5 Zero-Waste-Tipps für weniger Müll im neuen Jahr

Der Jahreswechsel ist meist ein guter Zeitpunkt für neue Impulse. Mit dem Rauchen hast du schon aufgehört, dein Wunschgewicht hast du sowieso oder es ist die sowieso egal ;-)? Prima, dann können deine “guten Vorsätze” für das kommende Jahr etwas “Größerem” gewidmet werden!

1. Wie setzt sich dein Müll zusammen? Analyse

Sammle deine gesamten Abfälle, die bei dir im Haushalt in einer Woche anfallen und nimm sie dann genauer unter die Lupe. Unterteile sie in 4 Kategorien: (1) Müll, der eigentlich nicht anfallen sollte, (2) Verpackungen, die mit wenig Aufwand einzusparen sind, (3) Müll und Verpackungen, die für dich schwieriger sind, ohne sie auszukommen und (4) Dinge, die eigentlich kein Abfall sind, sondern anders wieder verwendet werden können.

Zusammensetzung des Restmülls in der Stadt Salzburg:

2. Wo kannst du Verpackungen leicht einsparen? Potential erkennen 

Hier gibt es viele Möglichkeiten: Für Obst und Gemüse könntest du eine Biokiste abonnieren, denn gerade Obst und Gemüse sind oft aufwändig in Kunststoff verpackt. Genauso gut funktionieren natürlich “ab Hof” oder “unverpackt”-Läden. Auch im Supermärkten gibt doch manchmal die Möglichkeit, Obst und Gemüse in die selber mitgebrachte Tasche zu geben.

Großes Potential gibt es im Badezimmer, um Verpackungen einzusparen. Wenn es dir Freude bereitet, etwas auszuprobieren (zero wast link zu blogbeitrag)  und Sachen selber zu machen, ist eine selbstgemachte Creme oder Hausmittel und Putzmittel nach alten Rezepten mit leicht abbaubaren Zutaten eine gute Möglichkeit für dich! Das effektivste Mittel: weniger ist mehr und: Spontankäufe erzeugen tendenziell viel Müll.

3. Garteln statt Shoppen! Alternativen finden

Du verbringst Zeit an der frischen Luft und hast gute Aussichten auf Blühendes und eine spannende Ernte. Garteln geht in der Wohnung, am Balkon oder natürlich im (Gemeinschafts-) Garten.

Wissenschaftlich ist belegt, dass es eine anti-depressive Wirkung hat, mit den Händen in der Erde zu wühlen. Probier’ es doch einfach aus.

Foto von Myriams-Fotos

4. Kompostieren! Würmer helfen dir dabei :-)

Kompostieren ist eine einfache Möglichkeit, um den eigenen Restmüll drastisch zu reduzieren. Die Bioabfälle wandern am besten einfach in den Komposter oder in die Wurmkiste. Damit bleibt der Nährstoffkreislauf geschlossen, die Bioabfälle legen keine Kilometer auf der Straße zurück und ihr bekommt einen wertvollen Schatz zurück: besten Humus, den ihr wieder für eure Pflanzen verwenden könnt!

5. Miteinander Reden! Weniger Müll macht Spaß 

Tausche dich mit Gleichgesinnten aus! Ja, das ist ein wichtiger Punkt! Dadurch entstehen neue Ideen, es kommt zu einem größeren Wirkungsradius und auch die Politiker erhalten Rückenstärkung für Entscheidungen, die dabei helfen, die Klimakatastrophe zu verhindern  bzw. stehen zunehmend unter Druck, zu handeln.

Außerdem ist es gut zu hören und zu spüren, dass es anderen auch so geht, dass sie etwas TUN möchten. Gleichgesinnte findet man zb auf der nächsten Fridays-for-Future Demo, in einem Unverpackt- oder Hofladen, im Internet, es gibt schon viele Workshops zum Thema “Zero Waste” oder du kannst auch einen eigenen Low/Zero-Waste-Stammtisch gründen.