500 neue Mitarbeiter – Die Wurmkiste fürs Büro!

Ihr möchtet euer Büroleben etwas nachhaltiger gestalten? Ein paar unauffällige Haustiere wären auch willkommen?

Hier einige gute Gründe für eine Büro-Wurmkiste:

  • Oft gibt es in Büros keine Möglichkeit die Bioabfälle getrennt zu sammeln, somit landen sie häufig im Restmüll, was eine vergeudete Ressource bedeutet, sich negativ auf die Umwelt und schließlich aufs Klima auswirkt.
  • Kaffeesatz, Teebeutel, Bananenschalen, Apfelreste, Obst- und Gemüseschalen, Zeitungspapier … vieles von dem, was im Büro als biologischer Reststoff anfällt ist ideales Wurmfutter.
  • Angst vor Geruch? Eine funktionierende Wurmkiste riecht nach Waldboden.
  • Eine Wurmkiste hat positive Effekte auf die Ernährung im Büro aus: Schließlich will man ja Futter erzeugen. Da liegt der Griff zu Obst und Gemüse näher als zum Schokoriegel.
  • Wurmkisten sind gut für die Kommunikation! Probiere es aus und frage deine KollegInnen, was sie von einer Wurmkiste halten. Das Thema wird euch über Tage begleiten :-)
  • Perfekte Büro-Haustiere: Wenn man es schafft, eine Topfpflanze regelmäßig zu gießen und sie bereits einige Zeit überdauert, kommt man in der Regel auch mit einer Wurmkiste gut zurecht. Sicherlich brauchen sie etwas Aufmerksamkeit, doch das Gassi-Gehen bleibt mit Gewissheit aus. Ebenso überstehen sie 2 Wochen Futterpause ohne Probleme.
  • Wurmkisten-Mediatation: Wir haben schon Zuschriften bekommen, dass manche – statt der Zigarettenpause – zur Wurmkiste gehen, den Deckel öffnen und den Anblick der gemächlichen Fleißigkeit genießen.
  • Falls es das jetzt noch überhaupt braucht als weiteres Argument für Vorgesetzte: Hier wird rund um die Uhr und ganz ohne Überstundenzuschlag gearbeitet ;-)

Ein Erfahrungsbericht zur Büro-Wurmkiste von Gesa aus Hamburg:

„Wir haben die Wurmkiste im Büro stehen. Dort landet ein Großteil des Kaffee- und Teesatzes, den die Mitarbeiter verbrauchen. Zusätzlich noch Obstreste und Schalen, und manchmal noch ein bisschen geschreddertes Papier. Jetzt nach 5 Monaten bekommen die Würmer ca. 10 große Teesiebe voll schwarzem Tee, 4-5 Teebeutel und ca. 10 Kaffeefilter mit Kaffeesatz in der Woche, plus ein bisschen Obst. Die Kiste steht in der Küche. Kein Geruch und nix mit Fliegen, von Anfang an. Die Population ist ziemlich gewachsen, teilweise sind es echt dicke Würmer und viele kleine dünne junge Würmer. Die werden einfach ein Mal am Tag gefüttert, fertig. Scheint ihnen auch nicht zu einseitig zu sein die Kost. Die Hanfmatte ist schon verschwunden, und unter dem Korb ist eine fette Schicht Humus entstanden. Ernten wollen wir das erste Mal sobald es etwas wärmer wird und der Frühling beginnt…

Die Mitarbeiter finden es lustig, und wenn mal Kunden zu Besuch kommen zeigen wir sehr gerne unsere kleinen Helfer.
Fazit: fürs Büro ist die Wurmiste ideal geeignet. 1. fällt viel vom Lieblingsessen der Würmer (Tee, Kaffee, Papier) an, 2. ist ein Garten mit Kompostmöglichkeit o.ä. in Büros extrem selten, 3. wird für Gewerbebetriebe oft nicht mal eine Biotonne angeboten und 4. sind die Würmer bei Kollegen und Kunden nette und interessante Sympathieträger.“

Bürowurmkiste in Hamburg im Betrieb. Fügt sich gut in den Büroalltag ein und ist sehr unauffällig :-)))