Schluss mit Süßholz raspeln

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David Witzeneder hält Holz-Seitenteil einer Wurmkiste in der Hand während er auf Holzstoß in der Wurmkistenwerkstatt sitzt.

Wo gehobelt wird…

…da fallen Späne. Dieses Sprichwort gilt bei uns aktuell in doppelter Hinsicht.

Holz ist der wichtigste Rohstoff für unsere Kisten.

Von Beginn an setzten wir auf Holz, weil wir davon überzeugt sind, dass Würmer sich darin wohl fühlen, von seiner Atmungsaktivität profitieren und wir Holz mit seinen Eigenschaften als Möbelstück einfach lieben.

 

Beim Gang durch unsere Werkstatt begleitet uns auch der warme Geruch. Entweder zu Beginn beim Hobeln und Schleifen oder der Brandstempel als Abschluss auf der fertigen Kiste. Holz ist bei uns nicht wegzudenken.

 

Doch im Gegensatz zur eigenen Wurmzucht haben wir keinen eigenen Wald.
Das Holz für unsere Kisten müssen wir kaufen und den Preis dafür bestimmt der Markt. Martina, unsere Füchsin des Einkaufs hat gut vorgesorgt. Unser Lager war lange Zeit bis oben hin gefüllt und wir konnten die bisherigen Schwankungen bis jetzt ganz gut abfedern – was schon eine kleine Glanzleistung war.

 

Nun ist es aber soweit. Um für den Herbst vorzusorgen, müssen wir jetzt Holz einkaufen. Dies wird sich auch in den Preisen für unsere Wurmkisten niederschlagen. Wir versuchen wieder so schlau wie möglich zu handeln und gute Gelegenheiten zu nutzen – die nicht zum Nachteil von Umwelt, Qualität oder Arbeitsbedingungen gehen. Not so easy … aber wichtig!

 

Gut zu wissen: Bis inkl. 3. Juli 2022 garantieren wir die momentanen Preise der verschiedenen Wurmkisten bei uns im Onlineshop. Ab 4. Juli werden wir einzelne Kistenpreise erhöhen, um uns nicht ‘ins eigene Fleisch’ zu Hobeln.

 

Wir hoffen sehr darauf, dass ihr Verständnis habt. Dieser Schritt ist kein leichter, aber unumgänglich für unseren Fortbestand. Die Mission “Biomüll ist kein Restmüll” steckt in jeder einzelnen Wurmkiste und soll weitergehen. Schließlich haben wir noch viel vor und es gibt noch so viel Biomüll zu retten!