Wurmkompostierung mittels Wurmkiste klingt spannend, aber du hast noch ein paar offene Fragen & Bedenken? Wir lösen all deine Bedenken in Luft auf, genau so wie die Würmer in der Wurmkiste deinen Biomüll in Kompost auflösen werden.

Wir haben euch zugehört, eure Fragen gesammelt und wollen nun mit diesem Beitrag versuchen auf eure 10 häufigsten Bedenken vor dem Wurmkistenkauf einzugehen und diese Fragen zu beantworten. Denn dafür sind wir ja da und wir haben auf (fast) alle (Wurm-)Fragen eine Antwort oder einen Tipp parat!

1. Warum stinkt das nicht? Wie funktioniert die Kompostierung in der Wurmkiste?

Damit Kompostierung funktioniert, muss zum einen Luft zirkulieren und zum anderen Wasser ablaufen können – in der Wurmkiste klappt das wunderbar: Durch das Vlies am Boden der Kiste kann überflüssiges Wasser leicht abfließen und für die ständige Luftversorgung sorgen die Bewegungen der Würmer und der Mikroorganismen (MO). Die Kompostwürmer und MOs beginnen mit der Verwertung des Biomülls gleich nach der Fütterung, sind damit auch sehr flott und vermeiden dadurch eine Geruchsentwicklung.

Shia von Wastelandrebel.com sagt dazu: “Früher hatten wir ja einen im wahrsten Sinne des Wortes “stink” normalen Küchenmülleimer. Und der hat auch echt nicht so lecker gerochen. Die Wurmkiste dagegen riecht nach feuchtem Waldboden, also nicht wirklich wahrnehmbar und wenn, dann ganz angenehm.”

 

2. Was darf alles in die Wurmkiste? Was darf nicht in die Wurmkiste?

Kurz im Überblick: Obst- & Gemüseabfälle, pulverisierte Eierschalen, Pflanzenreste, loser Tee und Kaffeesatz sowie Zeitungspapier und Karton dürfen in die Wurmkiste gegeben werden. Gekochtes oder gesalzenes Essen, Milchprodukte, Zitrusfrüchte, Fleisch und Brot sollen nicht in die Wurmkiste.

In der Betriebsanleitung findet ihr dazu die wichtigsten Infos und Details. Hier findest du außerdem unsere sehr ausführliche Futterliste.

 

3. Was tun bei Wurmflucht? Warum flüchten Würmer in der Wurmkiste?

Spoiler Alert: Sie flüchten nicht. Die Würmer bleiben gerne, wo sie Futter finden und sich wohl fühlen. Wo es was Gutes und v.a. genügend zu futtern gibt, fühlen sie sich wohl und laufen auch nicht davon. :)

Kompost- & Regenwürmer lieben ihre Umgebung feucht und dunkel – denkt doch einfach mal dran wie es in einem Wiesen- oder Waldboden ausschaut. Ich bezweifle, dass diese Konditionen für deine Küche, dein Wohnzimmer oder deinen Balkon zutreffen.

Sollte doch mal der ein oder andere Wurm auf Wanderschaft gehen, dann findest du hier schnell Abhilfe oder nimm direkt mit unserem Support Kontakt auf.

Also keine Angst, wenn du beim Füttern alle paar Tage ein Auge auf deine Wurmkiste hast, dann kann eigentlich nichts passieren.

 

4. Was macht man mit dem Humus?

Aus 10kg Biomüll entsteht etwa 1kg Wurmhumus. Unser Verkaufsschlager, DIE Wurmkiste, liefert in einem halben Jahr etwa 5l Wurmhumus. Das alles kannst du mit Wurmkompost machen:

  • Die beste Pflanzenerde für deine Balkon- & Zimmerpflanzen. Hier findest du 6 Gründe warum die Erde aus der Wurmkiste oder dem WormBag besser ist als jede gekaufte Blumenerde.
  • Das beste DIY-Geschenk für Familie, FreundInnen oder Bekannte, die Pflanzen haben – denn Hobbygärtner schwören auf das schwarze Gold aus der Wurmkiste.

Birgits Naschbalkon ist nur 60 cm breit

 

5. Kann die Wurmkiste wirklich IN der Wohnung stehen?

JA! Die kleine Wurmkiste und DIE Wurmkiste sind sogar speziell für den Wohnraum konzipiert worden.
Für die normale Wurmkiste gilt: Dort wo du dich selber gerne länger aufhältst, passt es auch für die Würmer in der Kiste gut. Also im Sommer wäre direkte Sonne zu viel und im Winter wären Temperaturen unter +5 Grad zu kalt. Auch vor Niederschlag soll sie geschützt sein. Die Familienwurmkiste und der WormBag können aufgrund des größeren Volumens während milder Wintern das ganze Jahr draußen stehen, idealerweise vor Regen geschützt.

6. Vertragen sich andere Haustiere mit den Würmern?

Bilder sagen mehr als 1000 Worte:

Fellige Haustiere verstehen sich prächtig mit der Wurmkiste.

…Nur vor Hühnern und Fischen sollten die Würmer bitte geschützt werden. 🤣

 

7. Wie weiß ich, dass es meinen Würmern gut geht?

So überprüfst du ganz schnell und einfach, ob in der Wurmkiste alles OK ist: Es gibt keinen auffallenden Geruch und wenn der obere Biomüll (2-4 cm) weggenommen wird, sollten gleich darunter Kompostwürmer zu finden sein. Wenn du noch etwas weiter gräbst und kleine Kokons und Würmer siehst, ist das perfekt – den Würmern gefällt’s in deiner Kiste.
Der größte Feind der Würmer ist Trockenheit, das ist aber auch schnell mit nassen Kartonschnipsel oder einer Sprühflasche behoben.
Wenn du dich an unsere allgemeinen Empfehlungen hinsichtlich was gefüttert werden darf, Futtermenge und Feuchtigkeitskontrolle hältst, kann nicht mehr viel schief laufen. Ausführliche Informationen dazu findest du in der Betriebsanleitung, die jeder Wurmkistenbestellung beigelegt wird oder hier online abgerufen werden kann.

 

8. Welche Wurmkiste ist die richtige?

Dazu haben wir für euch eine Checkliste erstellt, die euch bei der Auswahl helfen soll.

 

9. Was machen die Würmer, wenn ich im Urlaub bin?

Wie bereite ich die Wurmkiste auf meine Urlaubszeit optimal vor? Wie viel Futter braucht die Wurmkiste in meiner Abwesenheit? Was gibt es im heißen Sommer und im kalten Winter zu beachten?
Die Antworten auf diese Fragen haben wir euch in diesen Videos zusammengefasst:

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Mehr Fragen und die Antworten dazu findest du auf unserer FAQ Seite.

 

10. Kann ich die Würmer auch einfach selbst sammeln?

Theoretisch ja. Praktisch sprechen aber zwei Gründe eher dagegen: Zum einen braucht ihr zum Starten der Wurmkiste um die 500 Würmer, da sammelt ihr schon eine Weile. 😉 Aber sie müssen außerdem der richtigen Gattung angehören: Kompostwurm.

 

Dann bleibt eigentlich nur noch die letzte Frage an Dich: Bist du bereit für die Wurmkiste?

Wir wünschen dir viel Freude beim Kompostieren und fleißige Würmer!