nicht zwingend aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden und können somit aus konventionellen Grundstoffen bestehen, wie etwa Erdöl. Die unten angeführte Grafik soll dies leichter verdeutlichen.

Ausgangsstoffe für abbaubare Biokunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen sind vor allem Stärke und Stärkederivate (gewonnen aus Kartoffeln, Getreide und Mais) sowie Cellulose und Cellulosederivate (welche vor allem aus Holz gewonnen werden). Aus ökologischer Sicht haben vor allem oben erwähnte Biokunststoffe einen hohen Stellenwert, da diese weitgehend CO2-neutral sind, somit einen Beitrag für die Reduktion der Treibhausemissionen leisten und die fossilen Ressourcen weitgehend schonen. Ebenfalls werden Landwirtschaftliche Überkapazitäten und Abfall- sowie Restprodukte aus der Forst- und Landwirtschaft sinnvoll als Ressource genutzt.

Bei Biokunststoffen petrochemischen Ursprungs (Erdöl) werden synthetisierte Polymere, Polyvinylalkohole genannt, mit Additiven versetzt um gewünschte Eigenschaften zu erhalten.

Da es keine einheitliche Definition für den Begriff „Biokunststoff“ bzw. „Bioplastik“ gibt, werden meist zwei Gruppen unterschieden:

  • Biologisch abbaubare Biokunststoffe
  • Biologisch nicht abbaubare Biokunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen

Dies ist der knackende Punkt, wenn du mit deiner Wurmkiste Biokunststoffe verwerten willst! Abgesehen davon, dass wir die Ansicht vertreten generell auf Verpackungsmaterial zu verzichten, solltest du bei einem unausweichlichen Kauf auf “biologisch abbaubare Biokunststoffe” achten, denn diese sind auch in unseren Wurmkisten kompostierbar.

Wie kann ich mir sicher sein, ob mein Bioplastik biologisch abbaubar ist?

Da die Eigenschaften des Bioplastiks nicht durch das Erscheinungsbild nachzuvollziehen sind, gibt es zum Glück Zertifizierungen. Diese zeigen dir beispielsweise die Kompostierbarkeit und/oder den Ressourcenursprung an. Solltest du einen Gegenstand ohne Auskunft über die Kompostierbarkeit finden, so kannst du auf Nummer sichergehen und auf diesen lieber verzichten. Vor allem bei Obst- und Gemüseverpackungen, meist biologischen Ursprungs, wirst du vermehrt auf Bioplastik treffen.

Am öftesten wirst du auf den „Keimling“ stoßen. Dieser ist ein international anerkanntes Kompostierbarkeitszeichen, dass in Zusammenarbeit von „DIN CERTCO“ und dem europäischen Branchenverband „European Bioplastics e.V.“ entwickelt wurde.

Falls du dieses Zeichen auf deiner Verpackung siehst, kannst du dir sicher sein.

Kompostieren von Biokunststoffen mit der Wurmkiste: Wir waren im Fernsehen 

Das Unternehmen REPAQ aus Deutschland hat sich den nachhaltigen Verpackungen verpflichtet und stellt Folien her, die in unserer Wurmkiste problemlos kompostiert werden können. Das ZDF hat darüber einen Beitrag in der Reihe „plan b“ veröffentlicht. Im Video siehst du die starke Leistung unserer Wurmkiste anhand von Schokoriegelverpackungen: https://www.zdf.de/gesellschaft/plan-b/plan-b-plastik-ade-100.html 

Und habt ihr das auch schon selber getestet?

Natürlich! :-) Auch wir testen viele Produkte auf Herz und Nieren, um sicher zu gehen was wir unseren WurmkistenbesitzerInnen empfehlen können. Ein wirklich anschaulicher Versuch war jener, bei dem wir die biologische Abbaubarkeit von Obst- und Gemüseverpackungen gängiger Nahrungsmittel getestet haben. 8 x 8 cm große Proben aus Verpackungen wurden in die Wurmkiste gelegt und wöchentlich fotografiert und dokumentiert. Getestet wurden:

Marke Art/Zweck der Verpackung
“Natur Pur” (Spar) Gemüseverpackung Bio Cherrytomaten an der Rispe
“Ja! Natürlich” (Merkur, Billa,…) Obstverpackung Äpfel 6er Schale
“Natur aktiv” (Hofer) Obstverpackung Kiwi 6er Schale

Unsere Proben von links nach rechts: “Natur Pur”, “Ja! natürlich”, “Natur aktiv”

Nach 1 Woche fühlten sich die Probem bereits “dünner” und “fragiler” an. Ebenfalls erkennt man, dass der glanz verloren ging und eine Trübung stattgefunden hat. Bei genauerem Hinsehen erkennt man einen ersten “Zerfall” bei der mittleren Probe.

Nach 2 Wochen erkennt man optisch bereits größere Abbauspuren, vor allem bei der mittleren Probe von “Ja! natürlich” und “Natur aktiv”.

Nach der 3. Woche sieht man, dass die Würmer und Mikroorganismen bereits großes geleistet haben. Die “Ja! Natürlich”-Probe in der Mitte und die “Natur aktiv”-Probe rechts sind bereits zum größten Teil abgebaut. Die “Natur pur”-Probe von Spar wies jetzt ebenfalls Abbauspuren auf, die vor allem am oberen und unteren Rand zu sehen sind.

Nach 4 Wochen sind die Proben von “Ja! Natürlich” und “Natur aktiv” bereits verschwunden. Eine Woche später (nach fünf Wochen) sind die letzten Reste der “Natur pur”-Probe von Spar (am Bild oben zu sehen) ebenfalls vollkommen verschwunden. (Testzeitraum: 2018)

Vieles mehr ist möglich! Die Anzahl der biologisch abbaubaren Gegenstände wächst von Tag zu Tag. Von Zahnbürsten zu Kaffeekapseln, von Kondomen bis hin zu Flip-Flops – Alles als biologisch abbaubar beworben. Ständig testen wir neue Produkte in unseren Wurmkisten bezüglich der Abbaubarkeit und können es euch nur wärmstens empfehlen es uns gleich zu tun. :-)

Schildert uns eure Erfahrungen und schickt uns Produkte zum testen – Wir freuen uns darauf.

Pflanzenerden gibt es viele zu Kaufen – praktisch jeder Supermarkt hat sie in großen Plastiksäcken vor dem Geschäft. Hier verliert man schnell den Überblick, denn auch die Begriffe Blumenerde, Bio-Spezial-Dünger, torfreduziert usw. können verwirrend sein.

In diesem Beitrag erfährst du, worauf es bei der Wahl der Pflanzenerde ankommt, und welche Gründe für die Herstellung deiner eigenen Erde sprechen.

Plastik in der Kompostieranlage

Wusstest du, dass das Plastik aus der Biotonne, sich in deiner gekauften Blumenerde finden lässt? Leider kennen wir alle die Situation, du bringst deinen Biomüll zur Biotonne und entdeckst, dass deine Nachbar*innen zuvor ein „normales“ Plastiksackerl voll mit Küchenabfällen reingeworfen haben. Der Faulheit halber mit dem Sackerl. Was passiert damit auf der Kompostanlage? Im besten Fall wird es aussortiert. In den meisten Fällen allerdings (wegen dem erhöhten Aufwand) wird es gehäckselt und mischt sich unter die fertige Erde. Das kann soweit gehen, dass es nicht mehr sichtbar ist. Ohne zu wissen, schleppst du dir dadurch jede Gartensaison Plastik mit verschiedensten Additiven (BPA) in den Garten. Eine Regulierung oder einen Grenzwert gibt es hier leider nicht. Nach dem Motto: „Aus den Augen, aus dem Sinn.“

Nährstoffe & Mikroorganismen zählen

Neben Stickstoff, dem wichtigsten Nährstoff für die Pflanze, gibt es weitere Makro- und Mikronährstoffe. Die Pflanze braucht die Makronährstoffe in größeren Mengen und die Mikronährstoffe nur in kleinen Dosen – manche ausschließlich in bestimmten Wachstumsphasen.

Aber es sind nicht nur die Nährstoffe, die zählen. Mindestens genauso wichtig: Die vorhanden Mikroorganismen.Diese sind verantwortlich für die Speicherung von Nährstoffen (Lebendverbau) und den Transport der Nährstoffe zur Pflanze. Und auch für die Kommunikation der Pflanze sind Mikroorganismen im Einsatz: Die Pflanze sendet Botenstoffe aus und teilt so mit, dass sie beispielsweise Phosphor braucht – die Mikroorganismen in der Erde machen sich auf die Suche und transportieren diesen zu Wurzel – im Austausch erhält das Bakterium Zucker, sozusagen als Aufwandsentschädigung.

Leider ist es so, dass in vielen gekauften Erden sehr wenige und einseitige Mikroorganismen zu finden sind. Grund dafür ist die lange Lagerung (bis zu mehreren Jahren) auf betonierten Lagerplätzen, die Sonne, Schnee und Regen ausgesetzt sind. Zudem ist diese Erde meist in Plastiksäcke verpackt, wodurch kein Luftaustausch mehr stattfinden kann. Bakterien brauchen jedoch Sauerstoff.

Somit ist klar: Damit die Pflanze gedeihen kann, braucht sie nicht nur Nährstoffe, sondern auch eine Vielfalt an Mikroorganismen.

Kompostqualität

Wie kann ein 40 Liter Sack Pflanzerde im Baumarkt weniger als 2€ kosten? Die Herstellungskosten müssen unter 0,5€ liegen, da Transport, Handel, Werbung und Steuern den Großteil verschlingen. In der Praxis ist es so, dass die Kompostqualität sehr stark variieren kann. Auch unter hochwertigen Erden kann es vorkommen, dass die Herstellung von Kompost aus Biomüll zu schnell, zu langsam, zu nass oder zu heiß verlaufen ist und somit chemische Verbindungen (Wasserstoffverbindungen) entstehen können, die eher zu vermeiden sind. 2018 haben wir einen Versuch zum Pflanzenwachstum durchgeführt. Neben unseren Wurmkompost kamen auch (scheinbar) hochwertige Erden vom Supermarkt zum Einsatz und auch hier zeigte sich, dass eine den Test nicht schaffte. Je günstiger die Erde ist, desto höher die Chance, dass die Qualität nicht passt.

Ausgangsmaterial für Kompost

Es gibt verschiedene Methoden, um Kompost herzustellen. Die meist bekannten sind der Biomüll aus der Biotonne, Rasenschnitt und Strauchschnitt. Dazu noch die weniger bekannten wie Torf und Klärschlamm. Torf ist nicht sehr ökologisch, da er kein nachwachsender Rohstoff ist und Klärschlamm beinhaltet Hormone, Chemikalien und Schwermetalle.

Kompost aus den ersten drei genannten Quellen ist unproblematisch. Aber wie kann ich sicher gehen, dass keine Schwermetalle von Klärschlamm in meine Erde kommen oder Torf verwendet wird? Klärschlamm darf nicht in Pflanzenerden, die für Gemüse und Obst beworben werden, enthalten sein. Der Grund dafür ist, dass die Schwermetalle in die Pflanze wandern können und toxisch auf den menschlichen Organismus wirken. Deshalb wird Klärschlamm primär für Blumenerden verwendet. Diese sind auch gleich 1-2 Euro günstiger und leider greifen viele Leute nach der Blumenerde und verwenden sie für’s Gemüse. Und auch wenn die Blumenerde tatsächlich für die Blumen zum Einsatz kommt – was geschieht damit nach der Saison? Meistens wird sie auf den Komposthaufen geschüttet. So bringst du dann diese Problemstoffe in den eigenen Nährstoffkreislauf.

Darum solltest du deine Erde in der Wurmkiste oder im WormBag am besten selbst herstellen:

  1. Du weißt, was du hineingeworfen hast. Kein Mikroplastik, keine Schwermetalle oder andere Stoffe die du sonst auch nicht essen würdest.
  2. Der Humus wird zu dem Zeitpunkt geerntet, wann er gebraucht wird und ist somit absolut frisch.
  3. Auf und im Kompostwurm leben eine Vielzahl an Mikroorganismen, die sich natürlich auch in der Erde ansiedeln und wichtig für die Pflanzen sind – Wurmhumus ist belebte Erde, die gesunde Pflanzen hervorbringt.
  4. Langfristig gesehen, ist eine Wurmkiste günstiger, als jährlich qualitativ hochwertige Erde zu kaufen. Wer diesen Blogbeitrag gelesen hat, wird wahrscheinlich ab nun nicht mehr zur € 2.-  Erde greifen.
  5. Es entsteht kein Plastikmüll, da die Verpackung wegfällt.
  6. Eigene Erde ist nachhaltig ökologischer, da die Transportwege eingespart werden.

Wer keine Wurmkiste zuhause aufstellen möchte, kann sich auch den fertigen Wurmhumus bei uns im Shop bestellen.

Die beste Pflanzenerde ist selbstgemacht

Weiterführende Links

Plastik im Biomüll

Kompostverordnung 

***UPDATE am 1.12.2020:***

Wir freuen uns immens und können bekannt geben: Aufgrund unserer „Green Friday-Aktion“ spenden wir EUR 1.782,- an die Organisation „Regenwald der Österreicher“ in Costa Rica, womit 99 neue Regenwaldbäume gepflanzt werden!
PS.: Aus einer sicheren Quelle wissen wir, dass die Bäume gleich bei der Pflanzung mit wertvollem Wurmhumus versorgt werden, was uns natürlich doppelt freut.

***

Auch heuer boykottieren wir wieder den „Black Friday“ und veranstalten lieber eine Spendenaktion mit Sinn: Für jede bestellte Wurmkiste im Zeitraum von Freitag 27.11.2020 bis einschließlich Sonntag 29.11.2020 spenden wir EUR 18,– und lassen dafür einen Regenwaldbaum in Costa Rica pflanzen. Im Vorjahr konnten mit so 54 neue Regenwaldbäume gepflanzt werden, und wir freuen uns, wenn es heuer wieder mindestens genauso viele werden!

Die Spende geht wieder direkt an den Verein „Regenwald der Österreicher“, wo die Wurmkisten-Erfolgsgeschichte mit einem besonderen Erlebnis ihren Anfang nahm.

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Setzen wir gemeinsam ein bewusstes Zeichen

Wie sollen Kaufentscheidungen getroffen werden? In dem man KundInnen ohnehin einkalkulierte Rabatte gewährt und auf eine schnelle Kaufentscheidung hofft? Oder durch gute Information vor dem Kauf und gleichbleibend fairen Preisen?

Natürlich geht man als Onlinehandel, wie wir es sind, das Risiko ein, dass die anderen, die mit den verlockenden Angeboten, das Rennen um die Weihnachtsgeschenke machen – und trotzdem wollen wir ein Zeichen setzen. Dieses Zeichen kommt vor allem unserem Planeten zugute, dem ohnehin etwas Zuwendung ganz gut tut.

Kein „Schnäppchen“

Eine Wurmkiste soll kein „Schnäppchen“ sein, sondern eine schöne und bewusste Erweiterung der eigenen Lebensweise bedeuten, die dich lange begleitet. Zudem kommen mit ihr auch neue Haustiere in die eigenen vier Wände, und damit auch eine gewisse Verantwortung ihnen gegenüber.

Wir bei wurmkiste.at handeln nicht gewinnmaximierend: Was zählt, ist die Menge an „geretteten“ Bioabfällen durch jede einzelne Wurmkiste. Gleich bedeutsam sind für uns gute Arbeitsbedingungen, die Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit vier integrativen Betrieben in Oberösterreich, die Bezahlung von fairen Löhnen und das Wurm-Wohl in allen Arbeitsbereichen. Daran messen wir unseren Erfolg.

Wir freuen uns über jede Wurmkiste, die einen neuen Platz in einem Haushalt bekommt. Das bedeutet, dass noch weniger Bioabfälle im Restmüll landen, der Nährstoffkreislauf geschlossen bleibt und Freude beim Kompostieren entsteht. Daher setzen wir ein Zeichen und machen den „Black Friday“ zum „GREEN FRIDAY“.

Wo und von wem wird der Baum gepflanzt?

In enger Zusammenarbeit mit der Organisation „Regenwald der Österreicher” wird von uns pro bestellter Wurmkiste ein Baum im Regenwald von Costa Rica gepflanzt. Dies bedeutet jeweils eine Spende von EUR 18,-, die wir als Unternehmen leisten. Ein Baum bindet während seiner Lebenszeit ca. 700 kg CO2, was ein wertvoller Beitrag für den Klimaschutz bedeutet und natürlich den Lebensraum Regenwald in seiner Artenvielfalt schützt. Der Verein ist bewusst ausgewählt, da David Witzeneder, Geschäftsführer von Wurmkiste.at, dort seinen Auslandszivildienst absolvierte, das Projekt gut kennengelernt hat und noch immer in enger Verbindung steht. Somit können wir auch sicher stellen, dass der gespendete Betrag dort ankommt, wo er gebraucht wird.

Auslandszivildienst von David Witzeneder in Costa Rica, 2010

Dort war seine erste Begegnung mit dem Thema „Wurmkompostierung“. Der daraus gewonne Wurmhumus wird als Dünger für frisch gepflanzte Bäume eingesetzt und zeigt so seine „magische“ Wirkung. Die Jungbäume haben damit optimale Startbedingungen: sie wurzeln rasch an und sind bestens mit Nährstoffen versorgt.

Wir freuen uns, mit dieser Aktion einen Beitrag zu leisten, der den Trend zur bewussten Kaufentscheidung unterstützt und das Klima doppelt schützt: Denn auch jede Wurmkiste bindet CO2 wieder im Boden. Die Bioabfälle legen keine Kilometer auf der Straße zurück, sondern werden dort in wertvollen Wurmhumus verwandelt, wo sie entstehen.

Jede bestellte Wurmkiste von 27.11 bis 29.11. pflanzt einen Baum.

Hier geht’s direkt zum Onlineshop: https://wurmkiste.at/shop/

Mehr Info zum Projekt: https://www.regenwald.at/

Und falls du – als Abwechslung zu den herannahenden weihnachtlichen Ohrwürmern – ganz tief in den Regenwald in Costa Rica hineinlauschen möchtest, dann sei dir diese Seite mit Tonspuren aus Fauna und Flora ans Herz gelegt: https://www.regenwald.at/fauna-flora/regenwald-geraeusche

Zeichen setzen und Bäume pflanzen

Update 10.Dezember 2019: Freudig können wir bekannt geben, dass im Aktionszeitraum von 29. November bis 1. Dezember 2019 insgesamt 54 Wurmkomposter bestellt wurden. Dies bedeutet 54 neue Regenwaldbäume in Costa Rica! Eure Bestellungen veranlassen uns zu einer Spende von EUR 972,-, die direkt in Bäume umgewandelt werden!

Wir widerstehen der Verlockung der allgemeinen Rabatt-Schlacht und starten eine sinnvolle Spendenaktion: Für jede bestellte Wurmkiste im Zeitraum von Freitag 29.11.2019 bis Sonntag 1.12.2019 spenden wir EUR 18,– und lassen dafür einen Regenwaldbaum in Costa Rica pflanzen. Die Spende geht direkt an den Verein “Regenwald der Österreicher”, wo die Wurmkisten-Erfolgsgeschichte mit einem besonderen Erlebnis ihren Anfang nahm.

Der “Black Friday” bedeutet jedes Jahr eine zunehmende Preisschlacht und es wird um die besten “Schnäppchen” gewetteifert. Natürlich ist es als Unternehmen verlockend, sich der allgemeinen Stimmung anzuschließen, da dieser Tag wohl einer der umsatzstärksten im Weihnachtsgeschäft werden wird.

Unsere Unternehmensphilosophie ist jedoch eine andere. Eine Wurmkiste soll kein “Schnäppchen”, sondern eine schöne und bewusste Erweiterung der eigenen Lebensweise bedeuten. Denn auch wenn sie klein und vorrangig praktisch sind, handelt es sich um Haustiere. Zudem handeln wir nicht gewinnmaximierend; viel wichtiger ist uns, die Menge an “geretteten” Bioabfällen durch jede einzelne Wurmkiste. Gleich bedeutsam sind für uns gute Arbeitsbedingungen, die Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit vier integrativen Betrieben in Oberösterreich, die Bezahlung von fairen Löhnen und das Wurm-Wohl. Daran messen wir unseren Erfolg.

Wir freuen uns über jede Wurmkiste, die einen neuen Platz in einem Haushalt bekommt. Das bedeutet, dass noch weniger Bioabfälle im Restmüll landen, der Nährstoffkreislauf geschlossen bleibt und Freude beim Kompostieren entsteht. Daher setzen wir ein Zeichen und machen den “Black Friday” zum “GREEN FRIDAY”.

In enger Zusammenarbeit mit der Organisation “Regenwald der Österreicher” wird von uns pro bestellter Wurmkiste ein Baum im Regenwald von Costa Rica gepflanzt. Dies bedeutet jeweils eine Spende von EUR 18,-, die wir als Unternehmen leisten. Ein Baum bindet während seiner Lebenszeit ca. 700 kg CO2, was ein wertvoller Beitrag für den Klimaschutz bedeutet und natürlich den Lebensraum Regenwald in seiner Artenvielfalt schützt. Der Verein ist bewusst ausgewählt, da David Witzeneder, Geschäftsführer von Wurmkiste.at, dort seinen Auslandszivildienst abdiente, das Projekt gut kennengelernt hat und noch immer in enger Verbindung steht. Somit können wir auch sicher stellen, dass der gespendete Betrag dort ankommt, wo er gebraucht wird.

Auslandszivildienst von David Witzeneder in Costa Rica, 2010

Dort war seine erste Begegnung mit dem Thema “Wurmkompostierung”. Der daraus gewonne Wurmhumus wird als Dünger für frisch gepflanzten Bäume eingesetzt und zeigt so seine “magische” Wirkung. Die Jungbäume haben damit optimale Startbedingungen: sie wurzeln rasch an und sind optimal mit Nährstoffen versorgt.

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Wir freuen uns, mit dieser Aktion einen Beitrag zu leisten, der den Trend zur bewussten Kaufentscheidung unterstützt und das Klima doppelt schützt: Denn auch jede Wurmkiste bindet CO2 wieder im Boden und die Bioabfälle legen keine Kilometer auf der Straße zurück, sondern werden dort in wertvollen Wurmhumus verwandelt, wo sie entstehen.